Gehorsam

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Obedience Very rough "translation" please translate properly!

Basis of each herrschaftsfoermigen culture is obedience (see rule )

see also Arno Gruen : Consequences of the obedience

Quotations

Disobedience is the nut/mother of the information

Heinz von Foerster in Part of the World Translate please!

Ambition is probably the best veiled excrescence of the obedience

Arno Gruen in The Stranger in Us

It takes itself each instant time, in order to feel that one lives, is called released, from the interconnected rights and obligations of obeying and instructing its. Who learns it, each everyday pleasure, as small it may also be seize creates itself gradually a habitat, in which it supportless are right itself and can be unreservedly true; there the practice of desiring becomes such a passion that the annoying Dazwischentreten of a thing or a person loses immediately in weight, importance and sense.

Raoul Vaneigem in "to to the living persons" dt. An die Lebenden '

Discussion

Isn't obedience although often a form of co-operation, a bad? A negative form, with which the co-operation taker does without many autonomous rights. He does to examine the co-operation conditions without Fairness and Sinnhaftigkeit. He does without to negotiate the co-operation conditions and to meet and as required also refuse its co-operation decision individually.

Obediently thus - from habit - the development of own judgements prevents -, negotiation and capable of cooperationness.

Obediently produces hierarisch fast and efficiently controllable systems (e.g. military).

You seem co-operation for "any do in the context to another humans" to use. Which terms could we use in place of "good" and "bad" co-operation?

In the reason you are right with your diagnosis, although I not "any do" my, but each common work, which exceeds a certain extent on complexity and duration. A pupil, who learns in the school, cooperates in my eyes whether he does this now gladly and voluntarily or only under the obligation of the outside Bedinungen, its parents or the compulsory schooling. Me neutral terms appear more useful, because they are relieved more applicably and by the difficult decision, which is "good". Positive ones, free will co-operation, with fair distribution of rights, obligations and advantages are close to the term "synergy" with me. Life is (for me) the use of synergy from the co-operation of individuals in joint systems.


Gehorsam ist Grundlage jeder herrschaftsförmigen Kultur (siehe Herrschaft)

siehe auch Arno Gruen: Konsequenzen des Gehorsams

Zitate

Ungehorsam ist die Mutter der Information

Ehrgeiz ist wohl der am besten verhüllte Auswuchs des Gehorsams

Sich jeden Augenblick Zeit nehmen, um zu spüren, daß man lebt, heißt, von den miteinander verbundenen Rechten und Pflichten des Gehorchens und des Befehlens befreit sein. Wer es lernt, jedes alltägliche Vergnügen, wie gering es auch sein mag, zu ergreifen, der schafft sich nach und nach einen Lebensraum, in dem er rückhaltlos sich selbst gehören und vorbehaltlos wahr sein kann; dort wird die Ausübung des Begehrens zu einer solchen Leidenschaft, daß das lästige Dazwischentreten einer Sache oder Person sofort an Gewicht, Wichtigkeit und Sinn verliert.

Freier Wille und Gehorsam Der "freie Wille", mit dem agiert wird, ist sozusagen gar kein freier Wille, sondern resultiert aus während des Heranwachsens erlebten. Das Erlebte, das über die Sinnesmodalitäten aufgenommen wurde, bildet dann den psychohistorischen Hintergrund, welcher sich auf dem Wachstum der herausgebildeten Bahnen im Nervensystem gründet. (Dabei spielt auch eine Rolle, was von Generation zu Generation weitergegeben wurde). Die Mächtigkeit der jeweiligen Aspekte der im Nervensystem abgespeicherten Inhalte entscheidet über die Handlung die ausgeführt werden wird. Wird einem der eigene psychohistorische Hintergrund bekannt, können negative Aspekte die darin enthalten sind bewußt werden und verworfen werden. Gegenüber dem freien Willen steht der Gehorsam. Man möchte vielleicht nicht eingestehen, daß der Geist geprägt wird, weil deshalb eine Manipulationsabsicht von anderer Seite aus in Betracht gezogen werden kann und man sich nicht als Sklave des Schicksals sehen möchte. Vielmehr ist es jedoch so, daß der freie Wille mehr oder weniger positive und negative Inhalte haben kann, die einem beim Heranwachsen mit angediehen sind. So können darin schöne und hässliche Seiten für das Leben enthalten sein, die sich auf einen selbst oder andere auswirken. Auch jemand der zum Gehorsam erzogen wurde, mag der Ansicht sein, er handle aus freiem Willen. In Wirklichkeit ordnet er sich aber anderen unter und handelt nach dessen absichten, weil er denkt, es stimme mit seinen ansichten überein. Jemand aber, dem freie Entscheidung beim Heranwachsen gewährt wurde, wird diese Fähigkeit der freien Entscheidung über seinen eigenen Willen treffen, die Abhängig ist von äußeren gegebenen Umständen. Die Wahl die dabei getroffen wird, ist dabei abhängig von den erfahrenen Bewusstseinsinhalten. Die Wahlentscheidung wird mit Aspekten in Verbindung gebracht, welche als die angenehmste empfunden wird, bzw. welche als sinnvoll erscheint. Wem beim Heranwachsen ein freier Wille für Wahlentscheidungen nicht gewährt wurde (oder auch kaum), dessen Bahnen in seinem neurologischen System werden so vorgeprägt sein, daß er auch später zum Gehorsam neigt. Den ihm fehlt die dazu notwendige entsprechende Mächtigkeit, die es erlaubt freie Entscheidungen zu treffen, welche für ihn als angenehm oder sinnvoll erscheinen. Wer zum Gehorsam erzogen wurde, der wird immer eher nach äußeren Personen suchen, die ihm eine Entscheidung vorgeben oder gewähren lassen ohne dafür Bestrafung befürchten zu müssen, denn das sind seine vorgeprägten neurologischen Verknüpfungen.

Diskussion

Ist Gehorsam nicht eine Form der Kooperation, wenn auch oft eine schlechte? Eine negative Form, bei der der Kooperationsnehmer auf viele autonomen Rechte verzichtet. Er verzichtet, die Kooperationsbedingungen auf Fairness und Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Er verzichtet, die Kooperationsbedingungen zu verhandeln und seine Kooperationsentscheidung individuell zu treffen und fallweise auch zu verweigern.

Gehorsam verhindert also - aus Gewohnheit - die Entwicklung eigener Urteils-, Verhandlungs- und Kooperationsfähigkeit.

Gehorsam erzeugt hierarisch schnell und effizient steuerbare Systeme (z. B. Militär).

Du scheinst Kooperation für "jegliches tun im Kontext zu einem anderen Menschen" zu gebrauchen. Welche Termini könnten wir anstelle von "gute" und "schlechte" Kooperation benutzen ?

Im Grunde hast du Recht mit deiner Diagnose, obwohl ich nicht "jegliches tun" meine, sondern jedes gemeinsame Arbeiten, das ein gewisses Ausmaß an Komplexität und Dauer übersteigt. Ein Schüler, der in der Schule lernt, kooperiert in meinen Augen, ob er dies nun gerne und freiwillig oder nur unter dem Zwang der äußeren Bedinungen, seiner Eltern oder der Schulpflicht tut. Mir erscheinen neutrale Begriffe nützlicher, weil sie anwendbarer und von der schwierigen Entscheidung, was "gut" ist, entlastet sind. Positive, freiwille Kooperation, mit fairer Verteilung von Rechten, Pflichten und Vorteilen stehen bei mir dem Begriff "Synergie" nahe. Leben ist (für mich) die Nutzung von Synergie aus der Kooperation von Individuen in gemeinschaftlichen Systemen.

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