Hannover

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Mittwoch, 1. Februar 2006

Kinderwald – ein Gelände, auf dem die Kinder das Sagen haben. Ein Gelände, das sie nach ihren Wünschen und Vorstellungen gestalten und bepflanzen können. Ein Gelände, auf dem sie toben, durchs Wasser waten und sich dreckig machen können. Am nordwestlichen Stadtrand Hannovers liegt eine 7 ha große Fläche, die sich seit 2000 zum Kinderwaldgelände entwickeln kann. Hier gibt es einen "Berg", einen Bach, 2 Inseln, Wiesen, eine Obstwiese, viele Weidenbauten, ein Amphitheater, eine Allee der Jahresbäume, Aufforstungsflächen und Flächen, die sich auch in Zukunft selber überlassen bleiben sollen. Das Gelände wurde nach den Wünschen von Kindern modelliert und wird seitdem auf der Grundlage eines von Förderverein und Stadt abgestimmten Geländekonzeptes weiterentwickelt. Der Kinderwald Hannover zeigt auf anschauliche Weise, wie die lokale Agenda 21 umgesetzt werden kann. Kinderbeteiligung ist die Basis im Kinderwald. Über eine Vielzahl von Aktionen und Projekten in einer Bandbreite von Kunst über Ökologie und Planung bis zum Bau können Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Kinderwald eigene Erfahrungen machen. Kinderwald bedeutet damit auch die Stärkung individueller Persönlichkeitsmerkmale wie Eigeninitiative und Rücksichtnahme, Selbstverantwortung, Kreativität, Fantasie, Bewegung und Motorik. Kinderwald beinhaltet auch den Erwerb von Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Teambildung, Toleranz und Organisations- und Planungskompetenz.

Vom 08. bis zum 10.11.2006 findet im Stadtteilzentrum "KroKuS" in Hannover-Kronsberg die diesjährige Jahrestagung Stadtteilarbeit, dieses Mal zum Thema "Lokale Beschäftigung - Lokale Ökonomie: Existenzsicherung im Stadtteil" statt. Wie in den Vorjahren würden wir uns freuen, wenn Sie uns wieder durch die Benennung von interessanten ReferentInnen und innovativen Projekten bei der Programmgestaltung unterstützen könnten.