Gedanken zum Geld

Version 55, 79.212.79.219 am 28.6.2009 18:41

Zum Weiterdenken

(Versuch und Grundlegung eines virtuellen "Gedankengemäldes" zum Stw. "Geld". → s.a. meine Erklärung in PhilosophischeArbeitsmethoden)

Stichworte: Anmerkungen zum Geld, Alternativen zum Geld, Gedanken zum Geld, Fragen zum Geld

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Aus aktuellem Anlaß: z.Z. werden viele Arbeitsplätze von Deutschland und den ("alten")EU-Ländern nach Osteuropa und Asien verlagert mit dem Argument, daß dort die Lohnkosten geringer seien. ...
Also sage ich: Arbeiten wir doch lieber gleich (freiwillig) kostenlos - bevor uns die "Herren" - mit bestem (marktwirtschaftlichem) Gewissen allmählich und schließlich auf Ein-Euro-Jobs heruntergehandelt haben werden und das dann aller Welt auch noch als Gerechtigkeit verkaufen!
Wir leben in einer grandiosen Epoche: Der Kapitalismus führt sich endlich selbst ad absurdum - es sei denn den "Herren" gelingt es doch noch "rechtzeitig" wieder einen großen Krieg vom Zaun zu brechen ... → vgl. Peter Kafka: "Gegen den Untergang" (S.180/181)


Die andere Seite der Münze

Die obigen Gedanke sind überwiegend negativ geprägt, und ich kann sie gut nachvollziehen.

Die Massai-Geschichte ist schon eine sehr gelassene: Geld als Energie und Dank an einen Ort geben, ein schönes Ritual. Vielleicht sollten wir auch öfter an Orten Geld vergraben.

Unsere Geld-Sucht (das kindliche "bekommen wollen" verlängert zum "ich bekomme immer zu wenig" wird zum ewigen Hunger, zum Hinterherschauen bei den anderen, auch Neid genannt.

Eine erwachsene und reife Haltung ist, selbst zu entscheiden, wier abhängig ich mich von den Machenschaften und Strömungen der Anderen und ihres Geldes mache, auch, wie ich verantwortungsvoll mit meinem Besitz umgehe, meinen Dingen und Verantwortungen.

Dazu kommt, mit meinem Geld das richtige zu bewegen: Qualität zu kaufen, nur guten Leuten Geld zu leihen, (auch wenn Rüstungsanleihen bei der Deutschen oder der Postbank mehr Rendite bringen) und zu entscheiden, wo im internationalen Geldfluss meine kleine Ressource wirken soll: Ich kann zur Zeit mit 10 Euro im Monat einen Lehrer in Zimbabwe bezahlen. http://youventus-international.blog.de

Wenn wir lernen, gezielt zu leihen und zu schenken, setzen wir Gegen-Impulse und bauen neue Ordnungen auf. Eine ZeitBank als WechselStube ist im Aufbau: http://www.zeitbank.net

Dabei ist darauf zu achten, dass nich die alltägliche Nachbarschaft verkapitalisiert wird, sondern die gedankenlose Konkurrenzwirtschaft und Vereinzelung aufgebrochen und zu kreativen und genossenschaftlichen Nachbarschaften verwandelt wird.


Material dazu: GegenStandpunkt - Fortschritt heute: Länger arbeiten und weniger verdienen

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