Identifikation mit dem Agressor

Version 10, 222.153.164.45 am 25.9.2007 23:52

Identification with the Agressor Excerpt out: Identity and inhumanity by Arno Gruen Please translate properly!

Every humanbeing experiences helplessness and powerlessness as a core of his/her being in his earliest childhood. But with us, contrary to other animal species, the helplessness and dependence can become during the childhood an experience, whereby the problem of the process of the identification with humans educating it leads to the fact that identification does not lead to the own identity, but to that procedure, which forces us to give up and to those of another subordinate themselves our real needs. This erroneous trend of the identification leads to that condition in humans, whom Marcel Proust described as follows:

How do we have the courage to live in a world in which the love is provoked by a lie, which consists of the need to let our suffering those which suffer us to brought moderate?

That one, which exercises power, and which is not only those politically and, it means economically powerful one all, how parents for example, who build in personal relationship on power, it insist, on the fact that identification with them is the way to the own strength. And in such a way we catch all to believe on that the way to the own identity is the way of the identification. It is however not only in such a way that such identification blocks the way to the own identity, it destroys it and becomes at the same time a source of a tremendous aggression. None, which had to experience such a forced identification as a child, can itself ungeschoren to develop further. By not being able to develop anything own this way, one becomes the victim. But this identification does not only block the realization of its subordination to the victim for the will of another, but thus also the basis of its rage such a child, late adults, feels guilty and weak and is ashamed for the fact that it had its own its back urge. He hates himself for it. It is the own alive, which it hates from now on, because it threatens the relationship with its parents.


It merged already somewhat strange that humans, if he is threatened with terror and nonexistance identify themselves with the instance threatening it, with it, gives themselves its identity up, in order to attain alleged rescue


Auszug aus: Identität und Unmenschlichkeit von Arno Gruen

Jeder Mensch hat Hilflosigkeit und Ohnmacht als Kernerlebnisse in seiner frühsten Kindheit mitbekommen. Aber bei uns, im Gegensatz zu anderen Tierarten, kann die Hilflosigkeit und Abhängigkeit während der Kindheit zu einem Erlebnis werden, wodurch die Problematik des Prozesses der Identifikation mit dem ihn erziehenden Menschen dazu führt, dass Identifikation nicht zur eignen Identität führt, sondern zu jenem Vorgang, der uns zwingt, unsere wirklichen Bedürfnisse aufzugeben und sich denen eines anderen unterzuordnen. Diese Fehlentwicklung der Identifikation führt zu jenem Zustand im Menschen, den Marcel Proust wie folgt beschrieb:

Wie haben wir den Mut, in einer Welt zu leben, in der die Liebe durch eine Lüge provoziert wird, die aus dem Bedürfnis besteht, unsere Leiden von denen mildern zu lassen, die uns zum leiden brachten?

Jene, die Macht ausüben, und das sind nicht nur die politisch und wirtschaftlich Mächtigen, es meint alle, wie Eltern zum Beispiel, die in persönlicher Beziehung auf Macht bauen, bestehen darauf, dass Identifizierung mit ihnen der Weg zur eigenen Stärke sei. Und so fangen wir alle an zu glauben, dass der Weg zur eigenen Identität der Weg der Identifizierung ist. Es ist aber nicht nur so, dass solche Identifizierung den Weg zur eigenen Identität versperrt, sie vernichtet ihn und wird zugleich zu einer Quelle einer ungeheuren Aggression. Keiner, der solch eine erzwungene Identifikation als Kind erleben musste, kann sich ungeschoren weiterentwickeln. Indem man nichts Eigenes auf diesem Weg entwickeln kann, wird man zum Opfer. Aber diese Identifikation versperrt dem Opfer nicht nur die Erkenntnis seiner Unterordnung zum Willen eines andern, sondern dadurch auch die Basis seiner Wut. Solch ein Kind, später Erwachsener, fühlt sich schuldig und schwach und schämt sich dafür, dass er sein eigenes Sein zurückdrängen musste. Er hasst sich selber dafür. Es ist das eigene Lebendige, das er fortan hasst, weil es die Beziehung zu seinen Eltern bedroht.


Es ist schon etwas eigenartiges, dass der Mensch, wenn er mit Terror und Nichtexistenz bedroht ist, sich mit der ihn bedrohenden Instanz identifiziert, sich mit ihr verschmelzt, seine Identität aufgibt, um vermeintliche Rettung zu erlangen


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