Carl R. Rogers

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(08.01.1902-1987)

Begründer der "Nicht-Direktiven Gesprächspsychotherapie" - u.a. guter dinge...

War Professor für Psychologie, Lehrtätigkeit an der Universität Chicago und Forschung am Center for Studies of the Person in La Jolla, Kalifornien. Verteter der Humanistischen Psychologie.

"In den Augen vieler stehen in der Schulerziehung curricula, Lehrmittel, Verwaltungsfragen und äußere Einrichtungen im Vordergrund. Gewiß sind sie nicht unwichtig. Aber sie sind zweitrangig gegenüber der wichtigsten Bedingung, der zwischenmenschlichen Beziehung Lehrer - Schüler. ... Es (das Buch) zeigt in einzigartiger Weise: Lehrer können durch ihr persönliches Verhalten die entscheidenden Bedingungen für selbstgesteuertes, selbstverantwortliches Verhalten der Schüler in einer Atmosphäre von Freiheit, Echtheit und Verständnis schaffen, sie können entscheidend die gefühlsmäßige und soziale Persönlichkeitsentwicklung ihrer Schüler fördern.

Dr. Reinhard Tausch, Professor für Psychologie, Universität Hamburg zum Buch: Lernen in Freiheit, Köselverlag München 1974

Bücher (in Auswahl)

Rogers, C. (1970) Encounter Groups, New York: Harper and Row; London: Penguin. For Rogers (1970) encounter groups held the possibility of our 'opening up' to ourselves and to others. By working for an environment characterized by certain 'core conditions' - genuiness (congruence), acceptance and empathy - group members could 'authentically' encounter each other (and themselves). They could begin to trust in their feelings and accept themselves for what they are.

Die Kraft des Guten. Ein Appell zur Selbstverwirklichung. München. 1977

Zitate

Freiheit in Prüfungen (aus Lernen in Freiheit)

Gestehen wir jedem Menschen seinen ihm gemäßen Wert, seine ihm gemäße Würde zu? Wenn wir diese Auffassung auf der verbalen Ebene vertreten, wie weit ist sie dann auf der Verhaltensebene praktisch wirksam? Neigen wir dazu, Individuen als Menschen von Wert zu behandeln, oder entwerten wir sie insgeheim durch unsere Einstellungen und unser Verhalten? (...) Achten wir seine Befähigung und sein Recht zur Selbstlenkung, oder glauben wir im Grunde, daß sein Leben am besten von uns geleitet würde? Bis zu welchem Grad haben wir das Bedürfnis und den Wunsch, andere zu beherrschen? Sind wir damit einverstanden, daß das Individuum seine eigenen Werte auswählt und erwählt? (...)


die homepage seiner tochter: http://www.nrogers.com


infed.org zu ihm: http://www.infed.org/thinkers/et-rogers.htm


aus:

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Mittwoch, 2. Juni 2004

Welche alternativen Wege der Pädagogik werden versucht ?

Freitag, 28. Mai 2004

Seit den 60er Jahren des 20. Jahrunderts Bezeichnung für einen Zweig der Psychologie, der sich aus der Psychoanalyse entwickelte. Die praktische Seite: Humanistische Psychoanalyse

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Als Alternativschulen werden oft Schulen bezeichnet, die sich in einigen typischen Merkmalen von Regelschulen unterscheiden. Darunter zählen sehr unterschiedliche pädagogische und philosophische Konzepte, wie zum Beispiel Montessori-Schulen, Waldorf-Schulen und demokratische Schulen.

Einen Überblick über verschiedene Versuche weltweit liefert das Buch Schule im Aufbruch von David Gribble.