Gilles Deleuze

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(*1925 +1995) französischer Poststrukturalist

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Werk:

Bibliografie

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Samstag, 12. August 2006

Buch und Website über die Struktur von Macht von Jeff Vail.

"A Theory of Power" ist ein Experiment mit Online-Medien. Es hat keinen individuellen (diskreten) Besitzer, Urhheber oder Richtung. Es ist ein "werdendes Mainifest" oder "Rhizome" im Geist von Gilles Delueze – d.h. ein emergentes Phänomen, ein dynamisches gemeinschaftliches Werkt, das das ist über das es ist.

Es "ist" das Konstituierende des Rhizoms – in beiderlei hinsicht: es ist die Theorie über die Struktur des Rhizoms und gleichzeitig Beispiel der konstitutionellen Natur des Rhizomes.

"A Theory of Power" is just as much a work of ideas as it is an evolving idea of work. As such, the ideas written herin are no more important to this project than the manner in which they are written, presented and navigated. This is both a dynamic collaboration of written theory and a dynamic theory of how to collaborate in writing. It is born out of the MediaWiki interface, with a broad suite of collaborative tools built in, but the very interface itself is also available for collaborative innovation and evolution. The precise mechanism for editing (or suggesting edits) to the interface itself is still in the works--for now add your suggested interface changes to A Theory of Power.

Brief History: A Theory of Power is a synchronistic combination of content and interface, based initially upon the book of the same name by Jeff Vail and the MediaWiki interface as adapted and hosted by Jason Godesky on anthropik.net.

Freitag, 20. Dezember 2002

Buch von Gilles Deleuze und Félix Guattari: "Was ist Philosophie?" heißt der Titel der neu übersetzten Abhandlung des Philosophen Gilles Deleuze (gest. 1995) und des Psychoanalytikers Félix Guattari (gest. 1992). Erstmals erschien sie 1991 in Paris, also ein Jahr bevor eine langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit zu Ende gehen mußte. Dieses Buch ist ein Spätwerk. Ein Philosph und ein Psychoanalytiker, die sich auf sich selbst besinnen, eine Bilanz ihres Tuns ziehen. Die Hauptfiguren ihres Buches sind Philosophie, Wissenschaft, Kunst, Gehirn und Chaos. 260 Seiten lang werden deren Stellenwert, Wirkung und Wechselwirkung feinstausgelootet. Mitwirkende werden benannt und unzählige Perspektiven lassen einen Zusammenhang wieder und wieder neu entstehen, jedesmal um eine Nuance verändert. Wie in einer Nebelkammer, in der sich gleichzeitig helle Moleküle zusammenformen, Linien in die Schwärze zeichnen, Formen, die auf und abtauchen, jedoch niemals genauso wie zuvor. "Was ist Philosophie?"

Sonntag, 3. Februar 2002

In neoliberalen Zeiten werden auch die Unis immer mehr zu gewinnorientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. Kritische und nicht direkt ökonomischen Nutzen versprechende Inhalte werden zurückgedrängt bzw. ganz entfernt. Auch Konzepte wie die englische OpenUniversity sind nicht wirklich offen. Die Fernuni Hagen hat wiederum ziemlich geringe Gebühren, aber dafür fixe Studienpläne und Eingangsvoraussetzungen. Welche Alternativen kann es geben?