Die Denkfalle

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noch immer in Arbeit... heiner [External Image]

Angeregt durch "Die Ökofalle" habe ich mich ebenda zum Politik-Wissenschafts-Medien-Versagen ausgelassen. Dabei sind aber nicht nur die Vermeidungsstrategien angesprochen worden, sondern auch die Probleme wenn wir anders ordnen und finden - und denken wollen ! - und dazu noch gemeinsam! - UND das in Zeiten von Orientierungslosigkeit, wenn wir keine (Aus)-Wege finden, nicht fühlen und nachvollziehen wollen/können.

Die Denkfalle

Was ist die Denkfalle? Es ist nicht nur das hierarchischen oder duale Denken, hier-da, gut-schlecht, schwarz-weiss,... es ist auch ein flaches und dummes Denken, was sich nicht erheben kann und sich nicht traut, die Gleise zu verlassen...

Arno Schmidt hinterliess uns "Im geistigen sind wir alle in Einzelhaft", Arthur Schopenhauer fast inhaltsgleich: "Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt". Ich habe diese unter ["'Worum es mir geht'" hier vertieft: | http://coforum.de:80/index.php4?HeinerBenking ]

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"Wenn nicht bald eine Weiche kommt, sind wir verloren."

Ich habe die Grafik aus dem Buch von Frieder Lauxmann (sieh unten) "übernommen" und möchte neben diesen Werk auch einen jungen Schreiber/Denker hervorheben mit seinem Buch "Die Öko-Realisten".

Es geht nicht nur darum gefangen zu sein, im Hamsterrad zu sein, durch die eigene, eingelötete "Denke", sondern auch um das festhalten an Begriffen, Definitionen, Metaphern und Kategorien, unser nicht hinterfragtes "Ordnungsdenken". Das vermeiden von zusammenhängen, intergründen und Kontexten, ein kleben an einer Meinung und an einer Art zu denken und zu benennen - also nicht dialogisches annähern, statttdessen fixiert festhalten am "Richtigen". - siehe NOVALIS "Wenn nicht mehr... "

Worum es geht ist das Hinterfragen von Inhalten. Was es nicht subjektiv für jeden für sich bedeutet, sondern was es als gemeinsame Zwischenebene/realität für andere bedeuten kann, so man sich darüber verständigt, sich dem gemeinsam nähert. In diese "Zwischenebene" gemeinsam eintaucht. Meinen wir eine Karte wenn wir von MindMap reden? Gibt es bei der Karte verschiedene Generalisationen?, also Maßstabsebenen? und jeweils angepaßte Legenden? Die Frage ist also ist Map als Karte vielleicht ein Begriff ohne "Referent", bedeutet er nicht konkretes, nichts nachvollziehbares? Im Englischen wird Map sehr "breit" verwand, für alles mögliche, genauso wie der Bergriff "Space" = Raum, also ohne Referent (siehe Fig. 1: und beliebig. Das mag man tun, wenn man Inhalte "offenlassen will, aber es ginbt ja auch Begriffe wie "realm" die schon so offen alles beinhalten können. Doch wenn man sich konkret verständigen will

Es geht mit viel um die Ordnung die wirn nicht gleich sehen können, aber die als "Ordnung" trotzdem nicht sofort göttlich oder "metaphysisch" sein muss. Versuchen wir sie einmal als Ortnung, also nahe der Ortung, und nicht als etwas undurchscahubares zu verstehen. im Gegenteil sollen gerade die Zusammenhänge nachvollziehbar - also nicht mehr subjektiv - sondern nur vereinbarung immer mehr objektiven Charakter bekommen. Ich will hier nicht mit Karl Poppers Objektives Wissen viele sofort kopfscheu machen, oder gar noch seine Drei Welten hinzunehmen, sondern erst einaml nur sagen das objektives Wissen nach Popper eines Rahmen bedarf. Diesen Rahmen kann ich mir auch als Karte oder Modell vorstellen, mir überlegen was nun innerhalb des Rahmens liegt, und ob ich Teil der Grundebene bin - oder mich daraus erheben kann.

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hier nochmals mit "LUPE": http://benking.de/stelzen-labyrinth.JPG Weiteres findet sich in folgenden POWERPOINT präsentationen zum Thema: 1. LERNEN hier aktuell (Browserproblme- siehe Microsoft-Navigator Bildungsmesse 2002 oder 2. Nachhaltigen Informationsgesellschaft Finland 2002 hier: (auch mit NETSCAPE lesbar) oder 3. Wissensorganisation: (POWERPOINT leider wieder nur mit MS lesbar)

Wir können uns also viele verschiedene Formen und Repräsentationen vorstellen ! Wichtig erscheint mir aber die Reflektion über das in dem ich/wir gerade stecken und die Möglichkeit der Entfernung und Annäherung - auch an Personen, Themen, Situationen, ...

Das Labyrinth wurde auch Weg zur Reflektion und Erleuchtung dargestellt. - BILD - Hier soll aber gerade nicht die gurueske Erleuchugn von irgendwoher Thema sein, sondern eher die Transparenz, das eigene durchdringen und erkunden und die gemeinsame prüfung was denn wo ist und wonb man da inter-subjektiv auf dem Wege zum objektiven wiederfinden und gemeinsam beschreiben und durchleuchten kann. Vorab aben uns die Denklehrräume der Renaissance fasziniert - BILD - Wäume wo wir Dinge im Kontext ablegen und wiederfinden können. MAg dieser Kontext oder diese Ordnung auch willkürlich sein - die Frage ist ob wir so Dinge und Themen leicht begreifen, zuordnen, wieder finden können und ob dies dem Thema, der Aufgabe, der Praxis, dem Problem nicht nur aus einer Sicht gerecht wird.

Es geht mir um eine räumliche (drei-dimensionale oder ausgedehnte/gestreckte/extensionale) Herangehensweise, analog zur gewohnten physische aber konzeptionell, imaginär, vielleicht phantasiert, als möglciherweise gemeinsame ANNÄHERUNG. Eine Erkundung eines Themas (topic - oder topoi) genau wie wir uns einem Ort oder Platz (topos), nähern, wenn wir zudem noch fliegen könnten!

  1. Leibliche Kommunikation, wie als Quelle vermerkt bei Giesecke in "Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen des Informationsgesellschaft" Es geht ihm um das leibliche performatorische und ich denke die Metapher des Übertragens und in Bezug setzens ist richtig. Er schreibt hier mehr zur [leiblichen Kommunikation unter "KREATIVE MEDIEN IM DIALOG": |http://www.mythen-der-buchkultur.de ... Medien_im_Dialog.htm ] auch kann mann mal auf seine Seiten gehen.

Folgende Fragen werden oben nur angedeutet:

Ich werde zur "Die MedienFalle" noch intensiver schreiben, doch vorab mag reichen/ Ausblick ermöglichen:

  1. der Hinweis zu den verschiedenen Medien- und Zeichenarten oben in Raum /Leere

  2. das Spiel mit den Worten Show oder Schau?

  3. die Arbeiten zur DIE NEUEN MEDIEN - Kommunikativen Gesellschaft und der Zeiten-Weltenwende im Studium generale an der Humboldt Universität zu Berlin 1999/2000- hier ein 2001 update !

  4. Arbeiten zur CyberCulture wie HUMANE INFORMATION SOCIETY

  5. KULTUR der VEREIGERUNG Essy Beitrag "Ohne Zusammenhang kein Zusammenhalt" oder was uraltes zu den MÖGLICHKEITEN und GRENZEN der Visualisierung wie damals für die Deutsche Gesellschaft für Informatik im Umweltschutz bei Springer VERLAG - Informatik Fachberichte erschienen

Ich werde hier auf Zwei Bücher Hinweisen: LAUXMANN und Youngster ToDo


Sorry Heiner. Aber ich lese nicht viel außer Worten. Du meinst es gibt ein "falsches und dummes Denken" mit dem die Menschen möglichst bald aufhören sollen ? Deiner Meinung nach gibt es Denk-Methoden, mit denen sich die großen Probleme unserer Zeit lösen lassen ? Du schimpfst doch selbst darüber, das das nicht funktioniert. Ich bin davon überzeugt, das das normale Alltagsdenken eines jeden ausreicht, um Probleme zu lösen. Du sollst nicht merken. --ToKa

Liebr ToKa, Ich bin ganz bei dir - das "normale Alltagsdenken" reicht sehr weit und ist als Alltagssein (gemisnam) die Basis von vielem. NAch Gebser gibt es Ebenen der Weiterentwicklung, wo wir das alle nicht vergessen, sondern darauf aufbauen ! Mir geht es um ein nicht kreatives, starres denken, ein denken in einem festen Gleis. Dies ist nicht gut und ist auch nicht "gesundes" Alltagsdenken.

Lieber ToKa, es gibt viel implizites - nicht in Worte zu fassendes - Ethik nach Wittgenstein doder Liebe nach von Foerster im gerade erschienen "TEIL DER WELT". Die Abspaltung muss an Beispielen bewusst gemacht werden. Nur können wir ahnen das da mehr ist - und nicht einfach losdreschen wenn uns etwas nicht passt.

Da ist RAUM zur Interpretation und zum mit- und einfühlen - auch RAUM zwischen den Worten - Zeilen - und Bildern ! Lass mich bitte in den naechsten Tagen diese Seite Abschliessen - und dann machen wir weiter ! ja!?

Dies habe ich (HeBe) adhoc geschrieben auf den Hinweis von ToKa das er nur Worte lesen kann - weiteres hier: http://coforum.de/index.php4?Die_Denkfalle