Leihnetzwerk

Version 47, 92.225.16.186 am 6.5.2010 22:54
Daten
Web: http://www.leihnetzwerk.de

Das Leihnetzwerk ist ein Projekt von Kurt Jansson, das eine virtuelle Bibliothek aufbauen will. Bücher, Filme und Musik können in eine Datenbank eingetragen und anderen ausgetauscht werden.

Ein verwandtes Projekt ist das BuchTicket. Im Gegensatz zum Leihnetzwerk werden dort Bücher getauscht, man bekommt sie also nicht zurück bzw. muss sie nicht zurückgeben.

Interessant ist (auch im Vergleich mit dem BuchTicket) welche Faktoren dem Leihnetzwerk zur KritischeMasse verhelfen könnten.

Selbstbeschreibung

Was ist das Leihnetzwerk?

Wie funktioniert's?

Erstelle ein Benutzerkonto und gib Deine Bücher, Videos und CDs ein. Danach hast Du Zugang zu allen Gegenständen der anderen Nutzer. Du kannst nach bestimmten Autoren oder Titeln suchen, Dir alle Titel eines Nutzers anzeigen lassen, nach Nutzern in Deiner Nähe suchen, oder Teilnehmer finden, welche die gleichen Dinge mögen wie Du selbst. Du bekommst Zugriff auf Rezensionen anderer Nutzer und kannst auch selbst welche verfassen.

Falls der Besitzer eines Gegenstandes, den Du ausleihen möchtest, Zeit für Dich hat damit Du ihn abholen kannst, kannst Du ihn für einen Zeitraum von 2, 7, 14 oder 30 Tagen ausleihen (festgelegt durch den Besitzer). Verspätete Rückgabe führt zu einer negativen Bewertung, pünktliche zu einer positiven. Du bist niemals verpflichtet einen Gegenstand zu verleihen, wenn Dir dabei unwohl ist.

Warum sollte ich anderen Nutzern vertrauen?

Grundlage dieses Gemeinschaftsprojekts ist gegenseitiges Vertrauen. Ergänzt und unterstützt wird dieses Vertrauen durch ein Bewertungssystem, wie man es von eBay kennt. Verleiher haben die Möglichkeit nach der Rückgabe positive oder negative Bewertungen über Ausleiher zu hinterlassen. Diese führen zu einem Gesamtwert, der Verleihern bei der Einschätzung von Vertrauenswürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein eines Ausleihers hilft.

Die Anworten auf viele weitere Fragen findest Du auf der auf der FAQ-Seite, die neuesten Projektnachrichten auf der Seite Aktuelles. Du kannst auch gleich Dein eigenes Benutzerkonto anlegen.

Vielen Dank an das Distributed Library Project, von der Idee und Software für dieses Projekt stammen!

Entwicklung

   Datum:       Benutzer:  Bücher:  Videos:  Musik:
   21.04.2004         59      443       29      77
   26.04.2004         60      463       29      89
   25.05.2004         71      567       32      94
   22.08.2004        170      837      107     157
   26.09.2004        197      904      121     162
   18.03.2005        289     1216      184     145
   28.03.2005        300     1252      197     145
   05.05.2005        324     1327      197     147
   30.01.2006        414     2258      279     149        
   28.03.2006        431     2296      282     149
   29.05.2006        450     2308      282     151
   24.04.2007        516     2481      331     169
   10.09.2007        531     2482      336     169
   23.03.2008        560     2535      337     176

Diskussion

Hi! Finde die Idee gut - habe mir da auch schon einige Gedanken gemacht und hätte ne Menge Bücher zum verleihen und auch tauschen. Ich habe da nur einen Kritikpunkt anzumerken: Ein System, das ein Bewertungssystem nutzt, basiert nicht auf Vertrauen, sondern auf Mißtrauen. Klingt erstmal hart/ungerecht, muß man erstmal lange dran kauen, is aber so - das Ganze is generell gar nich schlimm, weil ja (fast) alle öffentlichen Dinge in unserer Welt auf Mißtrauen basieren (ebay; demokratischen Wahlen und vieles mehr...).

FlorianKonnertz, 30.03.2005

Das sehe ich auch so. Allerdings ist das System in meinen Augen noch gar nicht richtig in Betrieb. Die Größe ist weit kleiner als die Kritische Masse, die einen regen Betrieb gewährleisten würde. Seit meinem Beitritt (nun ein Jahr her) gab es bisher nur eine Anfrage.

Das System verpflichtet auch nicht zum Verleih. Ich sehe den Nutzen deshalb hauptsächlich in der Vermittlung eines Kontaktes. Ob ich verleihen würde hängt allerdings auch vom Vertrauen bzw. dem Einfluß auf eine Person ab. Dazu gehört neben Bekanntheit (meinetwegen auch vererbte, d.h. WebOfTrust) auch Lokalität.

Wichtig für das Verleihnetzwerk wäre aus meiner Sicht zuerst einmal eine große Menge von Nutzern und bereitgestellten Medien. Erst durch den Betrieb würden wir etwas über das soziale Miteinander lernen.

Letzterem kann ich nur zustimmen. Der Verleih steht zwar nach Außen im Vordergrund, weil es nützlich erscheint (und ja auch ist) und einen guten Impuls liefert, mitzumachen, aber die Möglichkeit darüber Menschen mit ähnlichen Interessen kennen zu lernen halte ich für den interessanteren Aspekt. Dass das eigene Verhältnis zum Privateigentum von dem/der ein oder anderen mal überdacht wird könnte ein weiterer positiver Nebeneffekt sein.

Warum das System auf Misstrauen aufbauen soll ist mir nicht ganz klar, bzw. würde mich mal interessieren, wie ganz praktisch ein solches Leihnetzwerk ohne eine Möglichkeit der Kontrolle funktionieren soll - in der Welt, in der wir zur Zeit leben, wohlgemerkt. Wenn ich jemandem ein Buch verleihe möchte ich zuvor irgendwelche Anhaltspunkte, warum ich der Person vertrauen soll, und später eine realistische Möglichkeit, es wieder zurück zu bekommen. Gerade bei Büchern fällt wohl jedem ein Exemplar ein, dass man vor langer Zeit mal einem guten Freund geliehen, und nie wieder zurück bekommen hat. Oder man hat selbst noch ein Buch im Regal stehen, dass man schon seit Jahren wieder zurück geben wollte. Zu versuchen, dieses Risiko überschauber zu halten, würde ich noch nicht als Misstrauen bezeichnen.

Ich verleihe Bücher, die mir wichtig sind, eh nur an Leute die ich kenne, bzw. die sich kennenlerenen Lassen. Lokalität ist da ein wichtiger Faktor.

Scheint, als würde es das Leihnetzwerk nicht mehr geben. Schade eigentlich. Gute Idee wars ja... Gruß

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Donnerstag, 22. Juli 2004

Alles ist möglich, wenn vergnügliche Menschen sich auf ein Ziel verständigen.

Welche Strategien helfen, die kritische Masse zu erreichen ?