Ökonomie

Version 18, 88.67.39.223 am 3.12.2007 06:40

Abstammung: "Wirtschaftlichkeit" erw.erweiterter Standardwortschatz fach.fachsprachlich (16. Jh.)Entlehnung. Entlehnt aus l. oeconomia "Haushaltung, Verwaltung", dieses aus gr. oikonomía, zu gr. oikonómos "Haushalter, Verwalter", zu gr. oikos m. "Haus" und gr. némein "teilen, verteilen".

"Ökonomie ist keine Wissenschaft, sie ist nur Politik in anderem Gewande."

Wortfeld: Ware, Eigentum, Geld

Im CoForum:

Seiten zum Thema Ökonomie und auch Arbeit u.a.

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 5. November 2011

Verein und Netzwerk aus verschiedenen Höfen und Initiativen

Mittwoch, 17. August 2011

Im Rahmen der Transition Town Bewegung (etwa "Stadt im Wandel") gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u.a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des „Kinsale Further Education College“ in Irland. Ausgehend von der Beobachtung, dass die nationale und internationale Politik nicht entsprechend auf die Herausforderungen des Klimawandels und des bevorstehenden globalen Ölfördermaximums ("Peak Oil") reagiert und daher die Kommunen von sich aus mit ersten vorbereitenden Maßnahmen auf eine Zukunft knapper werdender Roh- und Treibstoffe reagieren müssen, initiieren Transition Towns Gemeinschaftsprojekte. Hierzu gehören u.a. Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von fossilen Energieträgern sowie zur Stärkung der Regional- und Lokalwirtschaft. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, ähnlich effizient und resilient zu funktionieren wie natürliche Ökosysteme.

Mittwoch, 13. Juli 2011

Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft (BVW) statt Kapitalismus. Eine Kritik der Marktwirtschaft und die Umrisse einer Alternative

Freitag, 25. Juni 2010

Die Initiative bietet eine Plattform, wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten in einer Karte einzutragen, um sie anderen Menschen ins Bewusstsein zu bringen.

Samstag, 31. Oktober 2009

Dies ist eine Seite von Annette Schlemm zur Vor- und Nachbereitung des Kongresses "Utopia Now" vom 28.-29.Mai 2010 in Erfurt .

Samstag, 10. Oktober 2009

Anders leben und wirtschaften im Alltag.
Buch von Friederike Habermann

Sonntag, 27. September 2009

Hier sollen Tipps gesammelt werden, wie Lebensmittel besorgt werden können.

Mittwoch, 22. April 2009

Initiative zu einem Netzwerk von waren- und erwerbsarbeits-kritischer Gruppen, gegründet auf dem Gib und Nimm 2009 in Köln.

Angestrebt wird eine eine Zusammenarbeit an mit allen Menschen, denen eine Ausweitung einer verabredeten gemeinsamen Produktion und Nutzung von Dingen und Diensten wichtig ist.

Donnerstag, 12. Mrz 2009

Zeitgleich zu der Gründung des Kultur und Bildungszentrums, (Kubiz) in Berlin Weißensee im Frühjahr dieses Jahres soll auf dem Außengelände ein offenes Gartenprojekt starten. Dieses hat die Zielsetzung, die verfügbare ca. 6000 qm große Außenfläche des Kubiz zu einer offen, hierarchiearmen und diversen Plattform für vielerlei Nutzungen von Projektteilnehmern, Nachbarn, Interessierten und Studenten entwickeln. Offen, weil wir denken, dass es in der Stadt kaum gestaltbare Freiräume in der Natur gibt auf die viele Menschen brauchen, hierarchiearm um Alternativen zum erfahrenen Alltag in Schule, Beruf oder Alltag aufzuzeigen und divers, um die verschiedenen Möglichkeiten der Nutzungen in einer sich bereichernden Weise zu kombinieren.

Montag, 9. Februar 2009

When we talk about trouble with the economy, we’ve been overlooking an astounding opportunity. Something new is possible for the first time in thousands of years. If you care about the planet, if you care about your kids, if you care about other people, this is something to pay attention to.

Freitag, 6. Februar 2009

West Marin Commons is dedicated to the practice of community in West Marin, in order to sustain and enrich our social and natural environment. We seek to establish, preserve, and enhance both common spaces and the life that occurs in them; and to create social infrastructure for resource sharing, conservation, and learning.

Im Oktober 2008 haben wir mit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen begonnen, die einmal monatlich ein ganzes Jahr stattfinden werden (an jedem 3. Montag im Monat jeweils um 19 Uhr). Bisher ging es um das Recht auf Wohnen, Schulden, die soziale Situation in Neukölln und die Berliner Beschäftigungsindustrie. In den nächsten Veranstaltungen wird es um folgende Fragen gehen

Montag, 26. Januar 2009

Petition zur Einführung eines Grundeinkommens

Montag, 29. Dezember 2008

Vom Tausch zur Produktion nach Bedürfnissen. Peer-Produktion – eine mögliche Grundlage einer Gesellschaft ohne Kapital, Markt und Staat?

In den letzten Jahrzehnten ist jenseits der kapitalistischen Warenproduktion eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Diese Peer-Produktion hat ausgereifte Betriebssysteme wie GNU/Linux, unzählige andere Freie Softwareprogramme, Wissenssysteme wie die Wikipedia, die Bewegung Freier Kultur und die sogenannte Blogosphäre hervorgebracht. Siefkes diskutiert die Frage, ob die bisherige Beschränkung auf die Produktions von Informationsgütern notwendig ist oder ob die Form von Peer-Produktion verallgemeinerbar ist und damit eine Gesellschaft materiell tragen könnte, die nicht auf der Warenproduktion gründet.

Freitag, 13. Februar 2009, 19.00 Uhr, einführender Vortrag von Christian Siefkes zum Thema, anschließend Diskussion, Eintritt: 1,50 €

Sonnabend, 14. Februar 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr, Seminar zum Thema, Eintritt: 5 € (inkl. Imbiss)

Ort: Helle Panke, Kopenhagener Straße 76, Berlin-Pankow

Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl bitte zuvor anmelden.

Eine Veranstaltung der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus

Freitag, 17. Oktober 2008

Ein Film, der für ein bedingungloses Grundeinkommen wirbt:

„Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln!“ so beginnt der Film. Sollte das für jeden bedingungslos sein? Kann es das geben: ein wirtschaftliches Bürgerrecht?

Der Film ist packend, bewegt, berührt und kommt gerade da auf den Punkt, wo es um reine Vernunft geht. Er lässt die Verhältnisse - und die Aufgabe des Geldes - unter einem neuen Licht sehen.

Der Film kann komplett aus dem Netz gezogen werden. Sogar Cover, Booklet und Filmplakat sind im Netz verfügbar.

Montag, 22. September 2008

Vom 20.-22.Februar 09 wird auf der Boku in Wien der Kongress "Solidarische Ökonomie" stattfinden. Dabei wird jedoch versucht Alternativen zu den üblichen hierarchischen Organisationsstrukturen auszuprobieren, die unserem egalitäten und partizipativen Anspruch gerecht werden. Das bedeutet soviel wie, dass ein Rahmen organisiert wird, der allen offen steht, und nicht nur gezielt eingeladene "Polit-Promis" Platz bekommen. Alle Personen und Gruppen, die sich für die Thematik interessieren, sind daher eingeladen sich selbstständig Programmpunkte zu überlegen und auf der Homepage einzutragen. Wir werden den Raum und Ressourcen (z.B.: Videobeamer) bereitstellen und aus den einzelnen Angeboten ein Programm zusammenstellen und bewerben.

Die Website "Archiv Grundeinkommen" bietet Materialien zum "Bedingungslosen Grundeinkommen".

Sonntag, 21. September 2008

Buch von Werner Rätz, Dagmar Paternoga, Werner Steinbach, Attac Basis Texte Nr. 17, Hamburg (VSA) 2005, 94 Seiten, 6,50 Euro

nef is an independent think-and-do tank that inspires and demonstrates real economic well-being. We aim to improve quality of life by promoting innovative solutions that challenge mainstream thinking on economic, environmental and social issues. We work in partnership and put people and the planet first.

Donnerstag, 18. September 2008

Wem gehören Atmosphäre, Natur und Wissen?

Allen, einer Gruppe oder jedem ein bisschen?

Der US-amerikanische Autor Peter Barnes fordert in seinem Buch Kapitalismus 3.0 einen gerechten und nachhaltigen Umgang mit Gemeinschaftsgütern als Voraussetzung und Ergänzung zukunftsfähiger Märkte.

Wissen ist ein Gemeinschaftsgut mit besonderen Eigenschaften. Je mehr es genutzt wird, desto wertvoller wird es. Zugang sollte jedeR haben, aber wer bezahlt dafür?

Im Oktober gibt es Gelegenheiten zur Begegnung mit dem Autor; die Heinrich-Böll-Stiftung , Herausgeberin des Buches, hat eine Lesereise organisiert

Dienstag, 9. September 2008

Dokumentarfilm über Geld.

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Otto Steiger hat Geld gerade erst definiert. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes.

Montag, 31. Mrz 2008

Wir sind ein junges Paar mit Baby aus Wien welches es sich zum Ziel gemacht hat sich abseits der Wohnabteile der Stadt ein freieres selbstversorgerisches Leben am Land aufzubauen. Dazu möchten wir einen alten Vierkanthof kaufen, diesen herrichten um in ein paar Jahren unseren Lebensmittelpunkt dorthin verlagern zu können. Es soll genug Platz zum grossflächigen Anbau von Gemüse, Obst, Getreide, usw vorhanden sein um das ganze Jahr über davon leben zu können.

Sonntag, 23. Mrz 2008

Public Private Property (PPP) verfolgt das Ziel, mit Hilfe von Lizenzen einen entknappenden Umgang mit materiellen Gütern zu ermöglichen.

Das Konzept ist angelehnt an die Erfindung der GPL, die dies im Bereich "Computerprogramme" bereits erreicht hat. Dabei soll ein ähnlich modulares Lizenzsystem zum Einsatz kommen, wie es Creative Commons erfolgreich vorgemacht hat. Weitere Inspirationsquellen finden sich in den schon existierenden oder angedachten Projekten Peerconomy, Mietshäuser-Syndikat, Nutzigems, Reisenetzwerken. Allen diesen Projekten ist gemeinsam, dass sie versuchen das private Eigentumsverhältnis an materiellen Gütern zu verändern (manchmal sicherlich nicht in vollem Bewußtsein, was sie da tun).

Dabei wird das juristische Eigentum selbst erst einmal nicht angetastet. So wie ja auch bei GPL- oder CC-lizensierten Werken das Copyright beim ursprünglichen Autor verbleibt. Dennoch soll es die Möglichkeit geben, durch ein eigenes Lizenzmodul den dauerhaften Verbleib der ehemaligen Ware in PPP zu sichern. In diesem Fall wird dann das Eigentum übertragen an eine Organisation, die die Garantie übernimmt, dass PPP gültig bleibt. Auch das gibt es im Fall der GPL: Viele GNU-Projekte verlangen ein Abtreten der Rechte an die FSF, um so unproblematisch zukünftige Lizenzänderungen vornehmen zu können.

Die Nutzung eines PPP-Gutes wird möglich, wenn man die Lizenz anerkennt. Das Eigentum bleibt also privat, der Besitz wird aber gesellschaftlich. Dabei formuliert PPP den kleinsten gemeinsamen Nenner von "zur Verfügung stellen": Zeigen, dass es da ist. Zusätzlich angegebene PPP-Module ermöglichen mehr Freiheit.

Das Experiment soll dezentral ohne die Notwendigkeit, erst eine Community aufbauen zu müssen, und ohne aufwendige Software-Programmierung funkionieren. Eine Gemeinschaft bildet sich durch Nutzung und durch die Vermittlung des Internet. Von Anfang an soll aber (im Entwurf von Formaten und Protokollen) daran gedacht werden, dass man in einem nächsten Schritt dann durchaus Werkzeuge entwickelt, oder schon vorhandene nutzt, die den Umgang mit größeren Datenmengen dann überhaupt erst ermöglichen.

Unterstützer, die diese Lizenzen ausarbeiten, sowie Übersetzer (vorerst ins Englische) werden gesucht.

Dienstag, 5. Februar 2008

There’s no such thing as a free lunch under capitalism — For anarchists, there’s no other kind.

Samstag, 21. Juli 2007

Ein Treffen von von Umsonstläden und anderen Projekten selbstbestimmten Wirtschaftens wird für den 29.11.- So, 2.12. 2007 in Berlin vorbereitet.

Sonntag, 1. Juli 2007

Buch von Hans-Peter Waldrich

Dass neben dem offiziellen Lehrplan an Schulen nach einem »heimlicher Lehrplan« mitunterrichtet wird, ist bekannt. Die »Ziele« dieses Lehrplans ? etwa zu lernen, wie man Wissen vortäuscht, sich auf Kosten anderer profiliert etcetera ? stehen zwar teilweise in Widerspruch zu dem, was an Schulen verkündet wird, sind für die Schüler allerdings unerlässlich, um im »Biotop Schule« zu überleben.

Hans-Peter Waldrich untersucht in seinem Buch »Der Markt, der Mensch, die Schule«, wie den Kindern dieses Verhalten antrainiert wird und warum. Dabei geht es weniger darum, duckmäuserisches Verhalten zu belohnen, als vielmehr darum, eine Haltung zu fördern, die sich in absoluter Gleichgültigkeit gegenüber dem gerade behandelten »Stoff« äußert. Dieser Wahnsinn macht natürlich auch vor den Lehrern selber nicht halt und so verschleißt das System Schule Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

junge Welt

Montag, 21. Mai 2007

Es gibt in Graz derzeit, im Mai 2007, etwa 15-20 Personen, die sich lose mit der Neuen Arbeit in Verbindung sehen. Das Jahr 2006 war relativ intensiv, mit Frithjof Bergmann Vortrag und Workshops unter Beteiligung öffentlicher Einrichtung, wie Sozialamt und Amt für Jugend und Familie. Es wurde an Konzepten für zwei Projekten gearbeitet, eines für ein "Haus der Eigenproduktion" und ein weiteres für einen "Wirklich Wirklich Wollen-Laden" (kurz WWW-Laden). Für letzteres wurden Fördermittel beantragt. Für beide Projekte fehlt noch die Finanzierung.

Dienstag, 24. April 2007

Die Projekte Grether Ost, Süd und West bilden zusammen das Grethergelände und sind drei von derzeit 30 Projekten im Mietshäuser Syndikat.

Montag, 12. Mrz 2007

Cyclos is open source software intended for complementairy currency system like LETS, Barter, Timebank, trade networks like C3 (consumer commerce circuit) and CBC (commodity backed currrency), systems that combine micro finance with local currency like VLC (Valuable Local Currency) and community finance systems like ROSCA (rotating savigs and credit associations).

Sonntag, 11. Mrz 2007

This is a project with the aim of linking people who want to give things away for free, with those who need things for free.

Samstag, 3. Mrz 2007

Veranstaltung in der Bibliothek der Freien:

Anhand des Buches "Subcoma" des Schweizer Autors PM wird in Verbindung mit der Ideenwelt des vor kurzem verstorbenen Ökoanarchisten Murray Bookchin eine libertäre Zukunftsvision vorgestellt, eine Erweiterung des libertären Bausteins der Kommune im globalen Rahmen, eine Vernetzung von großen und kleinen Kommunen. Darin enthalten ist die Dreierverbindung Subsistenz - Community - Antipatriarchat und damit ein Gegenentwurf zum heutigen weltweiten Turbo-Kapitalismus und einer lethargischen Linken, die vergessen hat, dass eine Welt zu erobern ist, wenn auch nicht mit den alten Machtstrukturen. (Vortrag und Diskussion) (Eintritt frei)

via Contraste-Mailingliste

Ein von Joe Edelman benutzter Begriff, für die Art von Ökonomie, die sich in CouchSurfing etc abzeichnet.

  • doing stuff with strangers

  • lots of people and resources available to you

  • choose your own adventure

Eine Einführung in die "Adventure Economy" von Joe Edelman:

How Internet Reputation Systems and The Online Coordination of Offline Life are Changing the Fundamental Structure of Society

Mittwoch, 28. Februar 2007

Anlässlich ihres 25jährigen Bestehens will die anstiftung ihr zentrales Forschungsthema Subsistenz auf einer Fachtagung am Starnberger See diskutieren. Namhafte Referent/innen werden aus unterschiedlichsten Perspektiven Dimensionen nicht-marktförmiger Handlungsfelder beleuchten und ihre Bedeutung für eine zukunftsfähige Gesellschaft ausloten.

Die Tagung findet vom 21. bis 23. Mai unter dem Titel "Die Bedeutung der Subsistenz im 21. Jahrhundert" in der Evangelischen Akademie Tutzing statt.

Dienstag, 20. Februar 2007

Association of Social Policy Committee

Samstag, 17. Februar 2007

Einige Gedanken zum Kongress Solidarische Ökonomie vom 24. bis 26. November an der Technischen Universität Berlin

Wenn die Menschen nicht mehr für das kapitalistische System kostenlos arbeiteten, würde es zusammenbrechen. Warum arbeiten wir statt dessen in der Regel nicht für uns kostenlos? Unsere freie Energie nicht für uns, nicht die erzwungene Energie?

Der Markt ruft unsere kreativen und initiativen Fähigkeiten nicht ab, weil wir unsere Haut aus Existenzangst zu Markte tragen; Kreativität und Initiativen entstehen nicht aus Existenzangst. Schaffen wir Entspannung, schaffen wir einen Freiraum, in dem wir unsere Fähigkeiten gerne anderen zuteil werden lassen!

Samstag, 6. Januar 2007

via On the commons:

Now that the holidays are over, Peter Barnes is continuing his promotional tour for his book, Capitalism 3.0: A Guide to Reclaiming the Commons. I’m thrilled to see that it's attracting some great reviews. In today’s Los Angeles Times, Lee Drutman writes:

Barnes is at his best in diagnosing the structural maladies in today's iteration of capitalism, which has created a "world is awash with capital, most of it devoted to speculation" but "healthy ecosystems are increasingly scarce." The main problem, as he sees it, has to do with the three algorithms that drive market behavior: Maximize return to capital; distribute property income on a per-share basis, and the value, or price, put on nature is zero. And, he notes, 5% of the world's people control half the property shares.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Thesen

  1. Das Menschenbild des Homo Oeconomicus ist autistisch: Die sozialen und kooperativen Wesenszüge des Menschen bestimmen ebenfalls sein Handeln.

  2. Die in der Ökonomie aufgestellten Theorien sind nicht zeit- und geschichtslos gültig.

  3. Das wirtschaftliche Handeln des Menschen ist als Teil des Kreislaufs der Natur zu begreifen.

  4. Die vorherrschende Wirtschaftswissenschaft ist nur ein Blickwinkel auf die Wirklichkeit. Andere Disziplinen nehmen andere Blickwinkel ein. Zusammen genommen können sie die Wirklichkeit besser erklären.

  5. Die Wirtschaftswissenschaften verschreiben sich der Einhaltung formaler Regeln. Die Urteilskraft in der Bewertung realer wirtschaftlicher Zusammenhänge nimmt dadurch ab. Eine Methodenvielfalt ist notwendig.

  6. Die Lösung realer gesellschaftlicher Probleme (Klimawandel, Ungerechtigkeit, Verarmung, Arbeitslosigkeit usw.) wird derzeit von den Wirtschaftswissenschaften vernachlässigt.

  7. Macht ist ein wesentlicher Faktor in der Wirtschaft. Sie sollte daher auch eine Größe in den Wirtschaftswissenschaften sein.

  8. Die methodische Orientierung der Wirtschaftswissenschaften an den Naturwissenschaften führt zu einer Vernachlässigung des kulturellen und gesellschaftlichen Kontexts.

  9. Einkommen ist nicht Lebensqualität. Wohlfahrtsanalysen greifen zu kurz. z.B. fließen politische Partizipation, Zugangsmöglichkeiten zu sozialen Einrichtungen, Bildung oder Selbstachtung nicht ein.

Forderungen

  1. Die Wirtschaftswissenschaften sollen sich ihrer Verantwortung und Grenzen bewusst sein. Hierzu ist es nötig, dass Entwicklung, Prämissen und Kontext der Wirtschaftswissenschaften thematisiert werden. Deshalb fordern wir, dass in die Lehrpläne der Wirtschaftswissenschaften Inhalte folgender Fächer verpflichtend aufgenommen werden: Wirtschaftsgeschichte, Geschichte des ökonomischen Denkens, Wirtschaftsethik und Wissenschaftstheorie.

  2. Die Vielfalt der Wirtschaftstheorien soll berücksichtigt werden. Deshalb soll nicht nur die neoklassische Lehre, sondern ein Überblick von Ökologischer über Femministische Ökonomie und Postkeynesianismus bis hin zu marxistischen und institutionell-evolutorischen Ansätzen usw. vermittelt werden.

  3. Die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften werden zu Technokraten erzogen. Deshalb muss die Herausbildung eigenständiger Positionen durch Diskussionen gefördert werden. Wir fordern, dass Vorlesungen und Seminare in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Darüber hinaus verlangen wir, dass die Studierenden Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung der Veranstaltungen haben.

  4. Der Austausch zwischen den gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen ist nicht vorhanden. Wir fordern interdisziplinäre Veranstaltungen an den sozial- und naturwissenschaftlichen Schnittstellen (Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Ethnologie, Ökologie usw.).

Samstag, 16. Dezember 2006

Auf dem Kongress Solidarische Ökonomie hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die förderliche Infrastrukturen aufbauen will. Als erster Schritt ist eine Mailingliste zu diesem Thema eröffnet worden.

Diese Liste dient der Kontaktaufnahme von Menschen, die sich im Kontext von Neuer Arbeit betätigen. Aktuell (Ende 2006) geht es um die Restrukturierung des Vereins Neue Arbeit - Neue Kultur.

Deutschsprachiger Verein, der Frithjof Bergmann's Ideen ("Neue Arbeit, Neue Kultur") unterstützt. Absicht ist die Vielzahl engagierter Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen, sie zu vernetzen und mit neuesten Informationen im Kontext der Neuen Arbeit zu versorgen - eine Art "Servicebüro der Neuen Arbeit" also.

Der Verein ist aktuell (Ende 2006) in Restrukturierung begriffen.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Alle Erwartungen übertreffend trafen sich am Kongresswochende über 1400 Menschen in mehr als 100 Workshops, Foren und Podiumsveranstaltungen im Rahmen des Kongresses 'Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus' an der TU Berlin.Viele Aspekte und Facetten solidarischen Wirtschaftens wurden vorgestellt und diskutiert und am Ende war das Bedürfnis nach weiteren Projekten und Zusammenkünften zu diesem Thema kaum überhörbar.

Mit 1400 registrierten TeilnehmerInnen sind mehr als doppelt so viele Menschen zum Kongress "Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" gekommen als erwartet. "Der Kongress war ein riesiger Erfolg", sagte Dagmar Embshoff von der Bewegungsakademie, einem der Träger des Kongresses. "Eine neue Generation von jungen Menschen hat die Projekte und Ansätze Solidarischer Ökonomie für sich entdeckt." Damit entstand eine Brücke zu schon lange bestehende Projekten der älteren Generation. Neben verschiedenen Sektoren der Solidarischen Ökonomie waren viele Aktive aus sozialen Bewegungen vertreten, darunter viele internationale Gäste.

Samstag, 18. November 2006

Freitag, 17. November 2006

Freitag, 27. Oktober 2006

Dienstag, 10. Oktober 2006

Ich habe 2003 den Umsonstladen Freiburg initiiert und mitgegründet. Wir haben ihn bis 2006 betrieben und dann abgegeben. Seit Herbst 2006 bauen wir ein Nachfolgeprojekt zum "solidarischen Wirtschaften, Arbeiten, Leben" in Freiburg auf (Sole-Freiburg).

Mittwoch, 27. September 2006

Die Software für das P2P-Geld Ripple gibt es nun unter der GPL bei SourceForge.