open theory

Version 53, 84.56.140.99 am 24.2.2010 19:02
Daten
Web: http://www.opentheory.org/
Maintainer: Stefan Meretz
Start: März 2000
Ende: 2010

Texte wie FreieSoftware entwickeln - das ist die Grundidee von OpenTheory, kurz: OT. Open Theory ist eine Inhalts-neutrale Plattform zu sein.

Um Konflikten zwischen Menschen mit verschiedenem Kontext und verschiedenen Absichten ohne Zensur zu begegnen, wurde ein persönliches Filtersystem implementiert: Aus dem Projekt wird man nicht rausgeschmissen, weil man nervt. Wenn jemand von anderen genervt ist, installiert er für sich Mechanismen um in Ruhe gelassen zu werden.

ox-Projekt auf OT

ProjektOekonux - http://www.opentheory.org/oekonux/text.phtml - ca. 65 tln.

Kommentare

FloK:

Dieses Projekt ist eine tolle Sache. Man kann schön zusammen an Texten schreiben und sie weiterentwickeln. Die optimale Ergänzung dazu wäre ein Wiki, da man im wiki die Ergebnisse der Diskussionen einfach zusammenfassen kann, damit sie für die "Nachwelt" besser zugreifbar sind und bleiben. Das Wiki würde idealerweise dieselbe Hierarchie bieten wie OpenTheory. Dabei eignet sich Wiki eher für Wissens- und Dokumentationsarbeit, bei der der Umfang und die Gliederung am Anfang eines Projektes schwer oder unmöglich abzusehen ist, OpenTheory eignet sich mE eher für die gemeinsame Erarbeitung von Texten, bei denen diese Punkte von vornherein abzusehen sind. Im Zweifelsfall könnte man ein Projekt in einem Medium beginnen und bei Bedarf (hoffentlich möglichst einfach) migrieren. Evtl. könnte man die Meta-Diskussionspunkte auf einigen wenigen Seiten auf beiden Medien automagisch synchron halten.

Die Skalierbarkeit solcher Projekte und die Zeitkomponente ist immer das Problem, das mir bei all diesen Ansätzen noch nicht gelöst scheint. Wäre der Einsatz von Wissensontologien ein Idee? – 2003-05-06

Thomas:

Ich denke, dass es eigentlich davon abhängt wer was mit wem zusammen machen will, ob eine Diskussion zu etwas "ganzem" "zusammengefasstem" wächst oder nicht. Da helfen Tools nur bedingt.

HelmutLeitner:

Ich sehe OT sehr kritisch. Der Kern der Projekte ist über-intellektuell und über-theoretisiert, erreicht aber kaum einmal brauchbare Theorie-Qualität. Die gemeinsame Arbeit ist durch die Dokumentstruktur so sehr vorgegeben, dass keine echte Auseinandersetzung, keine wirkliche Veränderung möglich ist. Ich habe gelegentlich einen Kommentar abgegeben, IMHO immer in einer akzeptablen Form. Wurde aber zuletzt weg-zensuriert, so dass ich nicht weiter teilgenommen habe. Mir ist die "links-intellektuelle Netzszene" - mit ihrem Übermaß an Theoriebedürfnis und ihrem Mangel an Gemeinschaft - ein Rätsel, das ich gerne verstehen würde.

uwe:

ich beobachte ot schon geraume Zeit: wenige möchten diskutieren, die meisten wollen ihre Idee loswerden. und wenn jemand treffender formuliert, dann kneiffen sie und löschen ihre Beiträge.
die Folge davon ist, daß rechts und links erstmal auf ihren Positionen beharren, die psychisch labilen rauskatapultiert werden. Und kein informationsfluss entsteht, weil dann könnte der "unbekannte Leser" einen Identitätsvorsprung bekommen. Schließlicht möchte das egoecho selbst beweihräuchert sein. Ein synapsen/botenstoff/abhängigkeits Phaenomen.
und wie die Kinder so sind, sie wollen ein Raum erobern, in dem sie nicht ionfragegestellt werden können. Da ist der cyberspace ganz gut zu gebrauchen. Das hält allerdings nicht die Fliegerstaffel auf, die Kinkgo Kongeruh auf das statebuildings jagdte (Hose wie Jacke) die Phantasieist ist die Realität ist die Fortschreitende erkenntnis, daß wir nicht vom Fleck kommen, von dem Fleck: der unbefelckten dämpfennigs.
lautmalerisch entschlüßelt und ohne satelitenschüssel springt der Sinn einen vielleicht auch so an. schönes Festägigens.

Neue Seiten im Kontext

Sonntag, 10. Dezember 2006

Neuer Text von Stefan Meretz in p:OpenTheory-Projekt:

Schriftliche Fassung des Vortrages beim Kongress "Die Möglichkeiten einer anderen Welt. Kongress zu konkreter Utopie und realpolitischer Intervention", 7. bis 9. Oktober 2005 an der Universität Hannover.

Donnerstag, 21. September 2006

Viele Menschen interessieren sich dafür, was in den verschiedenen emanzipatorischen Projekten an Theorien und sozialen Praxen erfunden wird. Gleichzeitig ist es sehr schwer und aufwändig, sich persönlich einen Überblick zu verschaffen. Technische Hilfsmittel helfen hier nur begrenzt. Es ist eher wichtig, dass “Menschen, denen man vertraut” einem beim Auswählen und Überblicken helfen. Es geht nicht zuletzt auch darum, inididuellen Aufwand zu minimieren. Wir wollen euer soziales Hilfsmittel sein - aber kein Projekt

Wir sind vier Leute aus miteinander verwandten Kontexten und haben jeweils eigene Projekte initiiert: Benni (Wiki “Laboratorium]), Christian (“Freie Gesellschaft Wiki”), Stefan (“open theory”), Thomas (Wiki “CoForum”). Nicht alles, was in diesen und anderen Projekten läuft, ist interessant. Aber einiges schon: Das will gefunden werden. An verschiedenen Orten weisen wir auf solche spannenden Punkte hin. Diese “Hinweis-Funktion” wollen wir nun an einem Ort zusammenführen: keimform.de. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Mittwoch, 16. August 2006

Was bezeichnet "Form" in unterschiedlichen philosophischen Kontexten ?

Sonntag, 13. August 2006

CoForum hat nun einen neuen Parser. Die Programmierung ist eine Folge der Absprache mit Stefan Meretz in Huetten06, wo eine bessere Kooperation zwischen OpenTheory und CoForum verabredet wurde.

CoForum läuft nun unter PHP5; der Parser ist komplett objekt-orientiert umgestellt. Damit soll ein einfacher Umstieg auf Python ermöglicht werden.

Wenn irgendwelche Probleme auftauchen, bitte auf dieser Seite kommentieren.

Sonntag, 13. Juli 2003

Freitag, 8. November 2002

Archivseiten der Diskussionsgruppe Wege aus dem Kapitalismus, Berlin, Jahre 2002 bis 2005. Aktuelle Seite: WAK