Marxismus

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"Marxisten tendieren aus unerfindlichen Gründen dazu, Marx nur zu interpretieren. Es geht aber darum 'ihn' zu verändern - also anzuwenden"

news:cl.sozialismus.diskussion 1996, Michael Klockmann

Begründer: Karl Marx und Friedrich Engels

TheoretikerInnen: Rosa Luxemburg, Wladimir Illitsch Lenin, Leo Trotzki, Antonio Gramsci, György Lucáks


Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus http://userpage.fu-berlin.de/~hkwmr ... uelles/aktindex.html


Marxism and free software - war mal auf: http://en.wiki.oekonux.org/Marxism_and_free_software


http://www.marxists.org/ - Marxists internet archive - has a large collection of the works of Karl Marx & Fredrick Engels]. in addition this site is http://www.marxists.org.uk/ - mirrored on this server.


Hat Marx wirklich den Marxismus begründet ? Ich dachte, daß das was die Anhänger aus einer Theorie machen, meist etwas anderes ist. --ToKa

in der geschichte der arbeiter-bewegung wurde die marxsche kritik in eine "wissenschaftliche weltanschauung" verwandelt, mit der jede frage beantwortet werden sollte, bevor sie auch nur gestellt war. konfrontiert mit derartigem "marxismus" hatte schon der alte marx gegenüber seinem schwiegersohn paul lafargue erklärt "ich bin kein marxist!". --zitat


20.-22.4.2007 Marxismuskonferenz

Fachhochschule für Technik in Berlin-Wedding. Anfang 2006 haben 17 Wissenschaftler, Publizisten und Politiker zu einer bundesweiten Marxismuskonferenz in Berlin aufgerufen. Die letzte dieser Art fand vor neun Jahren in Hannover statt. Das diesjährige Thema lautet "Marxismus für das 21. Jahrhundert". Vorgesehen sind folgende Themen: Sozialismus im 21. Jahrhundert; Mit Keynes aus der Krise? Kampf um Demokratie und Menschenrechte; Widerstand gegen Krieg und Ausbeutung.

via sozialismus.de

Neue Seiten im Kontext

Dienstag, 17. November 2009

kleingedrucktes

Dieser Blog sieht sich dem Kampf für die verallgemeinerte Emanzipation; dem kollektiven Einsatz für die Überwindung jeglicher Form von Ausbeutung und Unterdrückung verpflichtet und versteht sich als Teil einer weltweiten revolutionären Bewegung. Kommentare mit sexistischen, antisemitischen, rassistischen, nationalsozialistischen/faschistischen, homophoben, religiös-fundamentalistischen oder anderen reaktionären und antiemanzipatorischen Inhalten oder Werbe-Spam werden daher nicht freigeschaltet sondern gelöscht.

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Freitag, 11. Januar 2008

Interessanter Vortrag. Marx nicht als "Theorie" zu verstehen, sondern als Beschreibung der Wirklichkeit.

Freitag, 17. August 2007

Kritik kann Verschiedenes bedeuten.

Auch der Herr, der mit der Faust auf den Tisch schlägt und sich die angebliche Schlamperei seines Personals nicht mehr bieten lassen will, oder der auf die Sachzwänge des Profits verweist und "Kritik" an der 40-Stunden Woche übt, weil die achtundvierzig Stunden Woche ohne Lohnausgleich den Standort Deutschland wesentlich profitabler und konkurrenzfähiger werden ließe, hält seine Standpauke für eine berechtigte Kritik an den Verhältnissen und sein Gezeter über den "Freizeitpark hierzulande und den Egoismus der satten Deutschen, die sich angeblich nur noch um sich selbst sorgen und die abstrakte Sache dabei vergessen, für eine tiesinnige altruistische Einsicht. Sein Gezeter ist aber weder das eine noch das andere. Es ist nicht Kritik an den Verhältnissen, sondern die Identifikation mit ihnen. Es will mit Angstmache die totale Identifiktation derer, die von der Herrschaft geschlagen werden, mit eben dieser Herrschaft erzwingen und nichts bestehen lassen, das anders ist. Mag sich solch autoritäre Zurechtweiserei auch "Kritik" nennen, mit Kritik, wie sie auf dieser Seite geübt wird, hat sie gewiss nichts zu tun. Die Kritik der Freunde der kritischen Theorie zielt umgekehrt auf die Abschaffung von Herrschaftsverhältnissen, die es einigen wenigen erlauben, von oben herab Kritik an den Menschen zu Gunsten von Verhältnissen zu üben, in denen Wenige, wie vermittelt auch immer, über die vielen Anderen herrschen und sie mit ihrer "Kritik" zunichte machen können. Kritik in diesem Sinne ist eine Kritik, die den Weg zu einer besseren Praxis öffnen und die individuelle und gesellschaftliche Emanzipation voranbringen will. Deshalb kann sie auch nicht die dienstbeflissene und wohl auch darum hierzulande so beliebte "positive" oder "konstruktive Kritik" selbst unterstellter Subjekte sein, sondern nur jene negative Kritik, die den Zwang zur Selbstunterstellung und Identifikation mit der Macht und seine individuellen und gesellschaftlichen Folgen in allen Bereichen unablässig thematisiert. Es geht ihr um eine gesellschaftliche Praxis, in der die Menschen ohne Angst verschieden sein können, weil sie ihre eigenen Kräfte als gesellschaftliche erkannt und organisiert haben und sie nicht mehr in Gestalt von Kapital und Staat von sich entfremden.

Dienstag, 7. August 2007

Der Arbeitskreis rote ruhr uni

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni ist 1995 aus einem studentischen Lesezirkel an der Ruhr-Uni Bochum hervorgegangen und besteht seitdem als Verein freischaffender Kritikerinnen und Kritiker. Kritisiert werden die kapitalistische Gesellschaft und ihre zum Amüsierbetrieb für Frühvergreiste fortgeschrittene Universität sowie eine auch unter Studierenden beliebte Vorstellung von Politik, welche die "Wirtschaft" unablässig an deren "soziale Verantwortung" gemahnt.

Daß die einen nur reden und die andern alles falsch machen, ist bekanntlich ein Malheur nicht nur der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Spätfolgen, sondern auch der linken Opposition: ein Malheur allerdings, dem man mit der ebenso hilflosen wie idiotischen Forderung nach Einheit von Theorie & Praxis nicht beikommt. Aufklärung, die sich aus Schwäche im Theoretischen herumtreibt, ist bisweilen nicht die schlechteste Maßnahme gegen "die Schwäche einer Art von Kritik, welche die Gegenwart zu be- und verurteilen, aber nicht zu begreifen weiß." (Marx).

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni liest (und schreibt) Texte und lädt zu Diskussionen ein, die gemeinhin weder im akademischen Seminar noch in der sogenannten politischen Öffentlichkeit geführt werden, betreut Lesegruppen und organisiert Seminar- und Vortragsreihen. Traditioneller Höhepunkt ist die in dieser Form seit 1996 jährlich im Wintersemester stattfindende "rote ruhr-uni", die mit Vorträgen und Diskussionen über zwei Wochen ein Forum für Wissenschafts- und Gesellschaftskritik an der Ruhr-Uni Bochum bietet.

Wer mehr erfahren möchte, wende sich bitte an den Arbeitskreis unter critix@gmx.de

Selbstdarstellung

Was ist 'Theorie und Praxis' ?

An dieser Stelle posten wir aktuelle und historische Texte zur aktuellen und historischen Politik - wobei 'Texte' auch Mediendateien verschiedener Formate sein koennen. Es ensteht damit ein Sammlung , welche im nachhinein auch eine kritische Betrachtung der verlinkten Beitraege zulaesst. Eine kontroverse Diskussion uber eingestellte Artikel sollte ausdruecklich erwuenscht sein. Entgegen den Bloggepflogenheiten schreiben wir hier nicht selbst, darum 'members' und nicht 'authors'. Ob dies so bleibt, wird sich zeigen.

Bei Interesse besteht die Moeglichkeit, an diesem Projekt mitzuarbeiten. Eine Registrierung in diesem Blog ist dazu ein erster Schritt.

Intro

Phase2

erschien zum ersten Mal im Juli 2001. Sie ist der Versuch, eine Zeitung aus der und für die antifaschistische bzw. linksradikale Bewegung zu machen, die die Theorie und Praxis der radikalen Linken weiterentwickelt, begleitet und analysiert. Die Skepsis, ob das nicht auch alle anderen linksradikalen Zeitungsprojekte wollen, mag berechtigt erscheinen. Doch was Phase 2 aus unserer Sicht unterscheidet und notwendig macht, ist, dass sie die bundesweite Organisierung der radikalen Linken vorantreiben will. Denn uns geht es nicht nur um eine Kommentierung der Ereignisse oder theoretischer Unterfütterung von Praxis. Es geht um die Frage, wie die Linke wieder zu einem gesellschaftlich relevanten Faktor werden kann, welche Inhalte die Politik bestimmen sollen und wie dieses Ziel zu erreichen ist. Da derzeit eine breite bundesweite Organisierung der radikalen Linken fehlt, fehlt für viele auch der Rahmen, sich über diese Ziele regelmäßig auszutauschen. Phase 2 soll diesen Mangel wenigsten partiell ausgleichen und dazu beitragen, dass der Prozess um die Organisierungsbemühungen transparent für alle Interessierten ist. Phase 2 wird sich demnach nicht nur mit der Linken selbst beschäftigen, sondern auch gesellschaftlich relevante Fragen für die Linke aufgreifen, die stets nahe an der Praxis sind, ohne sich darauf zu beschränken. Phase 2 ist ein Projekt der Redaktionsgruppen Berlin und Leipzig und erscheint vierteljährlich. Wir hoffen, daß die Kombination für interessante Ideen und Ergebnisse sorgen wird. Wir sind selbstverständlich gespannt auf Eure Reaktionen, Kritik und Lob, und wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Samstag, 29. Juli 2006

Links, Literaturhinweise, Texte, Software

zeitschrift für linke theorie & debatte

Dienstag, 25. Juli 2006

Die praxisphilosophische Initiative zielt auf die Ausformung einer zeitgemäßen politischen Philosophie, welche die besten Elemente der kritischen, utopisch inspirierten Theorie vereinigt und als Konkrete Praxisphilosophie weiterbildet. Diese Konkrete Praxisphilosophie versteht sich als Überschreitung sowohl der Kritischen Theorie als auch traditioneller Marxismen, zugleich aber auch als entscheidender Schritt zum Konkretwerden bisheriger Philosophie der Praxis. Dazu sollen theoretische Ressourcen versammelt und ein Forum für produktiven Austausch geschaffen werden.

Selbstdarstellung

Montag, 24. Juli 2006

Die KOMMUNISTISCHEN STREITPUNKTE dokumentieren den schriftlichen Teil einer Debatte um den Übergang zum Kommunismus und sein revolutionäres Programm. Zur Einmischung in diese Debatte, zu ihrer Fortführung und Verbreitung ist ausdrücklich jede Person, Gruppe oder Organisation eingeladen, der es darum zu tun ist, den Kommunismus als "wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt" auf der Höhe der Zeit zu rekonstruieren.

Onlinezeitung: Hintergründe und Gegenstandpunkte

Samstag, 22. Juli 2006

Gedanken (nicht nur) zur Zeit

abweichende Argumente

Donnerstag, 8. Juni 2006

Beiträge zu Politik, Kultur und Gesellschaft

Montag, 10. April 2006

Bei diesem Projekt geht es darum, in einem rechtsdominierten Berlins Viertel ein Gelände mit mehreren Häusern zu bekommen, um dort vielfältige emanzipative Projekte aufzubauen. Dazu zählen antifaschistische Projekte, selbstverwaltete Betriebe, Räume für Initiativen und Gruppen und vieles vieles vieles mehr. Derzeit ist jedoch eine geländeübergreifende Kommune geplant.

Montag, 27. Mrz 2006

Der Kommunismus ist für uns nicht ein Zustand, der hergestellt werden soll, ein Ideal, wonach die Wirklichkeit sich zu richten haben wird. Wir nennen Kommunismus die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt.

Montag, 21. November 2005

monatliche Publikation, herausgegeben von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin - ist wohl als die bedeutendste Theoriezeitschrift im Umfeld der Linkspartei.PDS anzusehen. Momentan geht es auf der Seite um einen Artikel zum Grundeinkommen.

Utopie Kreativ 184 Februar 2006.