Philosophie

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Daten
web: http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie

Abstammung: (15. Jh.) Entlehnt aus l. philosophia, dieses aus gr. philosophia, Abstraktum zu gr. philósophos m. "Freund der Weisheit", zu gr. phílos m. "Freund" und gr. sophós "geschickt, weise". Zunächst allgemeine Bezeichnung für das Streben nach Wissen (auf jedem Gebiet), dann eingeengt auf Fragen des Seins usw. Die moderne Bedeutung "gedankliche Ausrichtung, Politik" nach dem Englischen. Täterbezeichnung: Philosoph; Adjektiv: philosophisch; Verb: philosophieren.

... ''Liebe zur Weisheit; Mühsal des Begriffes; Theorie der Wirklichkeit; Lebenskunst auf wissenschaftlicher Grundlage; Orientierungswissen; Niemannsland zwischen Wissenschaft und Theologie; "vernünftige" Selbst- und Welterklärung; Einüben ins Sterben; Fragen nach der Herkunft von Meinungen und Gewißheiten, Hinterfragen des (vermeintlich) Selbstverständlichen (Sich fragen: "woher weiß man das?"; "Woher weiß ich das eigentlich?"); Staunen können; Die Rätsel der Welt; ..."

Weblinks

Neue Seiten im Kontext

Mittwoch, 11. Februar 2009

Vorträge, Gespräche und Interviews zum Thema Anarchismus

Dienstag, 7. Oktober 2008

Vorlesungen und Vorträge über Literatur, Philosophie und Kunst

Donnerstag, 8. November 2007

Ein Buch über die von Christopher Alexander entworfene Mustertheorie von Helmut Leitner. Erschienen im Verlag Nausner & Nausner, am 31. Oktober 2007. Taschenbuch 174 Seiten.

Vielleicht wird die Bedeutung der Alexanderschen Theorie am plakativsten verständlich, wenn man weiß, dass es ohne sie weder Wiki, die WikiPedia, noch Google gäbe.

Die Mustertheorie beschreibt den kreativen Prozess der Entfaltung. Das betrifft "lebendige" Systeme: Menschen, Städte, Organisation, Ideen usw. Die Mustertheorie hilft bei der Umsetzung der Veränderung, bei der Auswahl und Planung von Schritten zum Erreichen von Zielen. Entscheidend ist die Partizipation, als Gestaltung oder Mitgestaltung, der Betroffenen. Strategien werden der Natur abgelauscht. Dauerhaft erfolgreich sind Veränderungen, wenn sie systemisch - für alle - Vorteile bringen. Mustertheorie vertreten bedeutet in der Praxis die Verpflichtung zu einem fairen Interessenausgleich.

Mittwoch, 28. Februar 2007

Sonntag, 18. Februar 2007

Buch zur Geschichte, Philosophie und Praxis von OpenSpace von Harrison Owen.

Selbstbeschreibung

Überall wünschen sich Menschen ein harmonisches und produktives Miteinander: am Arbeitsplatz, in Nachbarschaften, in der Welt, in unseren Familien und Freundschaften, auch in Chefetagen.

Diesen Zustand herbeizuführen, versucht man mit großem Aufwand an Beratung, Dialog, Mediation, Supervision, Coaching, Krieg und Friedensverhandlungen... der erhoffte Erfolg bleibt oft aus.

Harrison Owen ist auf eine Alternative gestoßen: open space. Im open space haben weltweit die unterschiedlichsten Gruppen verblüfft beobachtet, wie friedliche und produktive Zusammenarbeit von ganz alleine geschieht, trotz aller Gegensätze und Konflikte oder auch gerade wegen derselben. Das einfache Geheimnis liegt in den schier unerschöpflichen Möglichkeiten der Selbstorganisation, die sich in dem Raum und der Zeit einer open space-Veranstaltung frei entfalten können.Das open space-Verfahren lässt sich leicht lernen, jede und jeder von uns kann es nutzen.

Wie wir die dafür notwendigen Fertigkeiten durch ständiges Üben so vertiefen können, dass wir friedensstiftend wirken, beschreibt Harrison Owen in seinem vorliegenden Buch.

Freitag, 9. Februar 2007

Peter Guy Winch (* 1926, † 1997) war ein englischer Philosoph, der sich in seinem Denken stark mit der Philosophie Ludwig Wittgensteins auseinandersetzte. Bekannt wurde er durch seine Kritik am logischen Positivismus in den Sozialwissenschaften.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Münchner Zeitschrift für Philosophie.

Philosophie, die nicht Selbstzweck ist, versteht sich als kritische Reflexion der Gegenwart. Sie erschöpft sich nicht in der Pflege der Tradition, sondern stellt sich die Aufgabe, aus den theoretischen und praktischen Widersprüchen und Kämpfen ihrer Zeit begründete Orientierungen zu entwickeln.

WIDERSPRUCH wendet sich über PhilosophInnen hinaus an alle, die an der theoretischen Diskussion und der praktischen Veränderung der politischen, sozialen und ökonomischen Verhältnisse interessiert sind.

WIDERSPRUCH enthält Artikel und Rezensionen zum jeweiligen Schwerpunktthema. Darüber hinaus Diskussionsbeiträge, einen ausführlichen Rezensionsteil wichtiger Neuerscheinungen, Interviews, Kongressberichte und Glossen.

WIDERSPRUCH existiert seit 1980. Er erscheint mit einer Auflage von derzeit ca. 1000 Exemplaren zweimal im Jahr.

Selbstdarstellung

Freitag, 29. Dezember 2006

In seinem Roman Engelszungen erzählt Dimitré Dinev die Geschichte zweier Jungen. Iskren, der Sohn des hohen Parteifunktionärs, stellt einen Gegensatz zwischen zwei Familienmitgliedern fest:

"Seine Großmutter sprach am liebsten von der Vergangenheit, sein Vater von der Zukunft. Sie, die die Sachen, worüber sie erzählte, meist selbst erlebt hatte, gab manchmal zu, dass sie sich täuschen könnte, er, der das, was kommen sollte, nicht einmal gesehen hatte, war sich immer sicher."[1]

Dieser Gegensatz kann auch als Persiflage auf das realsozialistische Bulgarien in den 1970er Jahren gelesen werden. Die unterschiedliche Einstellung zweier Generationen (erzählt aus der Perspektive der dritten) gegenüber der Zeit steht auch für zwei entgegengesetzte soziale Kräfte: hartnäckige Relikte des alten Systems versus Fortschritt. Doch, bildeten Geschichte und Zukunft nicht eine dialektische Einheit in marxistischer Gesellschaftskritik? Wie konnten sie in der "neuen Gesellschaft" (nicht nur in Bulgarien) derlei aneinander geraten? Wie konnte die Kritik an der Gegenwart zu einem Aberglauben an den Zauber der Zukunft verkommen, um schließlich von der Vergangenheit eingeholt zu werden? Oder, wenn ich die bittere Erfahrung mit dem Realsozialismus beiseite lasse und etwas allgemeiner frage: Wie wird Kritik zur Macht?

Ich werde versuchen, eine Topographie der Kritik zu entwerfen, die ihren Ausgang an diesen Fragen nimmt.

Radiobeitrag: Hakan Gürses lotet Möglichkeiten aus, in Zeiten der Dekonstruktion (Gesellschafts-)Kritik zu betreiben und versucht sich in einer "Topographie der Kritik."

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Essay von Gerhard Gelbmann. Ausgehend vom Werk F. M. Dostojewskis, dessen Grundthema nach A. Gide die Demütigung ist, wird der Phänomenologie der Demütigung, ihren Motiven und Konsequenzen kritisch nachgegangen.

Samstag, 18. November 2006

Mittwoch, 6. September 2006

OnlineBuch zur Philosophie des Glücks, verschiedenen Glücksbegriffen und dem Verhältnis von Glück und Moral

Freitag, 18. August 2006

Raimond Gaita ist Professor für Philosophie an der Australian Catholic University und am King's College London.

Donnerstag, 17. August 2006

Peter Singer ist Professor für Bioethik an der australischen Princeton University.

Montag, 14. August 2006

Federlese möchte Philosophie wieder zum Klingen bringen. Ausgelesene Texte deutscher Denker werden von der Tübinger Künstlerin Fee vorgelesen und so auf dieser Seite für unsere Ohren versammelt, eine Lese eben, auf deren Sorgfalt der Name »Federlese« – wir hoffen zu Recht – hindeuten möchte. Die Feder ist uns hierbei das zwar mit vielen Klischees behaftete, aber letztlich angemessenste Zeichen lebendigen Philosophierens: Wir denken nicht nur an das Schreibgerät, sondern an die gefiederte Seele des Philosophen in Platons »Phaidros«, die vom Eros ergriffen die Höhen und Tiefen des Denkens durchmißt.

Sonntag, 13. August 2006

Vilém Flusser entwickelte die positive Utopie einer zukünftigen telematischen Gesellschaft (Telematik). Er nahm an, dass jede Gesellschaft vom Zusammenspiel zweier Kommunikationsformen geprägt wird: Dialoge, welche Informationen erzeugen und Diskurse, durch die Informationen weitergegeben werden.

In der Autoritären Gesellschaft dominieren Diskurse. Das Fehlen der Dialoge zieht eine Informationsarmut nach sich. Diskurse werden nicht durch Dialoge mit Informationen gespeist.

In einer zukünftigen revolutionären Gesellschaft überwiegen Dialoge, welche ständig Informationen erzeugen. Die entstehende Informationsflut zerbricht die alten Diskurse. Dementsprechend gibt es in der telematischen Gesellschaft keine Autoritäten. Sie ist, aufgrund ihrer vernetzten Struktur, völlig undurchsichtig und lenkt sich selbst kybernetisch. So wird Telematik von ihm auch als "kosmisches Hirn" bezeichnet.

Flusser sieht den Nomaden als Anlage des Menschen; Wohnen und Heimat als Zeichen seiner Gebundenheit des Menschen. In der Überwindung der räumlichen Distanzen durch die neuen Medien schafft sich der Mensch einen Zugang zu einer neuen Freiheit.

Donnerstag, 3. August 2006

Zitat aus "Das Versagen der Philosophie" von Hans Jörg Sandkühler sowie Anmerkungen dazu:

Anzumahnen ist eine Philosophie, die sich jener Aufgabe wieder annimmt, die sie groß und nützlich gemacht hat, Philosophie als Kritik im umfassenden Sinne des Wortes, als Analyse also der Bedingungen der Möglichkeit und der Notwendigkeit von Erkenntnis – so mit Kant – und als entsprechende Analyse der Praxis – so mit Marx. ...

Dienstag, 25. Juli 2006

Die praxisphilosophische Initiative zielt auf die Ausformung einer zeitgemäßen politischen Philosophie, welche die besten Elemente der kritischen, utopisch inspirierten Theorie vereinigt und als Konkrete Praxisphilosophie weiterbildet. Diese Konkrete Praxisphilosophie versteht sich als Überschreitung sowohl der Kritischen Theorie als auch traditioneller Marxismen, zugleich aber auch als entscheidender Schritt zum Konkretwerden bisheriger Philosophie der Praxis. Dazu sollen theoretische Ressourcen versammelt und ein Forum für produktiven Austausch geschaffen werden.

Selbstdarstellung

Samstag, 22. Juli 2006

Gedanken (nicht nur) zur Zeit

Samstag, 15. Juli 2006

Website mit Podcasts zu Themen der Philosophie.

Freitag, 9. Juni 2006

Contra Sloterdijk & gegen den modischen Anti-Humanismus
Humanismus und Kritische Theorie. Nach ihrer jüngsten Verabschiedung

Samstag, 3. Juni 2006

Samstag, 22. April 2006

Elektronisch archivierte Theorie. Textsammlung zu Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie.

Freitag, 7. April 2006

Webseite des Instituts für Philosophie der Universität Wien. Hier finden sich frei zugängliche Tondokumente zu Themen der Philosophie oder einzelnen Philosophen. Kern der Sammlung ist das Archiv einer Sendereihe des Radio Orange: "Philosophische Brocken".

Dienstag, 4. April 2006

Linkliste für Wikis zu den Themenbereichen der Philosophie oder einzelnen Philosophen.

Donnerstag, 6. Oktober 2005

helmut, christian und sigi arteln die wahrheit

Dienstag, 2. August 2005

HelmutLeitner:

Ein Begriff aus der Systemtheorie, häufig ein Fehler in systemanalytischem Denken.

das bekannteste beispiel für zentralreduktion ist wohl der verfolgungswahn .

Mittwoch, 23. Mrz 2005

Ein Philosoph ist Liebhaber der Weisheit - kein Weiser

Donnerstag, 22. Juli 2004

Elmar Altvater: Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Eine radikale Kapitalismuskritik. Münster 2006.

Mittwoch, 16. Juni 2004

Wikis werden häufig als asynchrone Chat-Systeme gebraucht. WikiChat ist ein schönes Beispiel dafür .

Dienstag, 11. Mrz 2003

Sammlung von Zitaten und Links zu konstruktivistischen Lerntheorien

Dienstag, 25. Februar 2003

Begriffsbestimmung, entnommen einer Examensarbeit von Gerrit Wiebe.

Freitag, 20. Dezember 2002

Buch von Gilles Deleuze und Félix Guattari: "Was ist Philosophie?" heißt der Titel der neu übersetzten Abhandlung des Philosophen Gilles Deleuze (gest. 1995) und des Psychoanalytikers Félix Guattari (gest. 1992). Erstmals erschien sie 1991 in Paris, also ein Jahr bevor eine langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit zu Ende gehen mußte. Dieses Buch ist ein Spätwerk. Ein Philosph und ein Psychoanalytiker, die sich auf sich selbst besinnen, eine Bilanz ihres Tuns ziehen. Die Hauptfiguren ihres Buches sind Philosophie, Wissenschaft, Kunst, Gehirn und Chaos. 260 Seiten lang werden deren Stellenwert, Wirkung und Wechselwirkung feinstausgelootet. Mitwirkende werden benannt und unzählige Perspektiven lassen einen Zusammenhang wieder und wieder neu entstehen, jedesmal um eine Nuance verändert. Wie in einer Nebelkammer, in der sich gleichzeitig helle Moleküle zusammenformen, Linien in die Schwärze zeichnen, Formen, die auf und abtauchen, jedoch niemals genauso wie zuvor. "Was ist Philosophie?"

Freitag, 13. Dezember 2002

Französischer Poststrukturalist

Freitag, 29. November 2002

Samstag, 16. November 2002

Liedermacher und Professor der Deviantik, des abweichenden Verhaltens ... lange Zeit in Kassel (Hochschule und Offenes Wohnzimmer), jetzt wieder in Wien und Ungarn ..

WikiPedia:

"So ganz nebenbei" ist er Zentralfigur verschiedener Bewegungen wie der Gesundheitsläden, der Antipsychiatriebewegung und des Mannheimer Kreis Kritische_Psychiatrie, des Theoriearbeitskreis Alternative Ökonomie in der AG SPAK, baut Politische_Supervision aus, betreut das jährliche Mainzer Festival Open_Ohr, singt in Tagungen in Evangelischen Akademien.

Er war Mitbegründer des Ersten Wiener Lesetheaters und des Vereins zur Förderung alternativer Kultur e.V. in Kassel. Offenes Wohnzimmer

Im Jahr 1980 erschienen die "Lieder zum freien Gebrauch" unter dem aus dem bekannten I can' get no satisfaction bewusst politisch eingedeutschten Titel "Ich bin noch immer unbefriedigt" im Rotbuch Verlag. Im Deuticke Verlag erschien 1996 der Lyrikband "Drizzling Fifties".

Rolf Schwendter lebt in Wien und Kassel und ist Vorstandsmitglied der Grazer_Autorenversammlung.

Mittwoch, 13. November 2002

Siehe www.aymargeddon.de/laboratorium/index.php/Bedeutungswirbel

Montag, 18. Februar 2002

Der Film "Lóczy - Wo kleine Menschen groß werden" ist eine Arbeit des französischen Regisseurs Bernard Martino. Er führt den Zuschauer in die Welt eines außergewöhnlichen Säuglingsheimes in Budapest. Die Kinderärztin Emmi Pikler hatte 1946 in einer leer stehenden Villa ein Heim für weggegebene Säuglinge und Kleinkinder gegründet. Sie entwickelte Pflegerichtlinien, die verhindern sollten, dass die Kinder durch das Fehlen der Mutter bleibenden seelischen Schaden davontragen. Sie brach mit allem, was bis dahin den Pflegeheimen heilig war.

Samstag, 2. Februar 2002

Begründer und Evangelist des "NewWork"-Konzepts.

Freitag, 18. Januar 2002

Hier ist ein virtueller Platz für aktuelle Diskussionen oder Gespräche quer durch die Coforum- Themen.