IndyMedia

Version 11, 88.67.53.178 am 16.11.2008 22:28
Daten
web: http://de.indymedia.org
http://switzerland.indymedia.org
http://austria.indymedia.org
http://www.indymedia.org

aus Der Spiegel:

Die nichtkommerziellen Medienzentren von http://Indymedia.org wollen Nachrichten von unten liefern und haben sich vor allem über Live-Berichterstattung bei den Antiglobalisierungsprotesten eine gewisse Bekanntheit erarbeitet. Das erste Independent Media Center (IMC) wurde 1999 während der Demonstrationen gegen das WTO-Treffen in Seattle eröffnet und gestattete allen, Artikel, Kommentare und Bilder, aber auch Audio- und Videodateien weitgehend unzensiert zu posten. Seitdem hat sich diese Idee auf der ganzen Welt verbreitet, sodass mittlerweile in vielen Ländern IMCs zu finden sind – deren Server sich allerdings in den USA und in Kanada befinden, weil dort die gesetzlich und verfassungsrechtlich garantierte Meinungsfreiheit noch am weitesten geht. Selbst wenn möglichst keine Zensur stattfinden soll, so ist allerdings auch bei den IMCs die Frage umstritten, wie man mit Beiträgen verfahren soll, die inhaltlich unerwünscht sind.

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Indymedia Linksunten gegründet

Vom 23. bis 25. Mai 2008 wurde ein neues Independent Media Centre (IMC) für Südwestdeutschland gegründet: Indymedia Linksunten.

In Freiburg trafen sich etwa 30 MedienaktivistInnen aus dem Südwesten, um einen weiteren Knotenpunkt im weltweiten Netzwerk unabhängiger Medienzentren zu schaffen.

" Wir kommen aus der radikalen Linken, sind in autonomen Gruppen organisiert und verstehen uns als Teil antikapitalistischer und libertärer Bewegungen.

Wir sehen Medienaktivismus als ein wichtiges Werkzeug sozialer Kämpfe für eine emanzipatorische Gesellschaft. Hier trägt Indymedia als unkommerzielles und partizipatives Nachrichtenportal zu einer kritischen Gegenöffentlichkeit bei. Durch die Dezentralisierung von Indymedia in Deutschland sollen soziale Bewegungen in der Region gestärkt und vernetzt sowie ihre Kämpfe in einen globalen Kontext gestellt werden. Linksunten versteht sich als offenes Projekt und ruft zu einer breiten Beteiligung auf. "

Don't hate the media, become the media!

Indymedia Linksunten

Freiburg, 25. Mai 2008

Arbeitsplattform Linksunten: http://www.autonome-antifa.org/imc

Protokoll des Gründungstreffens: https://www.jpberlin.de/www.autonom ... hp/Gründungstreffen

Aufnahmeantrag: http://lists.indymedia.org/pipermai ... 008-May/0524-v5.html

Artikel im Neuen Deutschland http://www.neues-deutschland.de/artikel/128437.html

Artikel in der taz: http://www.taz.de/1/leben/medien/ar ... amp;cHash=b1fbc59822

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Neue Seiten im Kontext

Donnerstag, 2. Februar 2006

IndyMedia, 21.01.2006: Der Multi Bechtel, gegen dessen Wasserpreise es in Bolivien schon seit einer Weile zu massiven Protesten gekommen war, muss gehen.

Dienstag, 8. Januar 2002

Die antideutsche Brauchtumspflege immunisiert sich gerade dadurch, daß sie ihrerseits die Projektion unentwegt den anderen unterstellt, den Gegenvorwurf aber als Unterstellung disqualifiziert. Es ist eine hochprozentige Ideologiedroge, die sich als Ideologiekritik mißversteht. Was hier blüht, ist nicht Kritik, sondern ein zu überwindender Positonsfetischismus, der schier identitätsbesessen ist. Typisch wie abstoßend ist auch dieses unappetitliche Remake der Parolensprache: »Hoch die ..., Nieder mit ..., Fort mit ..., Gegen die ..., Lang lebe ...«

Da fehlt nur noch »Tod den ...«, und das Ensemble wäre komplett. Aber das implizieren die eingeforderten Militärschläge. Die Irren hätten die werden können, die ganz kollateral niedergebombt werden (inklusive Seuchen- und Hungeropfer, die eben das Nachrecht der falschen Geburt haben), die Irren sind keineswegs die, die es tun oder dazu aufrufen. Die retten die Zivilisation. Was wir erleben, ist die Militarisierung des Denkens und der Sprache, die Entstehung selbsternannter Ideologieoffiziere antideutscher Provenienz. Ihr missionarischer Eifer und ihre fanatische Präpotenz sind erschreckend. Auch wenn sie über die Farce nicht hinauskommen, werden sie im aufgeschreckten Hühnerstall der radikalen Linken noch einigen Schaden anrichten.

Logik scheint in irren Zeiten irre zu werden. Die Kapriolen werden immer dümmer. Dem scheint ein vollkommen beschränktes Denken zugrunde zu liegen, daß etwa alles, was z.B. ein Rechtsextremist oder Nazi sagt, falsch sein muß. »Falsch, dumm, rechts, nazistisch, deutsch«, das alles ist mangelhaft ausdifferenziert, bei den antideutschen Identitätsfanatikern wird es wider Willen in einen ungenießbaren Brei eingerührt. Daß bei Oswald Spengler und Martin Heidegger einiger Erkenntnisgewinn zu holen ist, wäre für diese Spezies keine richtige Aussage, sondern ein faschistisches Bekenntnis. Denn wenn man sagt, daß Heidegger ein Nazi gewesen, der er zweifellos gewesen ist, dann ist doch sowieso alles gesagt, oder?

Montag, 5. Februar 2001

Diese Seite sammelt verweise auf Listen von Terminen im Web, die im Kontext des CoForum interessant sind. Wie alle per Hand gepflegten listen ist sie nie ganz aktuell.