Schule abschaffen

Version 19, 84.56.146.249 am 23.1.2007 20:08

Die Kinder sollen nicht aus ihrem Umfeld genommen werden, sollen einfach im Alltag, im Leben lernen, was für das Leben wichtig ist...

Einige Eltern versuchen gerade, das für ihre Kinder zu ermöglichen und wollen Möglichkeiten schaffen, in der Familie, im Dorf, mit anderen Kindern und Erwachsenen miteinander und voneinander zu lernen. Was immer die Kinder gerade lernen wollen, was gerade interessant oder gerade angeboten werden kann: Garten anlegen, mit Pferden umgehen, Schneidern oder Weben, ein Haus bauen... sie werden in die Tätigkeiten der Erwachsenen einbezogen, lernen spielerisch im Tun, im Helfen, Zuschauen, Anpacken oder auch selbständig im Ausprobieren, Wissen selbst erarbeiten, im Austausch untereinander.

Dabei lernen sie auch sozialen Umgang, Zusammenarbeit, eigene Wertschätzung und Respekt vor dem anderen.Uvm.

Das Ganze - so oder so ähnlich - nennt sich FamilienSchule und ist noch im Aufbau.


Weltanschauliche Begründung für eine Alternative Schule


Wer Fragen, Ideen, Anregungen hat, mitmachen möchte... kann das z.B. hier tun:

Meine Gedanken:

Keine Schule ist für mich keine Alternative, da ich nicht immer gewährleisten kann, daß ich selbst in der Lage bin - schon rein zeitlich - meinem Kind die Erfahrungsmöglichkeiten zu bieten, (die es in so einer von mir erträumten Schule hätte - siehe FamilienSchule) die ihm ermöglichen, das Wesentliche für sein eigenes Leben zu lernen. Weder lebe ich dieses Wissen vor, noch kann ich alle Fertigkeiten vermitteln, für die es vielleicht begabt wäre - schon allein weil wir nicht gleich sind.

Es müßte deshalb bald über den Kreis der unmittelbaren Familie hinausgehen, um entsprechende Erfahrungen zu suchen.
Zum einen würde das bedeuten, daß es sich schnell der Familie entfremden würde, da ein Großteil der umgebenden Gesellschaft ein ganz anderes Weltbild und damit eine andere Lebensweise hat, als ich/wir. Das würde es in dieser Plötzlichkeit und ohne Begleitung verwirren. Es hätte durch diese starke Unterschiedlichkeit vielleicht das Gefühl von "entweder-oder" ohne seinen eigenen Weg finden zu können. Z.B. Weltabgewandtheit oder Entwurzelung könnten die Folge sein.
Zum anderen ist die umgebende Gesellschaft so voller Ablenkung und Unnatürlichem, daß es in diesem Dschungel der unsinnigen Möglichkeiten kaum die Erfahrungen finden würde, die ihm zu dem Wissen verhilft, was es für das Leben braucht. Es würde untergehen und für die Gesellschaft letztendlich genauso unbrauchbar werden, wie es aus unserer Familie entwurzelt wurde.

Das wünsche ich meinem Kind nicht. --ink ya

Hmm, ich glaube, ich habe da eine Idee.... wenn mehr und mehr Kinder in freierer Art die Dinge lernen, dann wird die Gesellschaft in gleichem Maße immer weniger so, wie Du sie hier beschreibst!! Es ist ein Scheinproblem :) -→ Dieses Prinzip gibt es in allen Lebensbereichen, in denen die herkömmlichen Regeln durch das neue freie Bewußtsein ersetzt werden (also überall!): Es handelt ich um eine Polarität: Das Argument gegen eine absoluten NATÜRLICHEN Umgang mit den Dingen wurde oben genannt, es ist immer dasselbe: Wenn ich/man einen geschützten Bereich (von der "bösen" Gesellschaft geschützt) schafft, indem man dann auch die Regeln und Grenzen anhand der eigenen (nicht ganz freien) Gedanken festsetzt, so erschafft man die Entzweiung der Menschheit ständig aufs Neue und erhält sie, obwohl man ja im Endziel das Gegenteil erreichen will, (nämlich das sagenhafte Utopia :-) Die Sache hängt immer an der grundlegendsten aller Grundfragen, ich beziehe mich dazu wieder aufs konkrete Thema: Was wird passieren, wenn ich darauf vertraue, daß meinen Kindern nichts geschieht, wenn ich sie teilweise Menschen mit (mir) fremder Gesinnung überlasse? Die Antwort lautet: Es ist wahr, daß einige Kinder einen gewissen "Schaden" erleiden, dies abzuleugnen wäre Blindheit! Für die "Mitte" der Kinder bleibt es gleich, ob in handfester Schule oder in freiem Lernen; und für einige wird es zum Vorteil gereichen. Welches meiner Kinder gehört nun zu welchem Teil? Wie kann ich die "Schwachen" schützen? - Ich behaupte, daß man selbst bei denen, wo man weiß, daß sie es so sehr schwer haben werden den freien Weg gehen sollte: Diese Kinder haben einen Schutzengel, was soviel bedeutet, daß in ihnen eine verborgene Kraft steckt, die die entfremdete Gesellschaft heilt. - "Warum sollten gerade MEINE Kinder, die Gesellschaft heilen - sie brauchen doch Schutz?!!" - Weil es niemand sonst tun kann. Allein das kindliche-göttliche in uns heilt die Dinge, darauf kann man vertrauen, daran kann man glauben. Wenn man das Prinzip verstanden hat, dann wird aus dem Glauben Wissen. Dies ist also das Urprinzip: Sage ich dazu JA oder NEIN? In allen Diskussionen um die Auflösung der alten Systeme soll man sich bei den Teilnehmern fragen, wie sie bei dem Thema zu dieser Frage stehen. -

Noch eine Bemerkung an ink ya: Ich denke, Du verstehst ein bißchen was ich meine. Ich denke, in dem Moment, als Du es schriebst, hattest Du gerade diesen Aspekt der Sache im Bewußtsein, ein anderes Mal einen Anderen. Zumindest geht es mir so in anderen Bereichen: Manchmal überwiegt noch das alte (Kontroll-)denken, manchmal bin ich frei :-)

Lieben Gruß, Florian


Wenn ich als kreativitätsliebender Mensch zurückdenke an meine Schulzeit sehe ich es als Wundersame Fügung nicht als Normaler Idiot wie Leider 95% der Menschen da zu stehen.

Ich könnte mir eine Art "Supermarkt Schulen" vorstellen nur das sich der Mensch dort statt essen Wissen besorgt,anbei gibt es gemütliche Aufenthaltsräume Gärten und Spielplätze wo man sich Rund um die Uhr Aufhalten kann,und da kann es Passieren das ein 90 jähriger und eine 8 jährige in der Wiese sitzen und über ihr gemeinsames Interesse wie z.b. Luftfahrt reden Buchtips und Wissen austauschen und am Nächsten Tag einen Ausflug ins Luftfahrtmuseum machen.

Ich denke das Individuelle Interesse eines Menschen ist etwas heiliges,und einem Individuum 10 Jahre Allgemeinwissen Einzutrichtern grenzt an Menschenrechtsverletzung!

Viele Kinder sind Unglücklich, nicht Ihre individuellen Interessen kreativ ausleben zu können,doch da das ja alle Kinder machen scheint es Normal zu sein,und die Erwachsenen die es in der Hand hätten dieses Kranke Schulsystem zu ändern, fordern wieder mehr Strenge in den Schulen,weil sie es in ihrer Normiertheit gar nicht ertragen könnten kreative Selbständige eigenständige ihren Individuellen Interessen folgende Menschen um sich zu haben,denn das würde ihnen ja zeigen wie Krank sie selbst sind.~ErnstGruber


siehe auch SchulpflichtAbschaffen und TexteZumLernen


Alternative zur Abschaffung der Schule: AlternativeSchuleGründen

Neue Seiten im Kontext

Mittwoch, 2. Juni 2004

Welche alternativen Wege der Pädagogik werden versucht ?

Freitag, 17. August 2001

Drei Jungen haben den Traum aller Kinder verwirklicht: Sie gehen niemals in die Schule. Ihren Eltern ist es recht, und der Staat duldet es.

Freitag, 13. Juli 2001

Als Alternativschulen werden oft Schulen bezeichnet, die sich in einigen typischen Merkmalen von Regelschulen unterscheiden. Darunter zählen sehr unterschiedliche pädagogische und philosophische Konzepte, wie zum Beispiel Montessori-Schulen, Waldorf-Schulen und demokratische Schulen.

Einen Überblick über verschiedene Versuche weltweit liefert das Buch Schule im Aufbruch von David Gribble.