Literarische Utopie-Entwürfe

Version 10, 80.148.47.18 am 18.3.2008 12:28

"L´avenir n´est plus ce qu´il était"

P Valéry

Gerade da heute utopisches Denken weitgehend dem Ideologieverdacht ausgesetzt ist, als naiv optimistisch, weltfremd diffamiert wird, in der westlichen wie östlichen Welt ein Pragmatismus herrscht, der den Status Quo mit kleinen Reparaturen nur zu erhalten sucht, wird eine Rückbesinnung auf das Wesen utopischen Denkens und auf seine vielfältigen Ausprägungen notwendig; und es ist vielleicht notwendiger als jemals zuvor, da noch nie die Menschen so global von Sorge und Angst um die Zukunft der Menschheit erfaßt waren, noch nie ihr Überleben so konkret in der Hand des Menschen selbst lag. (Klappentext)

...man merkt: ein bisschen 80er Jahre Atomkriegsstimmung...

trotzdem: Texte von Walter Jens, Jürgen Becker, Erich Fried, Silvia Volckmann u.v.a., über: Ernst Bloch, Grass, Heinrich Heine, Minne-Utopie, Kleist, Goethe, Schiller, Arno Schmidt, Eros und Wahnsinn im Surrealismus...


u-topie ist etwas, das keinen Ort hat, wie zum Beispiel die Topograhie der Maulwurfshügel. Aber auch das Denken ist ortloses Tun. Weil es nicht wortlos bleibt, können wir denken es findet statt. Die Unzufriedenheit mit dem Gegebenen läßt Taten entwickeln, wir lassen denken und lassen tun. Ein Entwurf sollte aus den achseln heraus bewegen auch ein Achselzucken kann mal ein großer ntwurf werden(wenn es mit dem Atem geschieht) --UweBe