Wert

Version 20, 84.130.83.246 am 19.7.2006 19:54

ökonomisch

Gebrauchswert vs. Tauschwert

Kapitalismus und Staatssozialismus als abstraktes und blindes System von der Selbstverwertung des Werts.

"Ein Gebrauchswert oder Gut hat also nur einen Wert, weil abstrakt menschliche Arbeit in ihm vergegenstaendlicht oder materialisiert ist. Wie nun die Groesse seines Werts messen? Durch das Quantum der in ihm enthaltenen "wertbildenden Substanz" der Arbeit. Die Quantitaet der Arbeit selbst misst sich an ihrer Zeittdauer, (...)." (aus: MEW 23, s. 53 - s.a. Karl Marx oder Marx lesen oder ...)

politisch / ethisch

psychologisch

andere Definitionen


Diskussion

Was sind meine Werte? Was sind Eure Werte? Ich würde hier gerne eine Liste anlegen... – ink ya

schwierig. Wert heißt oft bewerten, in Zahlen gegeneinander messen, das mag ich gar nicht. Vielleicht meinst Du auch "Was sind Eure Wahrheiten ? Oder: an was glaubt Ihr ?" Eine IMHO einfachere Frage: "Was willst Du unterstützen ?" --ToKa

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 31. Dezember 2005

Buch von Eske Bockelmann

"Es sind die Menschen, die (den Zwang des Geldes) eingerichtet haben, durch nichts sonst auf ihn verpflichtet als durch sich selbst. Aber sie haben ihn eingerichtet zu dem, was ihre Welt im Innersten zusammen hält; und glauben nun doppelt gezwungen - durch ihn, den sie eingerichtet haben, und ihn, den sie fest schon in sich tragen -, nicht sie hätten mehr über ihn, sondern er allein über sie zu entscheiden. Und fast will mir scheinen, am empfindlichsten seien sie gegen alles, was sie mahnt, dass sie darin irren."

Mittwoch, 4. Juni 2003

Die Verwertung des Werts ist ein abstrakter Selbstzweck, der die Wertgesellschaften organisiert und der darin besteht aus Wert mehr Wert zu machen - vereinfacht ausgedrückt: Aus Geld muss immer mehr Geld gemacht werden - bei Strafe des Untergangs.

Verwertung benötigt zumeist die Schaffung künstlicher Knappheit.

Seiten im CoForum, die sich mit Auswegen aus dieser absichtlichen Armut beschäftigen , sind mit Entwertung gekennzeichnet.

Freitag, 15. November 2002

Der größere Anteil der gesellschaftlichen Gesamtarbeit, die neben der Erwerbsarbeit Haushaltsarbeit, Lernarbeit, Nachbarschaftshilfe, unbezahlte soziale Arbeit, ehrenamtlichen Tätigkeiten und unbezahlte Erwerbsarbeit (Bewerbungen, Aquisition, Praktika, Anfahrt) enthält.

Karl Marx hat die Qualität der Ausbeutung in der "mehrwertheckenden" Erwerbsarbeit auch gerne dadurch deutlich gemacht, daß er einen gewissen, unterschiedlich langen Teil des Arbeitstages als unbezahlte Arbeitszeit markiert hat, deren Produkt enteignet wird. Derart aufgeteilt, ragt die unbezahlte Arbeit tatsächlich noch ein gutes (schlechtes) Stück in die Erwerbsarbeit hinein.

Mittwoch, 13. Februar 2002

Wenn Selbstentfaltung - wie im ProjektOekonux üblich, verstanden als Selbstentfaltung, die die Selbstentfaltung der anderen zur unmittelbaren Vorraussetzung hat und umgekehrt - von uns zur Basis einer menschlichen Gesellschaft erhoben wird, macht es Sinn, sich das mal genauer anzuschauen, was damit gemeint sein könnte und was das für Auswirkungen hat. Das will ich im Folgenden versuchen.