Anarchie

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Keine Macht für Niemand !

Alle Macht für Alle !

icke

Anarchie ist (...) Ordnung ohne Herrschaft

Anarchy is not about rule-lessness.
Anarchy is about bottom up control.

Lawrence Lessig, Open Code and Open Societies

Die Anarchie, die Abwesenheit der Herrschaft, dies ist die Form der politischen Organisation, welcher die heutigen Gesellschaften notwendigerweise entgegengehen. Niemand ist souverän. "Ob wir wollen oder nicht, sind wir verbündet."

Anarchie (griechisch anarchia: Herrenlosigkeit - genauer: arché hat die Doppelbedeutung von Ursprung und Herrschaft. Leitet man daraus die Legitimität des Ursprungs als dessen, was herrschen soll ab, so ergibt aus dessen Negation, durch "an-arché", ein emanzipatorischer Anspruch)

Elemente des Anarchismus: Gegenseitige Hilfe (Mutualismus), Föderalismus, Kollektivismus, Kommunismus, Syndikalismus, Individualismus, libertäres (freiheitliches) Denken

Gebräuchliche Bedeutungen:

Wer prägte den Begiff Anarchie ?

als politischer Begriff zuerst im neutralen Sinne bei Xenophon(um 580-480 v.Chr.) verwendet, negativ, im Sinne von Chaos, verwendet ihn Platon, der sich allerdings bereits auf einen allgemeinen Sprachgebrauch stützt.

Begriffe im Umfeld:

Links:

Diskussion

HelmutLeitner:

Mir scheint, dass hier nicht zwischen Macht und Herrschaft unterschieden wird. "Keine Herrschaft für niemand" wäre vernünftig, "keine Macht für niemand" ist es nicht. Jenseits kleiner, kuscheliger Gruppen entsteht in größeren, anonymeren Strukturen Macht ganz automatisch und unvermeidlich. Anarchie kann es nur im kleinen oder als instabilen Übergangszustand geben. Transparenz und Beteiligungsmöglichkeit sowie Kontrollmöglichkeiten für alle wäre auch vernünftig.

ThomasKalka:

Keine Macht für Niemand kann auch als "Niemand soll ohne Macht sein" interpretiert werden.

Helmut:

Eine Ungleichheit an Macht ist nicht vermeidbar. Wiederum erscheint mir "Niemand soll ohnmächtig einer Herrschaft ausgesetzt sein" vernünftiger.

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 13. August 2011

Dokumentarfilm: Die Münchner Räterepublik und ihre Dichter

Dienstag, 17. November 2009

kleingedrucktes

Dieser Blog sieht sich dem Kampf für die verallgemeinerte Emanzipation; dem kollektiven Einsatz für die Überwindung jeglicher Form von Ausbeutung und Unterdrückung verpflichtet und versteht sich als Teil einer weltweiten revolutionären Bewegung. Kommentare mit sexistischen, antisemitischen, rassistischen, nationalsozialistischen/faschistischen, homophoben, religiös-fundamentalistischen oder anderen reaktionären und antiemanzipatorischen Inhalten oder Werbe-Spam werden daher nicht freigeschaltet sondern gelöscht.

Alle hier online gestellten Beiträge unterliegen seitens Entdinglichung keinem Copyright, eine Weiterverbreitung ist (unter Hinweis auf die Quelle) ausdrücklich erwünscht. Ebenso erwünscht sind Gastbeiträge, welche an die Kontaktadresse gemailt werden können.

Dienstag, 16. Juni 2009

Vivir la utopía. El anarquismo en Espana (in deutsch: Die Utopie leben!. Der Anarchismus in Spanien) ist ein Dokumentarfilm von Juan A. Gamero.

Freitag, 27. Mrz 2009

Mittwoch, 11. Februar 2009

Vorträge, Gespräche und Interviews zum Thema Anarchismus

Freitag, 5. Dezember 2008

Unter dem Motto Anarchismus im 21. Jahrhundert - Anarchie organisieren veranstalten die Anarchistische Förderation Berlin und Freund innen an Ostern 2009 einen anarchistischen Kongress in Berlin. Zum viertägigen Kongress sind verschiedene Referierende und Vertretungen internationaler und lokaler anarchistischer Gruppen und Organisationen eingeladen zu diskutieren, sich auszutauschen und zu vernetzen sowie neue Ideen und Ansätze für den Anarchismus zu entwickeln. Es würde uns große Freude bereiten, euch dabeizuhaben.

Sonntag, 9. November 2008

Das Magazin "SchwarzRote Feder" wird gemeinsam herausgegeben vom Allgemeinen Syndikat Nordhessen (ASN) und dem Anarchosyndikat "eduCat", Köln/Bonn

Donnerstag, 18. September 2008

anarchistischer Podcast

alle 3-4 Wochen 6-10 Minuten:libertäre Ansichten und Themen, Basisradios der We

Freitag, 21. September 2007

Ein Buch von Ulrich Klemm, Din A5/118 Seiten.

Die Frage nach Pädagogik gehört zu einem zentralen Bereich libertärer Gesellschaftskritik und Innovation. Vor diesem Hintergrund will der Band biographie- und ideengeschichtlich einen Überblick über diese bis heute von der etablierten Pädagogik und Erziehungswissenschaft weit gehend vergessenen antiautoritären Tradition geben. Mit ihren pädagogischen Ansichten werden William Godwin, Leo N. Tolstoi, Michael Bakunin, Francisco Ferrer, Ernst Friedrich, Walther Borgius, Herbert Read und Paul Goodman dargestellt.

Freitag, 14. September 2007

Neue Jugendzeitung für herrschaftslose, gewaltfreie Welt

Zu Beginn des neuen Monats erscheint die erste Ausgabe von utopia, der neuen Zeitung von Jugendlichen für Jugendliche. "Eine Jugendzeitung für eine herrschaftslose, gewaltfreie Welt, die ist schon lange fällig", so Lotta Goldenberg (24) aus der utopia-Redaktion. Leicht verständlich soll sie sein, die neue Zeitung, und nicht zu lange Artikel beinhalten: "Wir wollen keine Bleiwüste sondern eine ansprechende Zeitung für junge Leute".

In der Nullnummer finden sich Artikel zu Themen wie Bundeswehr, Schule, Anarchie, oder Umweltschutz. "Herrschaft, Unterdrückung, Ausbeutung und Umweltzerstörung gibt es in dieser Welt mehr als genug. Wir hoffen, dass wir mit dieser Zeitung die Welt zumindest ein kleines Stück verbessern können." So begründen die jungen Autorinnen und Autoren im Editorial ihre Motivation, für utopia zu schreiben – allesamt ehrenamtlich. Die Zeitung geben sie in Eigenregie heraus; gemeinsam beschließen sie, über welche Themen sie schreiben und welche Artikel veröffentlicht werden.

Die nächste Ausgabe soll im Dezember erscheinen. Aber zuvor muss die Zeitung noch an den Mann und an die Frau gebracht werden: Die Zeitung liegt der September-Ausgabe der Graswurzelrevolution bei, sie wird an verschiedene SchülerInnen- und Studierenden-Vertretungen geschickt, außerdem wollen die Jugendlichen die kostenlose Zeitung in ihren Städten verteilen. Interessierte Jugendliche können dann weitere kostenlose Exemplare anfordern und die nächste Ausgabe vorbestellen.

Die Jugendzeitung wird kostenlos angeboten und finanziert sich aus Werbung sowie aus Spenden.

Samstag, 3. Mrz 2007

Veranstaltung in der Bibliothek der Freien:

Anhand des Buches "Subcoma" des Schweizer Autors PM wird in Verbindung mit der Ideenwelt des vor kurzem verstorbenen Ökoanarchisten Murray Bookchin eine libertäre Zukunftsvision vorgestellt, eine Erweiterung des libertären Bausteins der Kommune im globalen Rahmen, eine Vernetzung von großen und kleinen Kommunen. Darin enthalten ist die Dreierverbindung Subsistenz - Community - Antipatriarchat und damit ein Gegenentwurf zum heutigen weltweiten Turbo-Kapitalismus und einer lethargischen Linken, die vergessen hat, dass eine Welt zu erobern ist, wenn auch nicht mit den alten Machtstrukturen. (Vortrag und Diskussion) (Eintritt frei)

via Contraste-Mailingliste

Samstag, 17. Februar 2007

Einige Gedanken zum Kongress Solidarische Ökonomie vom 24. bis 26. November an der Technischen Universität Berlin

Montag, 5. Februar 2007

Das Lexikon der Anarchie (Projektkurzname: ALex) will versuchen, für den deutschsprachigen Raum eine umfassende Darstellung aller Personen, aller Sachgebiete und aller Organisationen zu bieten, die in direktem oder indirektem Bezug zum Anarchismus standen oder stehen.

Dienstag, 28. November 2006

Wir streben die Überwindung jeglicher Form von Herrschaft an. Kapitalismus und Patriarchat, Rassismus und religiöse Fundamentalismen, Eigentum und kollektive Identitäten wie Gender und Nation sehen wir als Haupthindernisse für die Verwirklichung einer herrschaftsfreien gesellschaftlichen Ordnung auf globaler Ebene, in der Verschiedenheiten in Freiheit gelebt werden können. Es gilt eine Welt zu schaffen, in der jede Person ein friedliches, selbstbestimmtes und ökologisches Leben führen kann. Die Welt, in der wir gegenwärtig leben, ist beherrscht von Gewalt und Unterdrückung auf verschiedenen Ebenen. Die Menschen werden ungleich behandelt: Während wenige in maßlosem Überfluss schwelgen, lebt ein großer Teil der Menschheit in bitterer Armut. Um diese Verhältnisse aufrechterhalten zu können, werden wir einem massiven Anpassungsdruck ausgesetzt. Dabei bedient sich das kapitalistische System sowohl eines körperlichen Repressionsarsenals, von der gelegentlichen Ohrfeige in der Kleinfamilie bis zu Massenvernichtungswaffen, als auch seelischer Druckmittel und alltäglicher Manipulation.

Montag, 11. September 2006

Ausführlicher Artikel in der Zeit zu WikiPedia

Raul654 wurde Ende 2003 ins Arbitration Committee gewählt. Er ist 23 Jahre alt und promoviert in Computertechnik an der Universität Delaware. Wie entscheidet ein Computerwissenschaftler, wer Recht hat in einem Streit um den Zusammenhang von angereichertem Uran oder dem Golfkrieg-Syndrom? Er entscheidet gar nicht. Das Committee sieht sich die umkämpften Artikel oft gar nicht an. Raul654 und das Committee richten ausschließlich über Verhalten und nicht über Inhalte. Sie sind eine soziale Kontrolle, keine Qualitätskontrolle. Raul654 und seine Freunde sind dazu da, die Gemeinschaft zu schützen, nicht die Wahrheit. Und ist die Gemeinschaft stark, werden auch die Artikel besser. Das ist die Wiki-Ideologie. Darin haben auch Sangers ehemalige Anarcho-Gegner Platz.

Dienstag, 1. August 2006

Am 30. Juli 2006 ist Murray Bookchin in Burlington, Vermont, gestorben. Er war emeritierter Direktor und Mitbegründer des "Institute For Social Ecology" (ISE), Begründer der Sozialökologie, Emeritierter Professor am Ramapo College of New Jersey, Politischer Aktivist und libertärer Sozialist, seit mehr als fünfzig Jahren eine kritische Stimme der US-Linken und der Ökologiebewegung.

Bookchin ist Autor einer Vielzahl von Artikeln und Büchern zu Politik, Philosophie, Geschichte, Urbanität und Stadtentwicklung sowie Ökologie. In Deutschland ist sein Denken zuerst durch die Publikationen im Karin Kramer Verlag, später im Trotzdem Verlag und die dortige Zeitschrift "Schwarzer Faden" bekannt geworden.

Dienstag, 20. Juni 2006

Zeitschrift und Forum für libertäre Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung

Donnerstag, 15. Juni 2006

We are pleased to announce a new site, the purpose of which is to cherish and share the history and culture of anarchism. We begin small, but in addition to the texts already on the site, many treasures (already prepared) will follow as the webmaster´s time allows. Most of this material is not available elsewhere, and much of it has never been published.

Montag, 12. Juni 2006

»Gegen die Todesstrafe, gegen den Krieg, für die gelebte Utopie. Die legendäre Off-Theatergruppe "Living Theatre" reist seit mehr als 50 Jahren durch die Welt, um Zeichen zu setzen, politisches Bewusstsein zu schaffen, die Welt zu verändern. "Paradise Now!" Machen ihre radikal pazifistischen und anarchistischen Ideale heute noch Sinn? Einmal Avantgarde, immer Avantgarde: "Not in my name" heißt ihre neueste Produktion.

Ex-Living-Mitglied Dirk Szuszies begleitet die charismatische Gründerin Judith Malina und ihre Gruppe, die mit jungen Aktivisten auf der ganzen Welt zusammen arbeiten, zum Wirtschaftsgipfel nach Genua, in palästinensische Flüchtlingslager im Libanon, auf die Straßen New Yorks nach dem 11. September. "Fuck the legend" - nebenbei erzählt der Film von Judiths 1985 verstorbenen Lebensgefährten Julian Beck, von "Brig" und "Antigone", legendären Inszenierungen der Sechziger und Siebziger, von Demos gegen den Vietnamkrieg und für die Revolution, damals in Paris 1968.«

Sonntag, 22. Januar 2006

Francisco Ferrer gilt als wichtigster und bekanntester anarchistischer Pädagoge des 20. Jahrhunderts, und Begründer einer internationalen libertär-pädagogischen Bewegung. Sein dramatischer Tod - er wurde 1909 hingerichtet - machte ihn außerdem zum Märtyrer des Anarchismus.

Sonntag, 3. Juli 2005

Wir sind Christian, Katja, Nicole, Silja und Till. Wir leben zur Zeit in verschiedenen Wohn- bzw. Lebensgemeinschaften und planen, bald miteinander eine Lebensgemeinschaft zu gründen. Diese würden wir gern noch erweitern. Daher sind wir auf der Suche nach Menschen und Tieren, die mit uns in Gemeinschaft leben möchte

Dienstag, 28. Dezember 2004

Die Anarchopedia wurde 2004 als zweisprachiges Wiki(serbisch/englisch) begründet. Ende des Jahres 2004 nahm auch die deutschsprachige Anarchopedia ihre Arbeit auf. Heute ist die Anarchopedia langsam den Kinderschuhen entwachsen und präsentiert sich in über 20 Sprachen mit einem ähnlichen (prozentualen) Wachstum wie die Wikipedia. Die am weitesten ausgebauten Seiten befinden sich in der deutsch-, französisch- und englischsprachigen Anarchopedia. Monatliche Traffic-Volumen von mehreren Gigabyte zeugen von der zunehmenden Akzeptanz der Anarchopedia.

Samstag, 17. Juli 2004

Die Monatszeitung Graswurzelrevolution (GWR) erscheint seit 1972. Sie setzt sich für eine gewaltfreie, herrschaftslose Gesellschaft ein und ist die älteste und auflagenstärkste anarchistische Zeitung in Deutschland.

Sonntag, 20. Oktober 2002

Gibt Broschüren in kleinen Auflagen zu kleinen Preisen heraus. Themengebiete sind Anarchismus, Situationismus und Utopien.

Samstag, 2. Mrz 2002

Infoladen in Berlin-Moabit

Donnerstag, 16. August 2001

umfangreiche Linksammlung mit thematisch großer Übscherschneidung zum CoForum

Dienstag, 3. Juli 2001

Im Kern geht es dem "Projekt A" um die Vermittlung der drei großen Bereiche von Leben, Arbeit und Politik. In einer Gesellschaft, in der die Trennung zwischen Freizeit und Beruf, zwischen privatem und öffentlichem Leben immer weiter vorangetrieben wird, heißt ein Weg, diese Vermittlung zu betreiben: "Vernetzung". Etwas anders gefaßt ist das "Projekt A" also ein beispielhafter Vernetzungsprozeß von und für Einzelleute, Gruppen, Initiativen und Projekte.