Kommunikation

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Dieser Text stellt sich gegen einige der obigen Definitionen

Die Metapher der «Kommunikation durch eine Röhre»

aus Der Baum der Erkenntnis

Unsere Erörterung hat uns zu der Folgerung geführt, daß es, biologisch gesehen, in der Kommunikation keine übertragene Information gibt. Es gibt Kommunikation jedesmal, wenn in einem Bereich von Strukturkoppelung Verhaltenskoordination auftritt.

Diese Folgerung ist nur dann schockierend, wenn wir darauf bestehen, die beliebteste und von den sogenannten Kommunikationsmedien popularisierte Metapher für die Kommunikation nicht zu hinterfragen.

Gemäß der "Röhren"-Metapher ist Kommunikation etwas, das an einer Stelle entsteht durch eine Leitung (oder Röhre) übertragen und zum anderen Ende übermittelt wird. Demnach gäbe es also ein Etwas das kommuniziert wird, und dieses wäre in dem enthalten, was in der Verbindungsröhre weitergeleitet wird. So sind wir gewohnt, von der Information zu sprechen, die in einem Bild, in einem Objekt oder im gedruckten Wort enthalten ist.

Gemäß unserer Analyse ist diese Metapher grundsätzlich falsch. Diese Vorstellung geht nämlich von nicht strukturdeterminierten Einheiten aus, für die Interaktionen vorschreibenden (instruierenden) Charakter haben, was bedeuten würde, daß das, was einem System in einer Interaktion geschieht, durch das perturbierende Agens und nicht durch seine strukturelle Dynamik determiniert ist. Dabei ist doch selbst im Alltag offensichtlich, daß Kommunikation so nicht stattfindet: Jede Person sagt, was sie sagt, und hört, was sie hört, gemäß ihrer eigenen Strukturdeterminiertheit; daß etwas gesagt wird, garantiert nicht, daß es auch gehört wird. Aus der Perspektive eines Beobachters gibt es in aber kommunikativen Interaktion immer Mehrdeutigkeit. Das Phänomen der Kommunikation hängt nicht von dem ab, was übermittelt wird, sondern von dem, was im Empfänger geschieht. Und dies hat wenig zu tun mit "übertragener Information".

Diskussion

(*1): das verstehe ich nicht, auch hier ist doch die Kopplung Buchersteller→Buchleser ; : Also, "unidirektionale" Kommunikation, bei der ich entweder nur etwas von mir gebe (als "Sender") oder nur etwas konsumiere (als "Empfänger") das fühlt sich für mich wirklich nicht wie Kommunikation an, da fehlt mir doch sehr das wechselseitige... -MiK

(*2): Kluger Text, stimme dem (soweit ich es verstanden habe...) zu --MiK

Ist mir zu einseitig. Beide Momente sind immer dabei. Denn es ist ja auch nicht so, dass nur die innere Struktur die Reaktion hervorrufen würde, es ist schon wichtig, dass etwas übertragen wird und welchen Inhalt es hat. Der Textausschnitt errinnert mich ein wenig an Leibniz Monadologie. Aber ich kenne natürlich den Rest des Buches nicht, vielleicht ist der ganz anders. --benni

Zitate

Kommunikation ist die hegemoniale Arbeitsform der Gesellschaft nach der kapitalistischen

Literatur

siehe auch

Neue Seiten im Kontext

Dienstag, 21. Dezember 2010

"Autonomedia is an autonomous zone for arts radicals in both old and new media. We publish books on radical media, politics and the arts that seek to transcend party lines, bottom lines and straight lines. We also maintain the Interactivist Info Exchange, an online forum for discourse and debate on themes relevant to the books we publish."

Montag, 22. September 2008

Knowledge-Cafés als Tool des personalisierten Wissensmanagements bieten die Möglichkeit der offenen, kreativen Konversation mit dem Ziel, ein besseres gemeinsames Verständnis sowie erste Lösungsansätze zu einer bestimmten Frage- oder Problemstellung zu entwickeln. Im Anschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ergebnisse beispielsweise in Form einer digitalen Mindmap dokumentieren. Somit bieten Knowledge-Cafés auch Ansätze für Strategiemethoden des kodifizierten Wissensmanagements. Der Einsatz von Knowledge-Cafés lockert steife Tagungsatmosphären auf und bietet die Möglichkeit, jedoch nicht die Pflicht des zwanglosen Austauschs. Diskussionen in Knowledge-Cafés können neue Inputs in Unternehmen geben, ohne sofort konkrete Lösungsansätze implizieren zu müssen. Sie können auch ein Forum für den Meinungsaustausch innerhalb der Mitarbeiterschaft sein und somit ergänzende Impulse für Entscheidungs- und Lösungsprozesse im Unternehmen bieten. Eine externe Organisation und Moderation ist bei der Gestaltung von Knowledge-Cafés vorteilhaft; mit etwas Übung und Kreativität lassen sich die Cafés aber auch gut in die sonstige Veranstaltungsorganisation integrieren.

Freitag, 15. Dezember 2006

VideoBridge ist ein im Umfeld des DorfWiki entstandenes OpenSource Projekt. Es will Video-Technologie preisgünstig und in einfacher Form allgemein verfügbar machen. Das kann bedeuten: life-Übertragung, online conferencing, Aufzeichnung, Internet-Nutzung. Das Projekt verbindet Standorte und Dienstleister und ist ziemlich offen für die Beteiligung weiterer Partner.

Samstag, 9. Dezember 2006

Das BOOTSTRAP MAGAZIN ist ein Ende 2006 initiertes Projekt, ein Online-Magazin in der derzeitigen Form eines Blog.

Es ist noch im Werden, aber so ähnlich wie www.keimform.de hat es seinen Ausgangspunkt bei der Diversifizierung der Oekonux-Community gewonnen.

Freitag, 17. November 2006

Freitag, 1. September 2006

Ein exzellentes Buch, das sich mit dem Thema GemeinsamDenken beschäftigt.

Dienstag, 8. August 2006

Eine Ausbildung der Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden:

Moderation, wie wir sie verstehen, ist immer konsensorientiert: egalitär, partizipatorisch, basisdemokratisch. Deshalb wird in diesem Kurs das Konsensverfahren und seine Anwendung einen breiten Raum einnehmen.

Die Fortbildung vermittelt die grundlegenden Methoden der Moderation und Konsensfindung. Zum Programm gehören auch die Unterschiede zwischen Klein- und Großgruppenmoderation sowie Besonderheiten der Konfliktmoderation.

Montag, 12. Juni 2006

RSS (Abkürzung für Really Simple Syndication, zu deutsch etwa „wirklich einfache Verbreitung“) ist eine Technologie, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite – oder Teile davon – zu abonnieren.

Mittwoch, 7. Juni 2006

Diskussion zu "Begriff", aus der Seite ausgelagert.

ThomasKalka:

Heute Nacht haben mir Andrius Kulikauskas und Franz Nahrada die Leitung der deutschsprachigen Mailingliste von Minciu Sodas angetragen und ich habe zugestimmt. Auf dieser Seite entwickele ich meine damit verbundenen Ziele als Vorbereitung einer Mail an die Liste. Kommentare auf dieser Seite sind sehr erwünscht.

Mittwoch, 31. Mai 2006

Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ist eine von Marshall B. Rosenberg entwickelte Kommunikations- und Konfliktlösungsmethode, die zur Absicht hat in einen Kontakt mit anderen oder sich selbst zu treten, in welchem Geben und Nehmen ein fließender Prozess ist und es freiwillig passiert. Es geht also nicht darum, andere dazu zu bringen, zu tun was man will. Ziel ist die Anliegen aller Parteien aufzudecken und zu berücksichtigen. Rosenberg nennt die GfK auch "language of the heart" oder "Giraffensprache", mit der Giraffe als Symboltier für die GfK, denn sie ist das Landtier mit dem größten Herzen. Der Name Gewaltfreie Kommunikation bezieht sich gleichermaßen auf eine Haltung wie auch auf eine Methode, wobei die Methode nur ihre Wirkung entfalten kann, wenn sie mit der besagten Absicht genutzt wird.

Donnerstag, 18. Mai 2006

Computers and the switched telecommunication networks that also carry our telephone calls constitute the technical foundation of computer-mediated communications (CMC). The technicalities of CMC, how bits of computer data move over wires and are reassembled as computer files at their destinations, are invisible and irrelevant to most people who use it, except when the technicalities restrict their access to CMC services. The important thing to keep in mind is that the worldwide, interconnected telecommunication network that we use to make telephone calls in Manhattan and Madagascar can also be used to connect computers together at a distance, and you don't have to be an engineer to do it.

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Olaf Deininger beschreibt in Telepolis, wie kostenlose Dienste wie WLAN + Skype oder kostengünstigere Technologien die Landschaft der drahtlosen Kommunikation verändern.

Dienstag, 11. April 2006

Die übliche Nutzung unserer Sprache versteckt Herrschaft. Hier der Anfang einer Übersetzungs ins Bedeutungs-Konsistente.

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Eine Redeuhr ist ein Hilfsmittel zur Selbstorganisation diskutierender Gruppen.

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Das bedingungslose Bekenntnis zur Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland ist von allen Bürgern in Deutschland gefordert. Weil in jüngster Zeit Zweifel daran aufgetreten sind, ob sich alle Bürger dieses Landes auch tatsächlich ernsthaft zu dieser bekennen ist nachfolgender Fragenkatalog entstanden. Durch die Schaffung der Befragungsbögen für Einbürgerungsbeantrager entstand der Bedarf dafür, alle Bürger auf deren Gesinnung hin zu prüfen, um nötige Nachbesserungen zu besorgen. ...

Sonntag, 15. Januar 2006

OpenSource-Alternative zu Skype

Samstag, 5. November 2005

Der Quantenphysiker David Bohm verwendet den Begriff Dialog im ursprünglichen Wortsinn: „dia“ heißt „durch“ und „logos“ meint „das sinnvolle Wort“ im Sinne „Bedeutung“. Der Begriff meint also das Fließen von Sinn und das Erschließen von Bedeutung um und durch die Menschen. Der Dialog soll ermöglichen, den Voraussetzungen, Ideen, Annahmen, Überzeugungen und Gefühlen von Menschen auf den Grund zu gehen, die unterschwellig ihre Interaktionen beherrschen.

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Freitag, 21. Mai 2004

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Mittwoch, 24. Mrz 2004

Welche langfristige Entwicklung soll im CoForum angestrebt werden ?

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Grundlage der Überlegung ist die Vermutung, dass nur direkter Nutzen Menschen dazu bringt, bei einem Projekt mitzuarbeiten.

Bitte kommentiert die einzelnen Punkte auf der Seite.

Samstag, 14. Juni 2003

ThemenzentrierteInteraktion kurz TZI ist eine Kommunikations-Methode, die von Ruth C Cohn entwickelt wurde.

Sonntag, 11. Mai 2003

Sonntag, 2. Februar 2003

Zitate mit Bezug zum CoForum, neue Zitate bitte oben einfügen...

Mittwoch, 27. November 2002

Konversation : Die Verflechtung von Sprachhandeln und Emotionieren, in der sich alle menschlichen Tätigkeiten ereignen. Wir menschliche Wesen leben in Konversationen, und alles, was wir tun, ereignet sich in Konversationen.

Der Begriff Konversieren, geht auf die Verbindung zweier lateinischer Wurzeln zurück: cum - mit und versare umgehen, verkehren. Er bedeutet seinem Ursprung nach "mit dem anderen verkehren, mit dem anderen umgehen."

Buch von Humberto R. Maturana und Gerda Verden-Zöller. Enthält ein Essay, das versucht, die Entstehung unserer patriarchalischen Strukturen zu rekonstruieren.

Wir diskutieren gerade drüber

Mittwoch, 13. November 2002

Siehe www.aymargeddon.de/laboratorium/index.php/Bedeutungswirbel

Dienstag, 12. November 2002

Eine von Harrison Owen entwickelte Methode zur Ausgestaltung von Zusammenkünften, auch Open Space Technology (OST) genannt. Ein wichtiges Element dabei ist, das es keine feste Agenda gibt, sondern die Personen, die mitmachen, über die Inhalte und Ablauf entscheiden.

Montag, 4. November 2002

Die Seite ist in Überarbeitung. Es geht um Muster/Entwurfsmuster/Designpatterns im Sinne von Christopher Alexander.

Freitag, 26. Oktober 2001

Mailinglisten sind elektronische Postverteiler. Mails, die an eine Mailingliste geschickt werden, werden an alle registrierten Leser der Mailingliste weiter geschickt. Für die Beteiligung an einer Mailingliste ist also eine Registrierung erforderlich.

Freitag, 12. Januar 2001

Honnedaga FUND

Methode zur transparenten und effizienten Kommunikation in größeren Gruppen. Selbstorganisierte Aufteiling der Gruppe in einen zuhörenden Außenkreis und einen sprechenden Innenkreis, wobei jedes Gruppenglied die Position leicht wechseln kann.