NutziGems

Version 32, 85.183.153.3 am 12.2.2007 17:45

Nutzigems ist die Abkürzung für "Nutzerinnen-Gemeinschaften". Das Projekt versucht eine Web-basierte Software zu entwickeln, die die gemeinsame Nutzung von Gütern erleichtern soll.

Es gibt folgende Infrastruktur:

Fragen

Der eine Strang ist also die Entwicklung der Software "NutziGems 1.0". Ihr könnt unter http://nutzigems.org/ eine schon wieder veraltete Version dieser Software testen. Eine neuere liegt bereit. Da sie aber in PHP5 geschrieben wurde und sie Robert nicht auf meinen Server legen wollte, müssen wir noch warten, bis dort PHP in der Verion 5 zur Verfügung gestellt wird.

Der andere Strang ist die Entwicklung des "NutziGemNetz". Hier sind wir mitten in der Diskussion einzelner Entwürfe etc. Derzeit ist eine zentrale Fragen die, ob die Topgraphie der beteigten Komponenten ein Gesamtbild vom ganzen Netz ermöglichen soll oder ob das Netz vielmehr aus Subnetzen bestehen soll, die über mehrere Ecken ggf. mehrfach miteinader lose in Verbindung stehen, so dass jede Komponente immer nur wenige andere Komponenten kennt. Hier steht eine unaufwändige globale Suche einer hoehn Sicherheit entgegen.

Ein Treffen zur Benutzeroberfläche (NutziGems 1.0) ist angedacht, ebenso ein Treffen zum Entwurf des NutzGemNetzes.

Neue Seiten im Kontext

Sonntag, 23. Mrz 2008

Public Private Property (PPP) verfolgt das Ziel, mit Hilfe von Lizenzen einen entknappenden Umgang mit materiellen Gütern zu ermöglichen.

Das Konzept ist angelehnt an die Erfindung der GPL, die dies im Bereich "Computerprogramme" bereits erreicht hat. Dabei soll ein ähnlich modulares Lizenzsystem zum Einsatz kommen, wie es Creative Commons erfolgreich vorgemacht hat. Weitere Inspirationsquellen finden sich in den schon existierenden oder angedachten Projekten Peerconomy, Mietshäuser-Syndikat, Nutzigems, Reisenetzwerken. Allen diesen Projekten ist gemeinsam, dass sie versuchen das private Eigentumsverhältnis an materiellen Gütern zu verändern (manchmal sicherlich nicht in vollem Bewußtsein, was sie da tun).

Dabei wird das juristische Eigentum selbst erst einmal nicht angetastet. So wie ja auch bei GPL- oder CC-lizensierten Werken das Copyright beim ursprünglichen Autor verbleibt. Dennoch soll es die Möglichkeit geben, durch ein eigenes Lizenzmodul den dauerhaften Verbleib der ehemaligen Ware in PPP zu sichern. In diesem Fall wird dann das Eigentum übertragen an eine Organisation, die die Garantie übernimmt, dass PPP gültig bleibt. Auch das gibt es im Fall der GPL: Viele GNU-Projekte verlangen ein Abtreten der Rechte an die FSF, um so unproblematisch zukünftige Lizenzänderungen vornehmen zu können.

Die Nutzung eines PPP-Gutes wird möglich, wenn man die Lizenz anerkennt. Das Eigentum bleibt also privat, der Besitz wird aber gesellschaftlich. Dabei formuliert PPP den kleinsten gemeinsamen Nenner von "zur Verfügung stellen": Zeigen, dass es da ist. Zusätzlich angegebene PPP-Module ermöglichen mehr Freiheit.

Das Experiment soll dezentral ohne die Notwendigkeit, erst eine Community aufbauen zu müssen, und ohne aufwendige Software-Programmierung funkionieren. Eine Gemeinschaft bildet sich durch Nutzung und durch die Vermittlung des Internet. Von Anfang an soll aber (im Entwurf von Formaten und Protokollen) daran gedacht werden, dass man in einem nächsten Schritt dann durchaus Werkzeuge entwickelt, oder schon vorhandene nutzt, die den Umgang mit größeren Datenmengen dann überhaupt erst ermöglichen.

Unterstützer, die diese Lizenzen ausarbeiten, sowie Übersetzer (vorerst ins Englische) werden gesucht.

Montag, 25. August 2003

Nutzergemeinschaften nutzen materielle oder immaterielle Dinge gemeinsam ...