OffeneUni

Version 114, 84.56.155.124 am 24.2.2007 17:49

...die Kunst, nicht dermaßen regiert zu werden...

Wenn sie meinen anstelle der offiziellen Institution könne eine andere Institution die selben Funktionen besser und anders erfüllen, sind sie bereits ein Gefangener der herrschenden Struktur

Selbst wenn es darum geht, von Beherrschung frei zu sein, ist damit noch keineswegs die Frage danach gestellt - geschweige denn beantwortet-, wofür wir frei sein sollten und worin diese Freiheit besteht"

In neoliberalen Zeiten werden auch die Unis immer mehr zu gewinnorientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. (Beispiel: Einführung von allgemeinen Studiengebühren in Österreich.) Kritische und nicht direkt ökonomischen Nutzen versprechende Inhalte werden zurückgedrängt bzw. ganz entfernt. Auch Konzepte wie die englische OpenUniversity sind nicht wirklich offen. Mensch braucht dort zwar keine Eingangsqualifikationen und kann sich einen eigenen Studienplan zusammenstellen, muß aber dafür (relativ) hohe Studiengebühren zahlen. Die Fernuni Hagen hat wiederum ziemlich geringe Gebühren, aber dafür fixe Studienpläne und Eingangsvoraussetzungen. Welche Alternativen kann es geben?

Ideen, Grundsätzliches, Projekte, Strukturen, etc.

Zum Thema passendes im CoForum (und anderswo)

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Zwischen 29.6.2007 und 2.7.2007 wird in Wien das 4. Alternativ-Uni-Treffen stattfinden. Wenn ihr/du euch dafür interessiert, koennt ihr euch unter selbstorganisierteBildungATyahoogroups.de melden.

Die Seite des Alternativunitreffens ist http://www.selbstorganisierteBildung.de.vu

Diskussion

Ok, die OpenUniversity kostet Studiengebühren. Na und!? Schließlich will man was von jemand lernen. Und wer soll das Gehalt der Lehrenden bezahlen? Ich finde es ok für etwas zu bezahlen, wenn ich einen Gegenwert dafür erhalte. Und der ist bei der OpenUniversity zweifellos gegeben.

Die OpenUniversity verlangt Studiengebühren und das heißt sie ist nur für diejenigen offen die sich's auch leisten können. Genauso wie nur diejenigen einen Mercedes fahren die ihn bezahlen können. Käme jemand auf die Idee das Auto deshalb OpenMercedes zu nennen?

die englische OpenUniversity ist eine ganz normale fernuni, der sinn dieser seite war es aber, mal ganz allgemein ueber offene formen von bildung/wissenschaft nachzudenken. - f/0


Wenn die OffeneUni ein egalitäres Projekt sein soll, dann müßte man/frau sich doch eigentlich fragen: Wem zahle ich was wofür? Schließlich gäbe es keine eindeutige Trennung in Lehrende und StudentInnen mehr. Das beantwortet aber leider noch nicht die Frage wovon die Leute leben sollen...

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Samstag, 14. Januar 2006

Offene Uni neben der HU

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