Projekt Oekonux

Version 89, 88.65.9.93 am 1.8.2009 22:01
Daten
web: http://www.oekonux.de
http://www.oekonux.org

Das Projekt Oekonux ist nach einer Diskussionsrunde zum Thema "Neue Ökonomie" auf der Konferenz Wizards of OS im Juli 1999 entstanden. Neben der OekonuxMailingliste entstanden diverse Websites, auf der Texte veröffentlicht werden.

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Ressourcen

Konferenzen

Im April 2001 fand in Dortmund die erste Oekonux-Konferenz statt. Dazu gibt es bei Telepolis einen Artikel: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/konf/7584/1.html Noch ein Artikel von Dunkhase: http://www.oekonux.de/liste/archive/msg02774.html

Die zweite Konferenz (OX2) fand Ende 2002 in Berlin statt Oekonux-Konferenz-2002.

Eine Dritte Konferenz (OX3) fand in Wien statt: OekonuxKonferenz2004

Die Vierte Konferenz (OX4) war im March 2009 in UK
Motto: Free Software and Beyond - The World of Peer Production


Projekt Oekonux: Freie Software und Freie Gesellschaft – Die Oekonux-Thesen (Open Source Jahrbuch 2005):

Selbstentfaltung meint nicht einfach "Spaß haben" und hat eine individuelle und eine gesellschaftliche Dimension. Individuell meint Selbstentfaltung das persönliche Entfalten der eigenen Möglichkeiten, mithin das Entwickeln der eigenen Persönlichkeit. So verstandene Entfaltung der Persönlichkeit hat stets Formen der Entäußerung: produktive, reproduktive, technische, kulturelle, kommunikative, konsumtive etc. Diese können für Andere nützlich sein.

Die gesellschaftliche Dimension der Selbstentfaltung betrifft die Abhängigkeit der eigenen Entfaltung von der Entfaltung der Anderen. Ich kann mich nur entfalten, wenn die Anderen es auch tun. Die Anderen - potenziell alle Anderen - sind meine Entfaltungsbedingung, wie ich umgekehrt Entfaltungsbedingung für die Anderen bin. Es entsteht eine positive Rückkopplung: Mein Bestreben richtet sich darauf, dass die Anderen sich entfalten können, damit ich mich entfalten kann. Würde ich mich nur darauf konzentrieren, was ich zu tun wünsche und die Anderen ignorieren oder gar ausgrenzen, dann schadete ich mir selbst. ...

Im Projekt Oekonux wurde diese Analyse zu dem Satz verdichtet: Die Selbstentfaltung des Einzelnen ist die Bedingung für die Entfaltung Aller – und umgekehrt.

OX per MP3

http://www.oekonux.org/project/future070602.mp3

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John McKerrell * Open Street Map Session * ox4

http://www.oekonux-conference.org/d ... /texts/McKerrell.pdf

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Neue Seiten im Kontext

Sonntag, 21. September 2008

Open Sustainability Network (OSN), to work on overcoming barriers to openness and collaboration. Our first conference will be at San Francisco State University on October, 18th-19th and admission is free.

Sonntag, 14. Januar 2007

On Saturday the 17th March 2007 the first all-day Open Knowledge event is taking place at Limehouse Town Hall in London. Bringing together individuals and groups from across the open knowledge spectrum it will include sessions on open media, free of copyright mapping, civic information and open scientific data.

Samstag, 9. Dezember 2006

Das BOOTSTRAP MAGAZIN ist ein Ende 2006 initiertes Projekt, ein Online-Magazin in der derzeitigen Form eines Blog.

Es ist noch im Werden, aber so ähnlich wie www.keimform.de hat es seinen Ausgangspunkt bei der Diversifizierung der Oekonux-Community gewonnen.

Donnerstag, 9. November 2006

Ein Projekt von Annette Schlemm, Uli Weiss und Stefan Meretz. www.opentheory.org/keimform/text.phtml

Donnerstag, 21. September 2006

Viele Menschen interessieren sich dafür, was in den verschiedenen emanzipatorischen Projekten an Theorien und sozialen Praxen erfunden wird. Gleichzeitig ist es sehr schwer und aufwändig, sich persönlich einen Überblick zu verschaffen. Technische Hilfsmittel helfen hier nur begrenzt. Es ist eher wichtig, dass “Menschen, denen man vertraut” einem beim Auswählen und Überblicken helfen. Es geht nicht zuletzt auch darum, inididuellen Aufwand zu minimieren. Wir wollen euer soziales Hilfsmittel sein - aber kein Projekt

Wir sind vier Leute aus miteinander verwandten Kontexten und haben jeweils eigene Projekte initiiert: Benni (Wiki “Laboratorium]), Christian (“Freie Gesellschaft Wiki”), Stefan (“open theory”), Thomas (Wiki “CoForum”). Nicht alles, was in diesen und anderen Projekten läuft, ist interessant. Aber einiges schon: Das will gefunden werden. An verschiedenen Orten weisen wir auf solche spannenden Punkte hin. Diese “Hinweis-Funktion” wollen wir nun an einem Ort zusammenführen: keimform.de. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Montag, 18. September 2006

halte Holzkamps Arbeit für weitgehend bedeutungslos

Mittwoch, 16. August 2006

Was bezeichnet "Form" in unterschiedlichen philosophischen Kontexten ?

Es wird keine Verbesserung der Lage geben, wenn nicht die Umgangsformen mit Eigentum sich ändern. / Es wird keine Verbesserung des Denkens geben, wenn man mit Begriffen inkompetent umgeht.

Thesen, die das Wesen des Wo wollen wir hin ? einzugrenzen versuchen.

Montag, 17. Juli 2006

Text von Stefan Meretz. Enthält eine kurze Inhaltsangabe des fundamentalen Werkes Grundlegung der Psychologie von Klaus Holzkamp.

Mittwoch, 7. Juni 2006

ThomasKalka:

Heute Nacht haben mir Andrius Kulikauskas und Franz Nahrada die Leitung der deutschsprachigen Mailingliste von Minciu Sodas angetragen und ich habe zugestimmt. Auf dieser Seite entwickele ich meine damit verbundenen Ziele als Vorbereitung einer Mail an die Liste. Kommentare auf dieser Seite sind sehr erwünscht.

Montag, 1. Mai 2006

Das ist zuersteinmal nur ein Arbeitstitel als Sammelbegriff für Seiten, die sich mit einem vielleicht schon spürbaren anstehenden Entwicklungsschritt unserer Kultur beschäftigen.

Montag, 24. April 2006

How to explain the weaknesses and failures of the revolutionary movements of the 20th century? What must be deduced for the future?

Samstag, 11. Mrz 2006

Wir müssen den Blick nach innen richten. Wir müssen aufhören mit dem Finger auf die bösen Anderen zu deuten. Jeder einzelne von uns muß sein Denken überdenken. Denn die Mächtigen haben ihre Macht nicht aus sich selbst heraus. Nein, es sind wir selbst, die wir ihnen die Macht verleihen.

Freitag, 3. Februar 2006

Ein Artikel zum Fabrikator aus Brandeins vom Januar ist jetzt online erhältlich:

Mach's dir selbst

3-D-Drucker können heute bereits eine Menge Dinge produzieren. Henkeltassen, Autoersatzteile und künstliche Knochen zum Beispiel.

Freitag, 6. Januar 2006

Mailinglists are somehow like a black hole. You throw something in, but do not know much about what is going on with all the people, which do not answer.

To learn something about a mailinglist you care about, do a social PING.

Dienstag, 2. August 2005

HelmutLeitner:

Ein Begriff aus der Systemtheorie, häufig ein Fehler in systemanalytischem Denken.

das bekannteste beispiel für zentralreduktion ist wohl der verfolgungswahn .

Dienstag, 14. Juni 2005

Informatiker, seit 2004 in Schwerin, vormals München bzw. Ungarn.

Seit Anfang 2004 im ProjektOekonux.

Sympathisant der Berliner WAK.

Mitmacher bei GIVE Deutschland

Dienstag, 16. Mrz 2004

Die englischsprachige Mailingliste des ProjektOekonux

Mittwoch, 17. September 2003

Soziologe, beschäftigte sich nach dem Studium als Entwicklerbetreuer für Apples Hyper Card mit neuen Medien und deren praktischer Anwendung, betreibt seit 1992 GIVE - das Labor für Globale Dörfer, ein autonomes Forschungsprojekt; derzeit befaßt er sich mit mehreren praktischen Pilotversuchen zu "dezentraler Urbanität" (Electronic Cafés, digitale Klöster, Mediatheken)

Sonntag, 13. Juli 2003

Samstag, 23. November 2002

Ich gebe es offen zu: Ich hasse Arbeit. Ich hasse es, mir für fremde Interessen den Arsch aufzureissen, ich hasse es mir sagen zu lassen, was ich zu tun oder zu lassen habe, ich hasse es meine Zeit zu verkaufen, ja ich hasse es mich zu verkaufen, denn nichts anderes bedeutet es für mich zu arbeiten.

Freitag, 22. Februar 2002

Gründe zum Einsatz von Linux, vorgestellt von Benni Baermann.

Mittwoch, 13. Februar 2002

Wenn Selbstentfaltung - wie im ProjektOekonux üblich, verstanden als Selbstentfaltung, die die Selbstentfaltung der anderen zur unmittelbaren Vorraussetzung hat und umgekehrt - von uns zur Basis einer menschlichen Gesellschaft erhoben wird, macht es Sinn, sich das mal genauer anzuschauen, was damit gemeint sein könnte und was das für Auswirkungen hat. Das will ich im Folgenden versuchen.

Dienstag, 5. Februar 2002

Beispiel für eine Kooperative Ökonomie in der Yequana-Kultur.

Ich schätze die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Handelsmethoden ebenso "zivilisiert" werden wie die der Yequana, nicht für sehr hoch ein. Diese Geschichte biete ich nur als ein Beispiel dessen, was als gangbarer Weg anerkannt werden kann, wenn die Kultur es vorschreibt und damit zu rechnen ist, dass die Mitglieder der Gesellschaft, was ihre Beweggründe betrifft, eher sozial als "antisozial" eingestellt sind.

Freitag, 9. November 2001

Hier sollen einige Gegenargumente gegen die Keimformthese aufgelistet werden. Die Gegen-Gegenargumente kann man ja dann einfach jeweils dahinter schreiben.

Dienstag, 16. Oktober 2001

Die Brötchenfrage taucht immer wieder auf, sobald man jemandem von den Oekonux-Ideen erzählt. "Ja, aber wie verdienen die denn ihre Brötchen (--die Programmierer Freier Software)?!" oder auch "Ja, aber wo kriegen wir denn dann unsere Brötchen her?" schallt es den Oekonuxies aus 1000 Kehlen entgegen.

Montag, 15. Oktober 2001

Was ist Form, Keime und Keimform ? Diskussion zur neuen Einleitung / Replik und Definition

Samstag, 14. Juli 2001

Text von Wolf Göhring.

Ich will nicht gleich ins Allgemeine einsteigen und dort versacken, sondern erstmal über einer Tasse Kaffee etwas praktisches bereden, nämlich wie man eigentlich zu Kaffee kommt. Danach ist Gelegenheit, entlang dieser Praxis zwei wesentliche Züge unserer Zeit zu behandeln, nicht ohne Nachhilfe bei Marx zu nehmen. Das eine ist die Produktion der Güter als Waren, die erst nach einem Tausch brauchbar werden. Das andere ist, daß alle versuchen, den Tausch "irgendwie" so in den Griff zu bekommen, daß man hinterher nicht der Gelackmeierte ist.

Mittwoch, 11. Juli 2001

Künstliche Knappheit ist eine von Menschen hergestellte Verknappung an sich nicht knapper Dinge; zumeist um diese Dinge verwerten zu können.

Donnerstag, 5. Juli 2001

Text zur Utopie einer nicht erzwungenen Lösung heut oft delegierter Probleme von Annette Schlemm

Mittwoch, 4. Juli 2001

Ökonomien, die nicht der gegenseitigen Konkurrenz verpflichtet sind.

Sonntag, 6. Mai 2001

Texte wie FreieSoftware entwickeln - das ist die Grundidee von OpenTheory, kurz: OT.

Samstag, 21. April 2001

Das Wort "Prosumer" bezeichnet Menschen in der Eigenschaft gleichzeitig "Gebraucher" als auch "Hersteller" des von ihnen Verwendeten zu sein. Der Begriff "Prosumer" wurde 1980 von Alvin Toffler in dem Buch The third Wave eingeführt.

Mittwoch, 7. Mrz 2001

Neue Arbeit ist ein von Frithjof Bergmann entworfenes Konzept. Es propagiert einen schrittweisen Rückzug aus der Erwerbsarbeit. Der Anteil von Erwerbsarbeit an der eigenen Betätigung soll auf ein Drittel gekürzt werden zugunsten einer Sicherung der Subsistenz durch Selbstversorgung auf hohem technischen Niveau (High Tech Selfproviding, HTSP) und schöpferischer Tätigkeit, dem sogenannten Calling ("Arbeiten, was man wirklich, wirklich will!").