Herrschaft

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Die Herrschaft des Kapitales setzt ein verinnelichtes Machtmodell seitens der Herren und seitens der Sklaven voraus. Das Kapital nutzt diesen Vorgang der Verinnerlichung und der Spaltung der Persönlichkeit, schafft ihn jedoch nicht. Dieser Vorgang, den wir Erziehung nennen und in welchem wir gelernt haben, den Hass unserer Eltern auf unsere ungespaltene Lebendigkeit als "Liebe" zu identifizieren, wird von tradierten Werten und Einstellungen gespeist, die - oh, Wunder, oh, Wunder - in Sklavenhalterkulturen nicht anders waren als im Feudalismus oder Kapitalismus!

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Arbeit und Gesellschaft , Die Aliens sind unter uns , Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus , Freie Kooperation , Herrschaft ausmachen herrschaftsfreie Systeme entwickeln , InformationsKapitalismus , Kapitalismus , KapitalismusKritik , Protosozialismus und Spätkapitalismus , Wege aus dem Kapitalismus , ZitateZumKapitalismus ,


Diskussion

HelmutLeitner:

Für mich ist Herrschaft die Situation:

  • die Macht zu haben, in weitem Bereich eigene Entscheidungen auch durchzusetzen

  • keiner institutionalisierten Kontrolle zu unterliegen

  • die Herrschaft unbegrenzt inne zu haben

Als solches ist Herrschaft ein eher historischer Begriff. Herrscher konnten sich auf gottgewollten Status berufen und das Leben ihrer Untertanen bis zur Religionswahl bestimmen. Ausläufer finden sich allenfalls noch in auf Lebenzeit besetzten Positionen (Universitätsprofessoren, Primarärzte) in immer geringerer Zahl.

Heutzutage kann im Prinzip jeder zur Rechenschaft gezogen werden. Jeder ist der Gesellschaft und dem Gesetz untergeordnet. Eine Gewaltenteilung reduziert die Möglichkeiten des Missbrauchs. Mängel des Systems können im System behoben werden.

Wenn im übertragenen Sinne eine "Herrschaft des Geldes" zu beklagen ist, dann ist dies ein Fall für die Wirtschaftsgesetzgebung. Eine globale Wirtschaft braucht ein GlobalesSozialSystem und einer Besteuerung global tätiger Wirtschaftsbetriebe. Vermutlich ist es auch notwendig, die Größe von Wirtschaftsbetrieben zu limitieren, um Monopole, Umgehungen des Wettbewerbes und Einflußnahmen auf politische Entscheidungen auf ein akzeptables Ausmaß zu reduzieren.

Neue Seiten im Kontext

Dienstag, 25. September 2007

Kritische und Kreative Kultur Debatte

ist ein kulturkritisches OnlineMagazin von Victor Trimondi und Victoria Trimondi. Themen sind vor allem die Verstrickungen von religiösen Denkformen und Herrschaft, religiöser Wahn, Fundamentalismus und Faschismus.

Donnerstag, 20. September 2007

Über REBEL:ART

REBEL:ART ist das internationale Medium und Netzwerk für Culture Jammer & Adbuster, Hacktivisten & Net Aktivisten, Street Artists & Street Vandalen, Post-Dadaisten & Retro-Neoisten, notorische Nervensägen & subversive Störenfriede ("About").

Freitag, 14. September 2007

Neue Jugendzeitung für herrschaftslose, gewaltfreie Welt

Zu Beginn des neuen Monats erscheint die erste Ausgabe von utopia, der neuen Zeitung von Jugendlichen für Jugendliche. "Eine Jugendzeitung für eine herrschaftslose, gewaltfreie Welt, die ist schon lange fällig", so Lotta Goldenberg (24) aus der utopia-Redaktion. Leicht verständlich soll sie sein, die neue Zeitung, und nicht zu lange Artikel beinhalten: "Wir wollen keine Bleiwüste sondern eine ansprechende Zeitung für junge Leute".

In der Nullnummer finden sich Artikel zu Themen wie Bundeswehr, Schule, Anarchie, oder Umweltschutz. "Herrschaft, Unterdrückung, Ausbeutung und Umweltzerstörung gibt es in dieser Welt mehr als genug. Wir hoffen, dass wir mit dieser Zeitung die Welt zumindest ein kleines Stück verbessern können." So begründen die jungen Autorinnen und Autoren im Editorial ihre Motivation, für utopia zu schreiben – allesamt ehrenamtlich. Die Zeitung geben sie in Eigenregie heraus; gemeinsam beschließen sie, über welche Themen sie schreiben und welche Artikel veröffentlicht werden.

Die nächste Ausgabe soll im Dezember erscheinen. Aber zuvor muss die Zeitung noch an den Mann und an die Frau gebracht werden: Die Zeitung liegt der September-Ausgabe der Graswurzelrevolution bei, sie wird an verschiedene SchülerInnen- und Studierenden-Vertretungen geschickt, außerdem wollen die Jugendlichen die kostenlose Zeitung in ihren Städten verteilen. Interessierte Jugendliche können dann weitere kostenlose Exemplare anfordern und die nächste Ausgabe vorbestellen.

Die Jugendzeitung wird kostenlos angeboten und finanziert sich aus Werbung sowie aus Spenden.

Dienstag, 7. August 2007

Der Arbeitskreis rote ruhr uni

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni ist 1995 aus einem studentischen Lesezirkel an der Ruhr-Uni Bochum hervorgegangen und besteht seitdem als Verein freischaffender Kritikerinnen und Kritiker. Kritisiert werden die kapitalistische Gesellschaft und ihre zum Amüsierbetrieb für Frühvergreiste fortgeschrittene Universität sowie eine auch unter Studierenden beliebte Vorstellung von Politik, welche die "Wirtschaft" unablässig an deren "soziale Verantwortung" gemahnt.

Daß die einen nur reden und die andern alles falsch machen, ist bekanntlich ein Malheur nicht nur der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Spätfolgen, sondern auch der linken Opposition: ein Malheur allerdings, dem man mit der ebenso hilflosen wie idiotischen Forderung nach Einheit von Theorie & Praxis nicht beikommt. Aufklärung, die sich aus Schwäche im Theoretischen herumtreibt, ist bisweilen nicht die schlechteste Maßnahme gegen "die Schwäche einer Art von Kritik, welche die Gegenwart zu be- und verurteilen, aber nicht zu begreifen weiß." (Marx).

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni liest (und schreibt) Texte und lädt zu Diskussionen ein, die gemeinhin weder im akademischen Seminar noch in der sogenannten politischen Öffentlichkeit geführt werden, betreut Lesegruppen und organisiert Seminar- und Vortragsreihen. Traditioneller Höhepunkt ist die in dieser Form seit 1996 jährlich im Wintersemester stattfindende "rote ruhr-uni", die mit Vorträgen und Diskussionen über zwei Wochen ein Forum für Wissenschafts- und Gesellschaftskritik an der Ruhr-Uni Bochum bietet.

Wer mehr erfahren möchte, wende sich bitte an den Arbeitskreis unter critix@gmx.de

Selbstdarstellung

Was ist 'Theorie und Praxis' ?

An dieser Stelle posten wir aktuelle und historische Texte zur aktuellen und historischen Politik - wobei 'Texte' auch Mediendateien verschiedener Formate sein koennen. Es ensteht damit ein Sammlung , welche im nachhinein auch eine kritische Betrachtung der verlinkten Beitraege zulaesst. Eine kontroverse Diskussion uber eingestellte Artikel sollte ausdruecklich erwuenscht sein. Entgegen den Bloggepflogenheiten schreiben wir hier nicht selbst, darum 'members' und nicht 'authors'. Ob dies so bleibt, wird sich zeigen.

Bei Interesse besteht die Moeglichkeit, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Eine Registrierung in diesem Blog ist dazu ein erster Schritt.

Intro

Phase2

erschien zum ersten Mal im Juli 2001. Sie ist der Versuch, eine Zeitung aus der und für die antifaschistische bzw. linksradikale Bewegung zu machen, die die Theorie und Praxis der radikalen Linken weiterentwickelt, begleitet und analysiert. Die Skepsis, ob das nicht auch alle anderen linksradikalen Zeitungsprojekte wollen, mag berechtigt erscheinen. Doch was Phase 2 aus unserer Sicht unterscheidet und notwendig macht, ist, dass sie die bundesweite Organisierung der radikalen Linken vorantreiben will. Denn uns geht es nicht nur um eine Kommentierung der Ereignisse oder theoretischer Unterfütterung von Praxis. Es geht um die Frage, wie die Linke wieder zu einem gesellschaftlich relevanten Faktor werden kann, welche Inhalte die Politik bestimmen sollen und wie dieses Ziel zu erreichen ist. Da derzeit eine breite bundesweite Organisierung der radikalen Linken fehlt, fehlt für viele auch der Rahmen, sich über diese Ziele regelmäßig auszutauschen. Phase 2 soll diesen Mangel wenigsten partiell ausgleichen und dazu beitragen, dass der Prozess um die Organisierungsbemühungen transparent für alle Interessierten ist. Phase 2 wird sich demnach nicht nur mit der Linken selbst beschäftigen, sondern auch gesellschaftlich relevante Fragen für die Linke aufgreifen, die stets nahe an der Praxis sind, ohne sich darauf zu beschränken. Phase 2 ist ein Projekt der Redaktionsgruppen Berlin und Leipzig und erscheint vierteljährlich. Wir hoffen, daß die Kombination für interessante Ideen und Ergebnisse sorgen wird. Wir sind selbstverständlich gespannt auf Eure Reaktionen, Kritik und Lob, und wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

BioSkop e.V.- Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien

Freitag, 9. Mrz 2007

Vier kritische Thesen zu Politik, Nachhaltigkeit und Wissenschaft

Anlass für diesen Artikel ist eine Erfahrung, die subjektiv ebenso ärgerlich wie objektiv interessant ist. Wir wollten als Arbeitskreis eine Broschüre zum Naturverständnis schreiben. Die für den Druck erforderlichen Gelder wurden von unserer Dachorganisation mit der Begründung abgelehnt, dass ,Naturverständnis’ derzeit von politisch untergeordneter Bedeutung sei. Mit den folgenden Thesen wollen wir zeigen, dass das Naturverständnis eine ebenso aktuelle wie politische Angelegenheit ist und zu einer Diskussion anregen: Inwiefern und in welcher Gestalt prägen Naturverständnisse die gesellschaftliche Debatte zur Nachhaltigkeit? Welche Rolle spielen die Wissenschaften dabei? Was hat das mit den Geschlechterrollen zu tun? (…)

Freitag, 9. Februar 2007

Heteronomie (auch: Fremdbestimmung, Fremdbestimmtheit) ist der Gegenbegriff zu Autonomie.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Heftprojekt aus der Reihe Fragend voran zum Thema ""Mensch Macht Tier - Antispeziesismus und Herrschaft".

Sonntag, 13. August 2006

Das Wesen von Herrschaft ist es, die Aneignung fremder Ressourcen zu institutionalisieren (erzwungene Kooperation).

Donnerstag, 3. August 2006

Zitat aus "Das Versagen der Philosophie" von Hans Jörg Sandkühler sowie Anmerkungen dazu:

Anzumahnen ist eine Philosophie, die sich jener Aufgabe wieder annimmt, die sie groß und nützlich gemacht hat, Philosophie als Kritik im umfassenden Sinne des Wortes, als Analyse also der Bedingungen der Möglichkeit und der Notwendigkeit von Erkenntnis – so mit Kant – und als entsprechende Analyse der Praxis – so mit Marx. ...

Dienstag, 1. August 2006

Buch von Murray Bookchin.

Was die Menschen zu »Fremden« der Natur gegenüber gemacht hat, sind soziale Veränd–erungen, die viele Menschen zu Fremden in ihrer eigenen sozialen Umgebung werden ließen: die Herrschaft des Alters über die Jugend, der Männer über die Frauen sowie der Männer untereinander.

Heute wie vor Jahrhunderten gibt es Menschen – Unterdrücker – die buchstäblich die Gesellschaft besitzen, und andere, von denen Besitz genommen wird.

Solange die Gesellschaft nicht von einer vereinten Mensch–heit zurück–erobert wird, die ihre gesamte kollektive Weisheit, ihre kulturelle Errungen–schaften, technologische Innovationen, wissen–schaftliche Erkenntnisse und angeborene Kreativität zu ihrem eigenen Besten und zum Nutzen der natürlichen Welt einsetzt, erwachsen alle ökologischen Probleme aus sozialen Problemen.

Sonntag, 23. Juli 2006

Diese Internetseite soll zur Erklärung und Behinderung von Herrschaft beitragen. Die Recherche zielt auf materielle Gründe für Kriege und auf wirtschaftliche und ideologische Methoden der Unterdrückung.

Samstag, 15. April 2006

Von Daniel Quinn in Ismael eingeführte Bezeichnung für Menschen der Kulturkreise, die Besitz, Herrschaft etc erfunden haben und praktizieren.

Dienstag, 11. April 2006

Die übliche Nutzung unserer Sprache versteckt Herrschaft. Hier der Anfang einer Übersetzungs ins Bedeutungs-Konsistente.

Mittwoch, 28. Juli 2004

Ein Werstatt-Projekt ist eines, dass eine Werkstatt oder ähnliches einer Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will. Andere Namen dafür wären "offene Werkstatt" , englisch "public workshop"

Freitag, 8. Mrz 2002

In den großen alten Geschichten ist Herrschaft leicht zu identifizieren. Wenn Sauron im "Herr der Ringe" danach strebt, alle BewohnerInnen von Mittelerde zu unterwerfen und sich verfügbar zu machen, ist die Lage klar: Es gibt Gute und Böse, Freie und Unterdrückte, Herrscher und ihre Gefolgsleute. Und in Wirklichkeit?

Ein Text von schöner leben göttingen.

Sonntag, 22. April 2001

Basische Ernährung kann empfhohlen werden