AndersLeben

Version 11, 141.76.1.121 am 7.3.2006 13:42

siehe auch

anders Leben lernen kann jeder. Schau, wo Du stehst und schau, welche Schritte Du als nächstes verwirklichen kannst:

Grundsätzlicher Denkanstoß:


Welche Ideen/Gedanken/Vorschläge hast Du dazu ?


aus SubComA :

Eine planetarische Alternative

Ein «gutes Leben» für alle sechs Milliarden Bewohnerinnen des Planeten, eine grundlegende materielle Gleichheit (?besser Gleichstellung? - roy.ly), also Gerechtigkeit, eine selbstbestimmte und menschenfreundliche soziale Organisation - das sind die Ziele.
Ihre Verwirklichung ist möglich.
Wie könnte nun eine Welt aussehen, in der sie verwirklicht worden sind?
Was für Organisationsformen sind denkbar, wie können sie zusammenspielen?
Wie kann ein Rückfall in Kapitalismus und Krieg vermieden werden?
Ich weiß natürlich, dass die Strukturen dieser «Welt danach» gerade von jenen bestimmt werden, die mit ihrem kollektiven Handeln auch fähig sind, die globale Arbeitsmaschine anzuhalten und zu demontieren. Der Aufbau einer gerechten Welt und die Demontage der alten sind in der Tat derselbe Prozess, durchgeführt von denselben AkteurInnen. Es kann nicht schaden, wenn eine etwas konkretere Diskussion darüber heute schon beginnt. → Wir wollen ja nicht eines Tages dastehen und feststellen: das haben wir nicht gewollt!
Mein Vorschlag basiert auf sechs Stufen sozialer Organisation. Diese Zahl und Einteilung ergibt sich nicht aus theoretischen oder gar numerologischen Erwägungen, sondern rein pragmatisch aus materiellen Gegebenheiten. Es geht hier darum, so fantasielos wie möglich zu sein. Was wir brauchen, ist ein Grundgerüst, das vielseitig angepasst und variiert werden kann. Man könnte auch sagen, dass dieses einem Katalog von Fragen entspricht, die beantwortet werden müssen, wenn wirklich von einer Alternative zum Kapital gesprochen werden soll. Die «Ordnung», die ich vorschlage, braucht nicht von außen oder von oben geplant zu werden, sie bestimmt sich, indem die Grundmodule die nächstweiteren Gefäße auffüllen und nur dann neue Organisationen entstehen, wenn sich von «unten» her zusätzliche Aufgaben ergeben.

Die Grundannahme, auf der mein Vorschlag beruht, ist diese: Möglichst viele Aufgaben der Gesellschaft sollen territorial so zusammengefasst werden, dass die Beteiligten sie selbst regeln können und dass kein Mensch ausgeschlossen wird. Dabei sind Territorien nicht Besitztümer, sondern Zugänglichkeitsbereiche, also verknüpft mit der möglichen Leistungsfähigkeit ökologisch verträglicher und allgemein verfügbarer Verkehrsmittel. LM0s und CAs sind also Fußgängerbereiche, AURs Tram- und Velobereiche, ATs Eisenbahntagesausflugsbereiche usw. Die planetarische Alternative richtet sich nach den Rahmenbedingungen von Öko-Nord.

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Mittwoch, 4. Juli 2001

Ökonomien, die nicht der gegenseitigen Konkurrenz verpflichtet sind.