Zeit für Zeit

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web: http://www.zeitfuerzeit.net

Zeit für Zeit

Ein utopischer Reisebericht wider die Widerwärtigkeiten dieser Tage

Edition :Medienmacherei

Gestaltung und Satz: Hagen Grafik und Kaleidos

Illustrationen: Angelika Meier-Schellersheim, Lara Dahlmann und HaWe Hagen

120 Seiten, geb., 10 x 21 cm, Argument Verlag Hamburg, ISBN 3 88619-400-0

!Ein Lichtblick in eine liebevolle Zeit

Kritiker behaupten, "Zeit für Zeit" sei "gefährliche Freidenkerei", "Drogen verherrlichend" und ein "Anschlag auf das etablierte System". Andere meinen, es sei "inspirierende Motivationsliteratur" für eine neue liebevolle Zeit: Kritisch gegenüber der Gegenwart, eine Zukunft skizzierend, in der sich die Menschen ihrer Werte besonnen und der Fesseln überkommener Strukturen entledigt haben.

Ution schildert ihrem "lieben" Revol Erlebnisse einer abenteuerlichen Reise, die alles Bekannte in Frage stellt, die das Leben in einem anderen, faszinierenden Licht erscheinen lässt. Zusammen mit Mascha, Sergio und Paul erlebt sie Dinge, von denen sie niemals zu träumen wagte. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr.

Ution sagt: "Ich denke, eine Utopie muss her, und ich behaupte, wenn sich die Menschen nicht mit dem zufrieden geben würden, was sie haben, wenn sie nicht alles als unabänderlich gegeben nähmen, wäre schon viel gewonnen. Wenn alle Menschen die Welt denken, in der sie glücklich sein könnten und diese Gedanken diskutierten und verwirklichten, lebten wir in einer besseren Welt."

"Zeit für Zeit" ist eine Raum-Zeit-Utopie, die eine Realität beschreibt, die vielleicht näher ist als wir alle ahnen.

"Zeit für Zeit" ist blau und rot, ein hochwertig ausgestattetes Buch und bibliophiles Kleinod voller Überraschungen mit Illustrationen von Angelika Meier-Schellersheim, Lara Dahlmann und HaWe Hagen sowie einem Nachwort von Herbert Hofmann.

"Zeit für Zeit" ist ein experimentelles und interaktives Projekt, das von seinen Lesern lebt.


"Nun", sagte Mascha, "dann erzähle ich euch von meiner Welt, die immer mehr Menschen im Kopf haben. Menschen, die auf demselben Boden stehen wie du, sie das aber nicht erschöpft. Dennoch muss ich euch warnen. Wer immer damit in Berührung gekommen ist, der findet es hier und jetzt unerträglich, barbarisch, unmenschlich. Der will hier raus. Wer so denkt wie ich und darüber sprechen will, muss sich heute noch den Vorwurf 'Utopist' gefallen lassen. Doch täglich werden es der Unzufriedenen, der Ausgebeuteten, der Opfer unserer ungerechten Weltordnung mehr. Viele Menschen sind es leid, immerzu dem Geld hinterherzuhecheln. Täglich wächst die Einsicht, dass Systeme nichts weiter als von Menschenhand geschaffen sind. Wenn man erkennt, dass sie nicht funktionieren, muss man sie abschaffen und durch bessere ersetzen. Das ist eine Frage des Erkennens und des Willens. Das Denken ist dem Handeln vorgeschaltet. Das Denken findet im Kopf statt, und dahin wollen wir uns jetzt begeben. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr, darum steige jetzt aus, wer nicht weiter will."


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