GratisMeister

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!Utopie

Ein Versuch, pragmatisch ein globales Gesellschaftsystem zu formulieren, das mindestens minimalst funktionieren könnte?

Meister fürs/vom "untergeordeneteN" Kollektiv. GratisMeister wären eine Idee, um geographische Gebiete "einzuteilen".
Ein Kollektiv, dass sich auf gemeinsame Regeln einigen kann und so gemeinsam den selben Ort bewohnen kann / bewohnt (MenschenMuessenWandernKoennen), kann einen Meister installieren und so diese/ihre Regeln an diesem Ort für verbindlich erklären. Orte (der Planet Erde) könnten so "hierarchisch" an Kommunen verteilt werden, solange GratisMeister

  1. gegen oben offen (dh beeinflussbar durch die übergeordnete Instanz)

  2. gegen unten offen (dh beinflussbar durch die untergeordneten Kommunen/Individuen)

  3. transparent

  4. gutgläubig und integer sind und

  5. auf das GratisOptimum hinregelt

Ein konkretes Haus-, Tal-, Land-, Fluss-, Erde-, wassweisich-Kollektiv hätte dann 'ihren Satz aus Regeln' (= ihre Regeln?), was 'wünschenswert und was nicht wünschenswert sei' (= gewünscht und unerwünscht ist?). Diese würden sich gegenseitig ergänzen, kontrastieren, ImhO wunderschön bunt blühen, weil JedeR ihren/sein Platz finden könnte, an dem sie/er aktzeptiert, wertgeschätzt und gebraucht wird. - Oder?

Konkret könnte ein GratisMarkt - Meister ein Rechner sein, der weiss, wo es etwas gibt und was ich mit meinen Fähigkeiten tun sollte, falls mir langweilig ist. Dies könnte eine Pinnwand sein, aber eben auch ein MeinungsbildungsTools.

Eine GratisMeisterliche WG hätte ein "Organ mit transparenten Moderationssystem", um alle anfallenden Arbeiten zu erledigen (siehe Das Utopische Klo) Wenn wir mal davon ausgehen, dass individuelle Bedürnisse gestillt werden könnten, selbst alle WC´s fast immer sauber sind, blieben da noch Aufgaben, die niemandem ein Bedürfniss sind, die aber im Endeffekt vielen etwas bringen würden. (Z.B. ein Bauerndorf, die ihre Felder auf der anderen Seite des Flusses haben. Die nächste Brücke ist 3km weiter unten. Ab einer bestimmten grösse des Dorfes würde sich eine neue Brücke lohnen. Wie können sich die Bauern organisieren? Je früher desto besser, aber auch nicht unüberlegt?)

Ein "Organ mit transparentem Moderationssystem" meint z.B. eine

Dieser Meister wäre der Gewaltsinhaber: keine einzelne Person, sondern mindestens 5 Trennungen (Legislative, Judikative, Exekutive, Information, Programmation).
Alle Macht fiele auf ein abstraktes Gebilde namens GratisMeister, aber die Verantwortung auf Personen.

siehe gratis, GratisWare, GratisMarkt
bereits Realität AllesUndUmsonst, TauschRing


Lasst uns doch die Utopie GratisWelt nennen, und die verschiedenen StrukturMuster analysieren.

Ich sehe bisher


Die links funktionieren nicht. BitteTextStattLinkBenutzen. --ToKa


Dear Verfasser Auf mich wirkt das, was Du vorschlägst durchaus funktional. Es tut mir leid, Dir aber sagen zu müssen "hör auf, den Menschen auch nur irgendetwas vorzuschreiben". - Alles entwickelt sich von selbst, auf die beste aller möglichen Arten, wenn man nur den gepfügten und gedüngten Nährraum bereitstellt. - Der Inhalt folgt der Form.

Lass sie GratisMeister errichten, meinetwegen, wenn ihnen das eine gute Idee erscheint. Es wird regionale Substrukturen zu Hauff geben. Aber lass sie selbst entscheiden. Die Welt wird sich strukturieren und organisieren. ("eher die Mächtigen können strukturieren", dies ist der Einwurf eines unbekannten. Heute können's die Mächtigen, richtig, aber morgen können's wir ) Der Proberaum muss her für die globale jam-session, das ist alles. Wikis vernetzen, Meinungsbildungstools zur Verfügung stellen. That's it yet. Dann kannst Du und jeder sofort loslegen, darin zu formen. Alle werden Dich beachten, wenn Du gut bist. Jeder beschissene kleine Vorschlag hat dort eine faire Chance. Endgültig Schluss mit irgend Bevormundung, die immer aus Angst geboren ist. Eine pur-anarchische Plattform zur Verfügung stellen auf der Linie Arpanet - Internet - Wiki - ... Vertrauen in die Menschen. Mut.

...

Rad, Zahnbürste, Schweizer Messer und Computer schaffen keine Güte, richtig. Und wenn Du dann zurück bist im Wald, nackt, ohne Werkzeug, ja ohne Sprache - bist Du dann gütig? Geht doch alle scheißen hier! --mattis

Ich darf obigen längeren Beitrag (wer schrieb das?) bestätigen. Vor allem die erste Zeile der Seite ist ein Widerspruch in sich: Es wird kein globales Gesellschafts-System geben. Die noch existenten alten Strukturen (Systeme, weltliche Gesetze) etc. werden sich langsam auflösen, weil mehr und mehr Menschen sich von innen heraus erneuern und nur noch direkt ihre Sachen miteinander ausmachen. - Natürlich gebe ich ein persönliches Beispiel von mir, das ist ja ganz wichtig, man gerät zu leicht in Abstraktionen sonst: Ich gehe nicht mehr zu Wahlen, wenn ich mich von einem Gesetz ungerecht behandelt fühle, gehe ich zu dem verantwortlichen Menschen direkt hin und suche das Gespräch mit ihm. Ich höre natürlich öfter: Du schenkts die Wehlgelder den Gewinnern usw. und wenn jeder so handeln würde, dann kämen bald die Rechten an die Macht etc., aber es ist komplett anders: Dann würde es keine Machthaber mehr geben - - STOP, mal ganz langsam: Soweit sind wir ja hier im Text noch nicht. Erstmal noch eine Erklärung: Es sind ganz andere Kräfte, die Veränderungen bewirken als Regierungen, Wirtschaftsleute und -gelder und Parteiprogramme, nämlich Leute wie wir alle, die jeden Tag ihre Dinge mit Liebe abwickeln und gemeinsam Projekte abwickeln, die sich Mühe geben. Also nur Mut!

Noch etwas: Ich zögere ein wenig solche Dinge zu schreiben, da sie so umfassend sind, das sie leicht mißverstanden werden können: Ich studiere die Weisheitstraditionen und ihre Prophezeiungen und kann aus meinen eigenen Erkenntnissen bestätigen, daß jegliche von Menschenhand in unserer gewohnten Denkweise geplante Weltregierung nicht errichtet werden kann, es wird nur ein Weltreich geben, dasjenige wovon viele hier auch träumen, eine Welt ohne Gesetze, Geld, Polizei, Schulpflicht, Krieg, Arbeit - indem die Menschen ihre Konflikte sofort und direkt und ohne Scheu austragen, in dem jeder gerne "schafft" und damit weit mehr getan wird als nöig so das die Natur auch ruckzuck saniert ist. - Dieses Welt, von einigen heute Anarchie, von anderen Utopie genannt, von den Christen auch Königreich Gottes und oftmals auf nach dem Tod verschoben ist, ist zum Teil bereits Realität und wird es mehr und mehr werden, auch wenn es den Anschein macht, das es immer schlimmer wird. Nun, der Augenschein trügt, das ist nichts Neues!

Hier noch ein paar links die zu obigem passen: Erstmal die Auslegung des Traumes von Nebukadnezar in Babylon vom Propheten Daniel und dann noch ein posting von mir in eine Newsgroup, indem ich beschreibe, warum mich der Irakkrieg nichts angeht


Utopien Entwertung