Querverbindungen von Heinrich Jacoby zum MuDo-Ansatz des Bewegenlernens

Version 10, 84.191.119.38 am 28.8.2005 07:29
Daten
Web: http://www.rrz.uni-hamburg.de/sport ... er/tiwald/musik1.doc
Autor: Horst Tiwald

Diskussion

hi thomas, solche seitentitel finde ich nicht so toll. was meinst du? oder auch anderen...

k. 2608

So heißt der Text nun mal. Wird aber nicht gut angezeigt.


"beim Wahrnehmen angefangen stellt sich das Problem: "Wie komme ich in unmittelbaren Kontakt? Wie schaffe ich es, mich hingebend mit der Situation voll ‚einzulassen’"? Was steht diesem im Wege? Wovon muss ich ‚loslassen’ und was muss ich ‚zulassen’?"

Unser 4 füßer Dasein im aufrechten Gang läßt die Hände nicht nur frei werden, sondern auch ein Gefühl der Leere anschaulich sein. Und im Spiegel der Begreifbarkeit und seiner dreidimensionalen Bild und Ton Qualitäten können auch materielose Erscheinungen erfasst werden. Das Kleinkind lernt 'nicht alles in die Wahrnehmung zuzulassen', damit es nicht überflutet wird von Empfindungen, die die Bezugspersonen nicht haben (verdrängen). Ein glücksgefühl tritt ein, wenn in der Resonanz gemeinsame Wahrnehmungen festgestellt sind. (ich sehe was, was Du nicht siehst und das ist: °.°.° )

Im Muskelspiel ist unsere Identität in Bewegung: Atem, Peristaltik, Wärmelieferant, Ausdruck in der Mimik, Kehlkopf/Stimmbänder, jedes Haarwurzelchen hat einen eigenen Muskel. Das Sträuben der Nacken- oder Schwanzhaare bei Hund und Katze kennen wir gegebenenfalls noch als "Gänsehaut" (hier auch in Gänsefüßchen) und bei der Gelegenheit sei noch angemerkt, daß Amon in Ägypten "der Schnatterer" genannt wurde.
Die Vorstellung, aus einem Ei geborsten zu sein und gleich auf den Füßen zu stehen, läßt los die Sorge: wie komme ich hinter die Vorstellung 'nicht aus der Vorstellung hervortreten zu können'
Im Wege steht: die Idee, daß etwas im Wege stehen könnte: Wo ist der Weg (wessen) und wer macht ihn weit (wann) breit oder lang? Wie heisst der Meister, der das Gras grün färbt?
http://opentheory.org/fragliches_voran/text.phtml


Leithammeleien sind immer auch Egotripp, da hast Du recht. Das Radieren Deiner Spiegeleien ist wohl oft der Projektion eigener Angst aus Unverständniss auf andere Leser und deren vermutetem Weglaufen geschuldet.

Auch Du entkommst dem Dilemma der Sprache nicht, auch wenn Du statt "Du sollst nicht merken" "Du musst merken" zum Leitspruch hast. Ich hoffe ja auf gemeinsames Tun als Synchronisation und ohne vorabreden geht das wohl nicht. Ist doch eine schöne Vision, das Leid vom Hammel zu nehmen, und nur noch zu veröffentlichen, in welche Richtung er grünes Gras sucht, und auf Gefährten zu hoffen ?

Nebenbei: woher kommen beim Spiegel die Eulen ?

zu MuDo: Da findest Du auf den Seiten von Horst Tiwald etwas.

1200 € für zwei Tage, ene mene Mu

bei dem link in "Entfremdung" ist ein Bild von Lilith mit Eulen und Löwen (*!*)symetrisch (das mochten die Babylonier. http://doormann.tripod.com/lilith11.jpg

http://art.net/Studios/Poets/Schlong/lilithmyth.html

http://www.blog.de/main/index.php/a ... menschen_waren_eitel

http://www.mein-altaegypten.de/inte ... frames/exponate.html

"Ul" bedeutet auch das Land als Fläche, wie Hufe oder Ar (Aar=Adler), Ulrich=Landreich
spiegelt sich im aufgerichteten Giebel ^ Liebe sieben ^|x|^ {merkwürdig: <x| = Löschtaste} das gotische Fenster auf die Ebene bzw. die "innen und außen Berechnung" von der Stadt durch das Tor ins Feld und bis ins Jenseits (jenseits der Elbe) aus dem Spiegel franco-allemagnisch das gemeinsame Tun im Spielegg der Resonanz
das spiegel gelb leben ebro eben im Tanz
es begreift sich nicht und doch geht es ganz

Das gemeinsame Tun: ~ein~ Fassen, juwelenglitzer glanz


Der Name Eulenspiegel kommt ursprünglich nicht von der Eule, sondern vom mittelniederdeutschen ulen (wischen) und spegel (Spiegel, Hintern). Der Ausruf Ul'n spegel bedeutete also Wisch mir'n Hintern, vulgo Leck mich am Arsch.


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Mittwoch, 9. Mai 2001

Ursprünglich Musiker, erforschte Heinrich Jacoby allgemein Fragen der biologischen Ausstattung des Menschen und der sogenannten Begabung. Er studierte Voraussetzungen für die Entfaltung und Nachentfaltung menschlicher Funktionsmöglichkeiten und Ursachen, die zu Störungen in der Entfaltung dieser Möglichkeiten führen. Heinrich Jacoby orientierte sich dabei an den Funktionsweisen des menschlichen Organismus und an den Gesetzmässigkeiten unmittelbar überzeugender menschlicher Lebensäusserungen. Er konnte zeigen, dass das Niveau der Entfaltung und die Qualität der Leistungen vom jeweiligen Verhalten bestimmt sind.