LukasGodulla

Version 48, 132.230.21.221 am 25.1.2007 14:05

Mensch, Träumer (aber auch Quer- und Gegen-den-Strich-Denker und -Handelnder), Suchender, Künstler-ohne-Kunst(werke), Privatgelehrter-ohne-Lehre, Handwerker-ohne-Werke

Ausbildung: Lehre zum Elektroinstallateur - Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg - eine ganze Reihe von Semestern eingeschrieben für Philosophie, Psychologie, Ö-Recht

Arbeite seit vielen Jahren als Nachtbereitschaft und Aushilfe (400€-Job) in einem sozialpsychiatrischen Wohnhaus, um meine geldlichen Verpflichtungen in unserer Gesellschaft erfüllen zu können, und weil mir - derzeit - von den "etablierten" Tätigkeiten diese noch am ehesten sinnvoll zu sein scheint. Ansonsten arbeite ich eigentlich am liebsten um "Gotteslohn" und versuche meine Nische / meinen Platz in dieser Welt zu finden und zu leben; und gehöre daher wohl auch zu jenen Unverbesserlichen, die sich lieber nach der "Taube auf dem Dach" sehnen - und sich an ihr erfreuen (als an dem Spatz in der Hand) ....

Fokus: Seit einer Episode mit meiner kleinen Schwester Agnes im zarten Alter von 6/7 (4/5) Jahren, in der sie mir in kindlich-gehässiger Art und Weise vorwarf, einen freien, spielerisch gedachten Freundschaftsdienst nur des Geldes wegen (das ich tatsächlich auch manchmal bekam) zu tun, habe ich zu Geld (in jeder Form) kein unbefangenes Verhältnis mehr: Bezahlung ("do ut des"-Beziehungen) entwertet seither irgendwie meine Arbeit / meine Mühe ...
Und noch etwas: Derart sensibilisiert fielen mir seitdem immer wieder Menschen auf, die auch ein sehr distanziertes Verhältnis zu Geld und Besitz hatten (Lao-tse(?), Buddha(?), Sokrates, Diogenes, die alten Propheten in Israel, Jesus, die Väter und Mütter in der (ägypt.) Wüste, sowie Franz und Klara(?) von Assisi).

An-Denker des (Gedanken)Projekts "oeconomia-experimental" - freiRaum für experimentelles Wirtschaften (gemeinsam (nicht unbedingt "räumlich" gemeint) leben, arbeiten und feiern - voneinander lernen; neue, zukunftsfähige Wege suchen und gehen ...) oder auch: "Jesaja 55 - Projekt" (Alle sollen kommen und mitfeiern und sich freuen. Auch wer kein Geld hat, soll kommen und kaufen ohne Bezahlung ...)

eMail: Lukas(at)oeconomia-experimental.de


Grund / Motivation,

zu versuchen mich hier im CoForum einzubringen sind die Stichworte Kooperation (ArchivKooperativerProjekte) und Selbstorganisation (SelbstorganisierteSeminare); auch den (sehr anspruchsvollen!) Versuch über ein interaktives Glossar eine gemeinsame (konsensfähige) Begrifflichkeit zu erarbeiten, finde ich sehr interessant und spannend. Weiteres Stichwort: Reisebegleiter für alle, die auf der Suche nach Auswegen aus künstlicher Knappheit sind.


Zitate:

Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute;
seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben.
(George Bernard Shaw)

Jeder von uns hat die Möglichkeit, zu begreifen, daß auch er, sei er noch so bedeutungslos und machtlos, die Welt verändern kann. Jeder aber muß bei sich anfangen. Würde einer auf den anderen warten, warteten alle vergeblich. (Vaclav Havel)

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Gesicht der Erde verändern. (Afrikanisches Sprichwort)

Eine Stelle in der Welt, ein winziges Teilchen wenigstens, können wir verändern: Das ist das eigene Herz. (Reinhold Schneider)


Fragen:

Wie kann man als normalbegabter, schlichter Mensch in einer zynischen, dem Untergang geweihten (wenn nicht doch noch irgendwie ein Wunder geschieht) Gesellschaft lebendig sein und auf Zukunft hin leben?

Funktioniert eine (Markt)Wirtschaft nicht einfach nur deshalb, weil alle an den Wert des Geldes glauben? Würde es nicht genausogut - wenn nicht sogar besser - gehen, wenn alle an den Wert der Liebe glaubten? ....

Warum haben es die Menschen während ihrer langen Entwicklungsgeschichte bisher noch nicht verstanden andere Motivations- und Belohnungsstrukturen zu etablieren als Geld/Besitz, Macht und Ehre/Ansehen?

Warum wollen alle zwar lieben und geliebt werden und glücklich sein, aber die Bedingungen der Möglichkeit dazu wollen sie nicht? - (oder kennen sie sie nur nicht bzw. wissen nicht, daß es sie gibt?)


Anmerkungen:

Lukas, ich möchte nur mal Hallo sagen. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit und kann deiner Denkweise viel abgewinnen. An stolzen Tagen sage ich als Selbständiger auch "ich arbeite nicht für Geld" aber es löst bei Partnern eher Unbehagen aus, weil damit für sie ein Stück Sicherheit des "wer zahlt, bestimmt die Musik" verloren geht. Ein wichtiger Ansatzpunkt für mich ist, zwischen einem Phänomen und seinem Missbrauch zu unterscheiden. Dies macht mich etwas zuversichtlicher, dass die Welt doch nicht so untergangsgeweiht ist, wie du befürchtest. --HelmutLeitner


und wenn das Geld nur die Form der Erinnerung eines coMeteorithen ist. Und jeder darf beim Anderen damit einen Einschlag verursächlichen? stempeln rempeln, versursachten wir das vvergesstern.... zur Frage mit der (Markt)Wirkt schaft: einfach nur deshalb glauben, dass Identität wahrhaftig ist, wenn ein Handel stattgefunden hat. Mit oder ohne Geld einhand wandeln lilalotsen

ein Feld zu fuß vermessen
ein Geld zum garzugarn vergessen
ein Held zum am herd erz zählen
ein Zelt dazu, zeitheitseitend darin sein
belt melt scelt feel felt mir nu nix meer ein
UweB

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