ArtificialFamily

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Wir über uns: Die Artificial Family e.V. Mühlheim/Main

siehe auch: http://www.artificialfamily.de und http://steinbruchfestival.de

Wikiprojekt: ArtificialFamily/Magazin

Der Artificial Family e.V. gründete sich 1992 aus der Initiative junger Musiker [External Image]und Kunst-und Kulturinteressierter; dies war der erste Schritt, einen offiziellen Rahmen für unsere kulturellen Aktivitäten zu schaffen.

In der am 26.04.1992 beschlossenen Vereinssatzung schrieb die Artificial Family e.V. ihre Zielsetzung fest und ist seit 1994 im Vereinsregister eingetragen. Hauptsächliches Anliegen des Vereins ist die Förderung der Kultur.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich vielfältige Kulturprojekte. Diese umfassen u.a:

Angebote

wie Musikunterricht, Workshops zu den Themen Tanz, Theater, Töpfern, Fotografie sowie einen Computerkurs. Aus diesem Angebotsspektrum entwickelten sich auch feste Einrichtungen wie die Ausdruckstanzgruppe DANNTANZ´, eine 15-köpfige Batucadagruppe [http://www.babanezame.de], die inzwischen mehr als 30 Auftritte absolvierte und nicht zuletzt das Fußballteam Arty F.C.´. Eine Theater-/Musical-/Performancegruppe befindet sich derzeit in Gründung.

Veranstaltungen

wie das seit 1993 alljährlich stattfindende Steinbruchfestival´, mit dem sich der Verein - auch über die Grenzen Mühlheims hinaus - einen Namen gemacht hat. Aber ebenso mit der Organisation von themenbezogenen Veranstaltungen wie z.B. der Dead but alive Show´, die bereits verstorbenen Größen des Showgeschäfts mit den Auftritten von Imitatoren Tribut zollte, und öffentlichen Konzerten hat sich die Artificial Family e.V. inzwischen als eine feste Größe im Mühlheimer Kulturleben etabliert.

Förderung junger Künstler

wie die Unterstützung in rein praktischen Belagen. So u.a. durch die Zuverfügungstellung von 4 Proberäumen zum Selbstkostenpreis, die von der Artificial Family e.V. zur Unterstützung `junger Künstler´ angemietet wurden.

Zusätzlich bieten die von dem Artificial Family e.V. durchgeführten Veranstaltungen ein Forum - und erwiesen sich in der Vergangenheit schon des öfteren als erstes Sprungbrett zu lokaler Größe´: Bands wie Cashmahoody´ oder `Lava Enterprise´ absolvierten hier ihre ersten Auftritte vor größerem Publikum.

Aktionen

wie Sport- (Ski-, Kanu- und Raftingtouren) und Kulturfreizeiten (Stadtfahrt nach Prag u.ä.), aber auch Aufräum- bzw. Müllentsorgungsaktionen im Naherholungsgebiet Mühlheims.

Seit der Gründung 1992 wurden insgesamt mehr als 100 Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Dies waren u.a.

Auch in Zusammenarbeit mit der Stadtjugendpflege Mühlheim werden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen im Jugendzentrum Mühlheim durchgeführt. Eine Zusammenarbeit, die inzwischen schon auf eine 10-jährige Tradition zurückblicken kann.

Hausbauprojekt:

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...zum Objekt

Das Holzblockhaus aus finnischer Fichte wurde 1973 in Kronberg errichtet und 1983 durch den Anbau eines Wintergartens erweitert. Die Gesamtwohnfläche des Erdgeschosses nebst Anbau umfaßt ca. 185m2. Diese Fläche unterteilt sich in 5 Zimmer, 1 Küche, 1 Bad inkl. WC, 1 Garderobe sowie den bereits erwähnten Pavillon. Zudem war es Teilunterkellert.

Bis 1989 wurde das Haus als Wochenddomizil genutzt, anschließend wurde es, bis zum Verkauf des gesamten Anwesens 1997, bewohnt.

Im Februar 1998 ließ der damalige Eigentümer ein Gutachten über den Gesamtzustand des Gebäudes erstellen. Dort heißt es: "Das Gebäude ist funktionsfähig und alle Bauteile befinden sich in einem einwandfeien Zustand ".

Weiterhin wurde im September 1998 eine Untersuchung der verwendeten Dämm- und Bodenplatten und Lacke durchgeführt, zusätzlich wurde ein Raumluftgutachten erstellt - beide Prüfungen ließen keinerlei Mängel feststellen.

...zum unerwarteten Besitz

Der damalige Eigentümer will das seinerzeit erworbene Grundstück neu bebauen und hatte somit für das Blockhaus keinerlei Verwendung. Aus diesem Grund veröffentlichte er Anfang August eine Anzeige im Inserat, in der einem als gemeinnützig anerkannten Verein das Haus überlassen werden sollte.

Am 5. August 1998 kam es seitens der Artificial Family e.V. zu einer

ersten Kontaktaufnahme, ab dem 10. August hatte der Verein eine Option auf das Haus und zwei Wochen Zeit, intern zu klären, inwieweit die organisatorischen und logistischen Voraussetzungen zur Umsetzung gegeben sind. Am 25. August wurde innerhalb einer Vorstandssitzung einstimmig `Go!´ beschlossen. Daraufhin kam es zu einer verbindlichen mündlichen Zusage von Seiten des derzeitigen Eigentümers.

...zum Abbau

Seit dem 1.September waren 67 ehrenamtlich arbeitende Helfer mit dem Abbau des Blockbohlenhauses beschäftigt. Der Abbau wurde in Eigenregie, unter Leitung von Christian Felix Frost, organisiert und durchgeführt. Begleitend standen der Architekt Horst Grzona und der Tiefbau-Ingeneur Stefan Fresin mit Rat und Tat zur Seite.

Innerhalb von 6 Wochen wurden über 1.000 Holzbalken, 42 Fenster, 20 Türen, 24 Heizkörper, 35 Deckenstrahler, 138 Lichtschalter und Steckdosen, 6 Waschbecken, mehr als 2.800 Dachziegel u.v.a.m. demontiert und durch 30 LKW-Ladungen mit einem Gesamtgewicht von ca. 80 t abtransportiert.

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Der Abbau wurde am 12. Oktober beendet und alle wiederverwendbaren Teile werden bis zum Aufbau, der bei optimistischer Einschätzung frühestens im Sommer 1999 beginnen kann, in einer angemieteten Lagerhalle zwischengelagert.

...zum Aufbau

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Inzwischen schreiben wir das Jahr 2003. Das Haus wurde auf einem ca. 2000qm grossen Erbpachtgrundstück errichtet Die Bauzeit betrug 2 Jahre inclusive eines Kellers. Das Holzhaus selber wurde in 36 Tagen vom ersten Balken bis zum Richtfest aufgeschlagen. Inzwischen laufen die letzten Innenausbaumassnahmen. Die Isolierung besteht aus Hanfdämmplatten der Firma Pferdsfeld und sind zum Teil mit Lehmputz verkleidet.

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weitere Infos zu dem Hausbauproject auf der Webseite: http://www.artificialfamily.de/hausbau.htm

Die Zahl der `ordentlichen´ Vereinsmitglieder liegt bei ca. 88 Personen, unberücksichtigt der zahlreichen "stillen" Helfer.

Die Zusammensetzung der Mitglieder der Artificial Family e.V. ist, nicht nur innerhalb der Altersstruktur - das jüngste Mitglied ist 14 Jahre, der älteste 59 Jahre alt - ausgesprochen heterogen: vom Schlosser zum Juristen, vom Arbeitslosen bis hin zum Studenten bringt ein jeder das ein, was er an individuellen Stärken in den Dienst der gemeinsamen Sache - das kommunale Kultur- und Freizeitangebot zu erweitern - stellen kann. Bei dem " Blockhaus" -Projekt erweist sich dieser Umstand nicht nur als unbedingt hilfreich, sondern gab für den (ehemaligen) Eigentümer auch den Ausschlag, in Anbetracht dieser `Wo-manpower´ - und den damit verbundenen Kompetenzen - seine Entscheidung zugunsten der Artficial Family e.V. zu treffen.

Weitere Infos, Anfahrtbeschreibung und Termine unter http://www.artificialfamily.de


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von: --MischeR - 14.02.2003


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