Fordismus

Version 11, 134.147.64.23 am 30.11.2003 16:27

[External Image]

Nach dem 1.Weltkrieg etabliertes kap. Akkumulationsmodell ("New Deal"), basierend auf stark standardisierter Massenproduktion von Konsumgütern ("Sie können jede Farbe haben, solange es schwarz ist") in wissenschaftlich optimierter Fließbandarbeit.

[External Image]

Es geht weiter um eine ganze Gesellschaftsformation die sich darum rankt. Soziale Sicherungssysteme, Lebenslange Anstellung bei einem Arbeitgeber, fast Vollbeschäftigung. Es ist ein Deal zwischen Arbeit und Kapital, der darin besteht, dass massenhaft die Arbeiter am Wohlstand beteiligt werden und dadurch auch massenhafter Absatz entsteht.

Massive Anpassung der historischen Reproduktionskosten, gerade rücken der Relation zwischen Investitionsgüter- und Konsumgüter-Industrie ("Abtl. I und II") , Erhöhung der Mehrwertmasse bei sinkender Profitrate - aus Sicht des Kapital soziale Frontbegradigung als Antwort auf die sozialistische Revolution 1917/1918.

An seine Grenzen gestossen Ende der 60Jahre... seitdem Toyotismus, PostFordismus...

Wenn man nur die Arbeitsorganisation in den Vordergrund stellt, spricht man eher von Taylorismus, Taylor wollte die Arbeit wissenschaftlich durchorganisieren und jeden kleinsten Handgriff vorschreiben. Chaplin hat das in "Modern Times" gut karikiert. --benni & --MiK

Postfordismus


Glossar

Neue Seiten im Kontext

Freitag, 8. November 2002

Archivseiten der Diskussionsgruppe Wege aus dem Kapitalismus, Berlin, Jahre 2002 bis 2005. Aktuelle Seite: WAK