Kinder

Version 7, 84.56.181.138 am 19.4.2007 18:21

Alles was mit Kindern zu tun hat. z.Bsp. Lernen, Alternativschulen ...

AusreißerInnen-Heftprojekt gestartet

"Minderjährige" werden hierzulande für gewöhnlich entmündigt. Es wird ihnen vorgeschrieben was sie wo, wann, von wem, warum lernen müssen, wo sie mit wem zu wohnen haben, zu wem sie Kontakt haben dürfen...Jeder Bereich des Lebens wird von Erziehungsberechtigten fremdbestimmt, das Menschenrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, das laut Grundgesetz jedem Menschen zusteht, wird komplett unter den Teppich gekehrt. Oder sind Kinder und Jugendliche etwa keine Menschen? Es geht nicht um die Schaffung gerechterer Gesetze, sondern um die vollständige Auflösung altersbedingter Unterdrückung. Da durch gesetzliche Vorgaben ein gleichberechtigtes Miteienander nicht möglich ist, entfliehen viele "Minderjährige" diesem Unterdrückungsverhältnis, welches sich in Familien, Schulen, Heimen und anderen Erziehungsknästen abspielt. Abhauen erscheint ihnen als einzige Möglichkeit ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten begeben sie sich damit in den Status der Illegalität. Obwohl frühere Selbstverständlichkeiten- zum Beispiel Unterkunft und Nahrungsmittel-neu organisiert werden müssen, kommen die AusreißerInnen ganz gut ohne Bevormundung klar. Dennoch treten im Alltag die unterschiedlichsten Probleme auf: Socken dreckig, Keingeld alle, morgens von pöbelnden Omis geweckt.

Es sollen Ideen für den konstruktiven Umgang mit der neuen Alltagssituation in einer AusreißerInnen-Broschüre gesammelt werden.Inhaltlich geht es u.a. darum, wie mensch gut von zu Hause wegkommt, welche Plätze gemieden werden sollten, wie gelernt werden kann was gefällt uind wie mensch dabei gesund bleibt. Es haben sich ein paar Leute zusammengefunden, die an diesem Projekt arbeiten. Je mehr Personen daran mitarbeiten, umso größer wird die Bandbreite, desto toller wird das Heft. Menschen, die Interesse haben mizumachen, können über das Postfach oder E-Mail Kontakt aufnehmen und die Termine der regelmäßig stattfindenden Treffen erfahren.Außerdem werden in einem Wiki - http://www.evasion.tk - eine Internetseite die von allen NutzerInnen gestaltet werden kann-Texte erarbeitet und Ideen gesammelt.

Kontakt:"Haut ab" Postfach 320119 39040 Magdeburg haut-ab@web.de

Neue Seiten im Kontext

Montag, 1. August 2011

Seit November 2010 gibt es nun die „Kinder-Schatzkammer“ an der freien Waldorfschule in Greifswald. Mit der Absicht, gemeinsam für gute Kleidung für unsere Kinder sorgen zu können, haben wir in einem Kellerraum des Waldorf-Kindergartens einen Platz geschaffen, an dem Kindersachen, gutes Spielzeug und Bücher und allerlei Gebrauchsgegenstände für unseren Nachwuchs, ohne Gegenleistung gebracht und geholt werden können. Viele Kleidungsstücke, Spiele, Bücher, Kleinmöbel und auch Fahrräder haben nun schon auf diese schöne Weise eine neue Bestimmung gefunden. Jeden Dienstag in der Schulzeit ist die Kinder-Schatzkammer von 8-10°°Uhr geöffnet. Sachen können aber auch jederzeit beim Hausmeister oder im Waldhaus abgegeben werden.

Samstag, 20. Juni 2009

Kindergarten und ich

"(...) Bertelsmann und die Gesinnungsgenossen sind überall, sie sind in irgendeiner Form in jeder Stadt, in jeder Landesregierung, in jedem Ministerium. Deshalb ist es egal, in welcher Stadt wir sind, wie ich heiße und wie ich aussehe. Es geht nicht um mich und um unseren Kindergarten- es geht um gravierende gesellschaftliche Veränderung, um eine Entdemokratisierung, eine Entsolidarisierung und um fatale Folgen nicht nur für Kinder. Aber eben auch um Kinder. Und die liegen mir sehr am Herzen (...)"

Freitag, 13. Februar 2009

Hier sieht man einmal, welches Grundverständnis von Kindern in der Poliktik herrscht:

Liebe Freunde der Bildungsfreiheit,

Nachstehend die interessante Korrespondenz unseres zwölfjährigen Moritz mit einer Mitarbeiterin der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Das erste Schreiben von Moritz an die Kinderkommission des Deutschen Bundestags ist nicht erhalten, weil er es einfach in das Internet-Formular eingetippt hat. Er erzählte uns, er habe drei Wochen zuvor einfach mal angefragt, wie es denn mit dem Thema Homeschooling sei und ob die Kinderkommission da nicht etwas tun könne. Die Art und Weise, wie ihm hier geantwortet wurde, fanden wir sowohl inhaltlich wie auch vom Ton her bemerkenswert. (Leider hat Moritz nicht auf Tippfehler und Rechtschreibung geachtet, aber das ist nur der Mutter peinlich...)

Samstag, 29. Mrz 2008

Ein Garten für die Sinne e.V.

Erfahrungsfeld Mars-Skipper-Hof

Liebe Besucher,

rund um den inmitten der einzigartigen Naturlandschaft der Halbinsel Eiderstedt gelegenen, als Kulturdenkmal anerkannten, Mars-Skipper-Hof ist durch ehrenamtliches Engagement ein bisher einmaliges Angebot entstanden. Das Erfahrungsfeld zur Sinnes- und Wahrnehmungsschulung nach Kükelhaus in Kombination mit barrierefreien Beherbergungsräumen steht Gruppen aller Art zur Verfügung, wobei unser Angebot besonders für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung, Gruppen aus Bildungseinrichtungen und Familien konzipiert wurde.

Der große im historischen Gebäude gelegene Seminarraum ist für unterschiedliche Bildungsveranstaltungen im Zusammenhang mit der umfassenden Thematik des Erfahrungsfeldes mit seinen Spiel- und Lernstationen geeignet. Doch schauen Sie sich doch einfach um. Oder kommen Sie vorbei.

Herzlichst

Maren von der Heide (Geschäftsführerin Ein Garten für die Sinne e.V.)

Mittwoch, 12. Mrz 2008

Janusz Korczak hat sich in seinem Leben immer wieder auf vielfältige Weise für Kinder eingesetzt. Es bestehen viele Möglichkeiten, sich mit seinem Leben, seiner Person, seinem Denken und Handeln auseinanderzusetzen. An dieser Stelle soll nur ein kleiner Teil seines pädagogischen Schrifttums herangezogen werden. Dabei soll ein entscheidender Gedanke verfolgt werden: Korczaks Verständnis von dem Kind als ein eigenständiges Gegenüber. Dieser Gedanke lässt sich immer wieder in seinen Schriften oder in seinem Engagement für das Wohl der Kinder finden. Er soll im Folgenden anhand der von Korczak geforderten Grundrechte des Kindes näher beleuchtet werden.

Dienstag, 25. September 2007

polnischer Reformpädagoge

Samstag, 10. Februar 2007

The International Cultural Youth Exchange (ICYE) is an international non-profit youth exchange organisation promoting youth mobility, intercultural learning and international voluntary service. ICYE organises long and short-term exchanges combining home stays with voluntary service in a variety of community service projects in more than 34 countries around the world.

Dienstag, 15. August 2006

In einer Ideenkiste ist Platz für vieles...

... hier können Ideen, Erfahrungen, Notizen, Berichte, zum Lernen, Spielen, Lachen & Weinen mit Kindern entwickelt, gesammelt, diskutiert, aufbewahrt, vernetzt, ausgetauscht uvm. werden ...

... für alle, die privat oder beruflich, häufig oder selten, mit Kindern zu tun haben...

Montag, 1. Mai 2006

Dienstag, 14. Februar 2006

Der Verein wolle ursprünglich in Zimbabwe Kinderhäuser aufbauen. Die Region, in der das passieren sollte, ist jedoch zerstört. An einem neuen Konzept der Unterstützung wird gearbeitet.

Dienstag, 7. Februar 2006

Big Friends for Youngsters bringt Kinder und Jugendliche mit Erwachsenen zusammen zu gemeinsamen Unternehmungen zusammen mit dem Ziel, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern, ihnen Orientierung zu geben und Perspektiven zu öffnen.

Mittwoch, 1. Februar 2006

Kinderwald – ein Gelände, auf dem die Kinder das Sagen haben. Ein Gelände, das sie nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten und bepflanzen können. Ein Gelände, auf dem sie toben, durchs Wasser waten und sich dreckig machen können. Am nordwestlichen Stadtrand Hannovers liegt eine 7 ha große Fläche, die sich seit 2000 zum Kinderwaldgelände entwickeln kann. Hier gibt es einen "Berg", einen Bach, 2 Inseln, Wiesen, eine Obstwiese, viele Weidenbauten, ein Amphitheater, eine Allee der Jahresbäume, Aufforstungsflächen und Flächen, die sich auch in Zukunft selber überlassen bleiben sollen. Das Gelände wurde nach den Wünschen von Kindern modelliert und wird seitdem auf der Grundlage eines von Förderverein und Stadt abgestimmten Geländekonzeptes weiterentwickelt. Der Kinderwald Hannover zeigt auf anschauliche Weise, wie die lokale Agenda 21 umgesetzt werden kann. Kinderbeteiligung ist die Basis im Kinderwald. Über eine Vielzahl von Aktionen und Projekten in einer Bandbreite von Kunst über Ökologie und Planung bis zum Bau können Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Kinderwald eigene Erfahrungen machen. Kinderwald bedeutet damit auch die Stärkung individueller Persönlichkeitsmerkmale wie Eigeninitiative und Rücksichtnahme, Selbstverantwortung, Kreativität, Fantasie, Bewegung und Motorik. Kinderwald beinhaltet auch den Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teambildung, Toleranz und Organisations- und Planungskompetenz.

Dienstag, 24. Januar 2006

In der Schwedter Straße, Berlin, Prenzlauer Berg, wollen wir auf einem freien Grundstück ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt neu bauen.

Zusammen mit der Stadtteilgenossenschaft Schöneberg planen wir ein generationsübergreifendes Wohnprojekt in Berlin Schöneberg. Die ersten Schritte zur Umsetzung sind getan, weitere Mitbewohner sind willkommen.

Montag, 16. Mai 2005

Intercultural Self-Learning Network

Mittwoch, 28. Juli 2004

Das Unperfekthaus stellt Infrastruktur (Räume, Computer, Werkzeuge) unendgeltlich für Projekte zur Verfügung.

Diese verpflichten sich öffentlich zu sein, d.h. sie sind jederzeit für Besucher offen. Eine Möglichkeit zur Beteiligung der Besucher ist erwünscht. Finanziert wird das ganze durch Eintrittsgelder für Besucher (momentan ab 7€ für eine Woche).

Samstag, 19. April 2003

Johannes-Martin Kamp bezeichnet von Kindern selbstverwaltete Einrichtungen als Kinderrepublik: "Es geht um die Aufarbeitung der Erfahrungen mit dem Reformmodell selbstregierter Heime, die auch als Kinder- und Jugendrepubliken bezeichnet, die demokratische Republik, den Staat und die sich selbstregierendes Stadt zum Vorbild haben." (Kinderrepubliken S.9) ... "Mir ist keine Kinderrepublik bekannt, die wegen interner pädagogischer Probleme mit den Jugendlichen geschlossen wurde, oder weil die Selbstregirung nicht funktionierte und fehlschlug. Die Republiken scheitereten nicht an pädagogischen problemen, auch nicht, weil die angeblich unersetzbare geniale Erzieherpersönlichkeit starb, sondern sie scheiterten politisch an veränderten politischen Verhältnisen (Faschismus!) und inszenierten sexuell-politischen Skandalen, sowie organisatorisch, weil sie kein geeignetes ausgebildetes oder befähigtes Personal fanden, oder wirtschaftlich an Geldnot oder Erbschaftsproblemen nach dem Tod des Gründers." (Kinderrepubliken S. 78)

Montag, 18. Februar 2002

KRAeTZAe

Die KinderRAEchTsZAEnker sind eine Gruppe von etwa 20 jungen Menschen (13 bis 20 Jahre alt), die sich für die Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen einsetzen. Ihre Hauptthemen sind Wahlrecht, Schule und Familie. Sie beschäftigen sich aber auch mit anderen Themen, die mit Altersdiskriminierung zu tun haben, z.B. Kinderarbeit und Jugendschutz.

Dienstag, 12. Februar 2002

"Mit Kindern wachsen" ist eine vierteljährlich erscheinende Zeitung des gleichnamigen Verlags.

Zu den Autoren zähl(t)en Rebeca Wild, Jesper Juul ...

Montag, 11. Februar 2002

Das Emmi - Pikler - Institut (Lóczy) hat drei große Aufgabengebiete, die sich gegenseitig ergänzen und bedingen: Betreuung, Forschung und Lehre.

Betreuung:

Für etwa 40 Säuglinge und Kleinkinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihren Familien aufwachsen können, ist das Lóczy das Zuhause mit den dort wirkenden Erwachsenen als Bezugspersonen.

Forschung:

Die Betreuung der Kinder wird unterstützt durch regelmäßige und umfangreiche Aufzeichnungen über die Beobachtungen der Pflegerinnen, sowie der psychologischen und pädagogischen Mitarbeiterinnen. Diese Beobachtungen stellen sowohl die Grundlage für die individuelle Betreuung der Kinder, als auch Ausgangspunkte für zusätzliche wissenschaftliche Schwerpunktuntersuchungen und Veröffentlichungen dar.

Lehre:

Dieses Aufgabengebiet gliedert sich in Ausbildung, Fortbildung und internationalem Austausch. So wurde für die MitarbeiterInnen des Lóczys eine ganz spezifische Struktur der Weiterbildung entwickelt, die ihre Basis auf dem schon erwähnten Gebiet der Forschung hat. Seit 1971 hat das Lóczy die Aufgabe, die MitarbeiterInnen aller ungarischen Säuglings- und Kleinkinderheime fortzubilden. Ungarischen StudentInnen bestimmter Fachrichtungen wird genauso Gelegenheit zur Hospitation gegeben wie in- und ausländischen Fachkräften. Ca. 1300(!) Veröffentlichungen in Form von Schriften, Fotos, Filmen und Lichtbildern dienen auch dem fortdauernden Austausch mit zahlreichen Institutionen und Universitäten im In- und Ausland. Die Veröffentlichungen und Dokumentationen des Lóczys veranschaulichen gleichermaßen die Vorträge, Seminare und Kongressbeiträge in verschiedensten Ländern durch seine MitarbeiterInnen.

Gegründet wurde das Lóczy von der Kinderärztin Emmi Pikler.

Anna Tardos (Tochter von Emmi Pikler) ist jetzt die Leiterin.

Erweiterte Auflage des Buchs Laßt mir Zeit von Emmi Pikler, mit einem Vorwort von Rebeca Wild und Beträgen von Anna Tardos und Magda Gerber.

Es geht um den respektvollen Umgang mit Säuglingen und Kleinkindern – vor allem während der Pflege.