Solidarische Ökonomie

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Begriffsbestimmung

Solidarische Ökonomie ist der Gegenpol zur Machtökonomie. Wir müssen sie nicht erfinden, denn sie ist - zumeist unbewusst und verkrüppelt - die Grundlage aller Machtökonomie. Wir kennen sie aus dem Kontext der Familie und des Freundeskreises.

In der solidarischen Ökonomie ist die Gesellschaft zuständig für die Befriedigung der Bedürfnisse des Einzelnen. Die Aufgabe des Einzelnen ist die Äußerung der Bedürfnisse.

Die Bewegungsform solidarischer Ökonomie ist deshalb das Gespräch; es gibt keine abstrakte Vermittlungsform.

Grundlegende Kompetenz solidarischer Ökonomie ist Empathie, die Fähigkeit sich selbst und andere wahrzunehmen. Entfremdung von dieser Kompetenz ist Grundlage aller Machtökonomie. Wir werden von der Mutterbrust an diese gewöhnt.

Diese Begriffsbestimung ist radikal in der Form, dass sie den Kern einer alternativen Vergesellschaftungsform beschreiben will. Solidarität in Form von Kooperation zwischen einzelnen Menschen gibt es auch in unser aktuell vorherrschenden Wirtschaft.

Zugänge

Projekte:

Veranstaltungen:

Theorien

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 5. November 2011

Verein und Netzwerk aus verschiedenen Höfen und Initiativen

Mittwoch, 22. April 2009

Initiative zu einem Netzwerk von waren- und erwerbsarbeits-kritischer Gruppen, gegründet auf dem Gib und Nimm 2009 in Köln.

Angestrebt wird eine eine Zusammenarbeit an mit allen Menschen, denen eine Ausweitung einer verabredeten gemeinsamen Produktion und Nutzung von Dingen und Diensten wichtig ist.

Montag, 22. September 2008

Vom 20.-22.Februar 09 wird auf der Boku in Wien der Kongress "Solidarische Ökonomie" stattfinden. Dabei wird jedoch versucht Alternativen zu den üblichen hierarchischen Organisationsstrukturen auszuprobieren, die unserem egalitäten und partizipativen Anspruch gerecht werden. Das bedeutet soviel wie, dass ein Rahmen organisiert wird, der allen offen steht, und nicht nur gezielt eingeladene "Polit-Promis" Platz bekommen. Alle Personen und Gruppen, die sich für die Thematik interessieren, sind daher eingeladen sich selbstständig Programmpunkte zu überlegen und auf der Homepage einzutragen. Wir werden den Raum und Ressourcen (z.B.: Videobeamer) bereitstellen und aus den einzelnen Angeboten ein Programm zusammenstellen und bewerben.

Samstag, 21. Juli 2007

Ein Treffen von von Umsonstläden und anderen Projekten selbstbestimmten Wirtschaftens wird für den 29.11.- So, 2.12. 2007 in Berlin vorbereitet.

Samstag, 17. Februar 2007

Einige Gedanken zum Kongress Solidarische Ökonomie vom 24. bis 26. November an der Technischen Universität Berlin

Wenn die Menschen nicht mehr für das kapitalistische System kostenlos arbeiteten, würde es zusammenbrechen. Warum arbeiten wir statt dessen in der Regel nicht für uns kostenlos? Unsere freie Energie nicht für uns, nicht die erzwungene Energie?

Der Markt ruft unsere kreativen und initiativen Fähigkeiten nicht ab, weil wir unsere Haut aus Existenzangst zu Markte tragen; Kreativität und Initiativen entstehen nicht aus Existenzangst. Schaffen wir Entspannung, schaffen wir einen Freiraum, in dem wir unsere Fähigkeiten gerne anderen zuteil werden lassen!

Samstag, 16. Dezember 2006

Auf dem Kongress Solidarische Ökonomie hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, die förderliche Infrastrukturen aufbauen will. Als erster Schritt ist eine Mailingliste zu diesem Thema eröffnet worden.

Sonntag, 3. Dezember 2006

Alle Erwartungen übertreffend trafen sich am Kongresswochende über 1400 Menschen in mehr als 100 Workshops, Foren und Podiumsveranstaltungen im Rahmen des Kongresses 'Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus' an der TU Berlin.Viele Aspekte und Facetten solidarischen Wirtschaftens wurden vorgestellt und diskutiert und am Ende war das Bedürfnis nach weiteren Projekten und Zusammenkünften zu diesem Thema kaum überhörbar.

Mit 1400 registrierten TeilnehmerInnen sind mehr als doppelt so viele Menschen zum Kongress "Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" gekommen als erwartet. "Der Kongress war ein riesiger Erfolg", sagte Dagmar Embshoff von der Bewegungsakademie, einem der Träger des Kongresses. "Eine neue Generation von jungen Menschen hat die Projekte und Ansätze Solidarischer Ökonomie für sich entdeckt." Damit entstand eine Brücke zu schon lange bestehende Projekten der älteren Generation. Neben verschiedenen Sektoren der Solidarischen Ökonomie waren viele Aktive aus sozialen Bewegungen vertreten, darunter viele internationale Gäste.

Samstag, 18. November 2006

Freitag, 17. November 2006

Freitag, 27. Oktober 2006

Dienstag, 10. Oktober 2006

Ich habe 2003 den Umsonstladen Freiburg initiiert und mitgegründet. Wir haben ihn bis 2006 betrieben und dann abgegeben. Seit Herbst 2006 bauen wir ein Nachfolgeprojekt zum "solidarischen Wirtschaften, Arbeiten, Leben" in Freiburg auf (Sole-Freiburg).

Freitag, 7. Juli 2006

Grundgedanke des Umsonstnetzwerkes ist es, ein Netzwerk von Einzelpersonen und Projekten zu schaffen, das auf direkter Kooperation zwischen Menschen basiert und bei dem Dinge, die sonst gekauft werden müssen, anders organisiert werden, d.h. den indivualisierten Alltag durch Kooperationen im Netzwerk abzuwickeln und damit die Abhängigkeit der/s Einzelnen von Geld zu mindern.

Montag, 12. Juni 2006

ThomasKalka:

Auf dem RappelkisteWorkcamp wollen wir abends Filme zeigen. Welche Filme sind für ein gemeinschaftlichen Arbeitseinsatz im Kontext von alternativer Pädagogik und solidarischer Ökonomie interessant ?

Ich bitte Euch um Unterstützung, eine interessante Liste zusammenszustellen. Bitte gebt - falls möglich - auch eine Quelle an, wo wir den Film ausleihen können.

Sonntag, 11. Juni 2006

OnlineBuch von Gary Alexander über den Einsatz von Technologie (CSC) für eine solidarische Ökonomie.

To counter that global cancer, this book sets out a Utopian yet practical agenda for change that harnesses the exciting potential of electronic communication to launch a new era of community regeneration.

It proposes a system of relationships - with the Earth as a living organism, and among the people living in it - that embody principles of collaboration and sustainability. It offers a path to a future with a co-operative free-market economy. It shows how electronic communications can be used so that the driving force of the economy is the health of the environment and the well being of all of humanity rather than money flows.

Dienstag, 2. Mai 2006

Angeregt durch Ideen von Fridhjoff Bergmann (NewWork) ensteht in Potsdam-Waldstadt ein offenes Werkstattprojekt. Angeboten wird Beratung und Unterstützung bei der Frage "Was will ich wirklich ?", sowie Raum und Material, dies auszuprobieren. Es wird eine vorbereitete Umgebung sein, in der Menschen - junge und ältere - ihre Talente entfalten. Das Projekt entsteht in enger Kooperation mit der Aktiven Schule Potsdam. In Zukunft wird auch eine Sekundarschule im gleichen Gebäude auf die Ressourcen des Fundus zurückgreifen können.

Dienstag, 21. Februar 2006

Das Kleinmöbellager in Hamburg ist seit 2001 das erste Kleinmöbellager in Deutschland. Es hat ca. 60 bis 100 Besucherinnen und Besucher pro Woche und ist mit anderen Projekten der gegenseitigen Hilfe verbunden, unter anderem dem Umsonstladen und der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt.

Freitag, 20. Januar 2006

Sozialpolitische Tagung Gratisökonomie 3.-5. Februar 2006 in Kassel

Freitag: Rundgespräch Sozialpolitik in Deutschland, Neueste Nachrichten aus Initiativen und Bewegungen

Samstag: Schwerpunkt "Gratisökonomie"

Inputreferate. Gratisökonomie (Frauke Hehl workstation, Berlin) Umsonstläden (nn)

Private Organisation im Alltag (Gertrud Salm, Kasse), Erfahrungen mit Hartz IV, (Martin Reuter; Kassel) Neue Arbeit Neue Kultur, das Konzept von Frithjof Bergmann (Dieter Koschek; Wasserburg). Abends Film

Sonntag: Ekoll der AG SPAK mit der Planung des Jahres 2006, des SOPOFO im Kongress "Solidarische Ökonomie" in November zusammen mit der Bewegungsstiftung und Ökogeno u.a.

Anmeldung und Information agspak, Dieter Koschek, Dorfstr. 25, 88142 Wasserburg 08382-89056, agspak@t-online.de

Dienstag, 27. Januar 2004

Schenkökonomie steht für gegenseitiges Schenken ohne Erwarten von Gegenleistungen.

Montag, 16. Juni 2003

ECOSIMIA (früher Sintral) ist eine inoffizielle Alternativwährung in Ecuador.

Wie können Bedürfnisse ohne Tausch gegenseitig erfüllt werden ? TheCardsProject versucht das zu tun.

Die Idee ist einfach: Jeder veröffentlicht was er braucht und was er anbieten kann auf einer Karte (daher wohl der Name). Die Karten werden allgemein verteilt und gesammelt. Sobald jemand entdeckt, dass er zwei Karten hat, bei denen Bedürfnisse und Angebot zusammenpassen, versucht er die beiden Betreffenden zusammenzubringen.

TheCardsProject erkundet eine gangbare Alternative zum Geld. Sie werwendet Papierzettel, ähnlich einer Visitenkarte, mit allen gesuchten Bedürnissen auf einer Seite und Angeboten auf der anderen. Teilnehmer unterliegen keinerlei Auflagen und können keine Schulden machen. Wir machen keine Schulden.

Freitag, 9. Mai 2003

Im CoForum bezeichnet Gemeinschaft eine Gruppe von Menschen, die Teilbereiche ihres Lebens gemeinsam gestalten. Je nach Kooperationsbereich sind das Wohnprojekte (IntentionalCommunities) und Wirtschaftsgemeinschaften .

Samstag, 14. Juli 2001

Text von Wolf Göhring.

Ich will nicht gleich ins Allgemeine einsteigen und dort versacken, sondern erstmal über einer Tasse Kaffee etwas praktisches bereden, nämlich wie man eigentlich zu Kaffee kommt. Danach ist Gelegenheit, entlang dieser Praxis zwei wesentliche Züge unserer Zeit zu behandeln, nicht ohne Nachhilfe bei Marx zu nehmen. Das eine ist die Produktion der Güter als Waren, die erst nach einem Tausch brauchbar werden. Das andere ist, daß alle versuchen, den Tausch "irgendwie" so in den Griff zu bekommen, daß man hinterher nicht der Gelackmeierte ist.

Mittwoch, 11. Juli 2001

Künstliche Knappheit ist eine von Menschen hergestellte Verknappung an sich nicht knapper Dinge; zumeist um diese Dinge verwerten zu können.

Mittwoch, 4. Juli 2001

Ökonomien, die nicht der gegenseitigen Konkurrenz verpflichtet sind.