Stadt-als-Schule

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Daten
web: http://www.Stadt-als-Schule.de

Seit Sommer 1987 ein Experiment einer lebenswerten Schule in Berlin. Zielgruppe sind Schulverweiger.

Mit dem Programm "die Stadt zur Schule zu machen" sind wir vor 10 Jahren angetreten, weil wir meinten, dass Schule sich öffnen muss, dass die Stadt - angemessen aufbereitet - ein weitaus besserer Lehrmeister als Schulunterricht sein kann. In diesem Ansatz fühlen wir uns wieder und wieder bestätigt. Im Laufe der Jahre haben wir allerdings auch festgestellt, dass ein anderes, zwangsläufig daraus folgendes Element für den Erfolg unserer Schule ganz entscheidend ist. Ich meine das Moment der konsequenten Individualisierung und Wertschätzung des einzelnen Schülers. Wir haben erleben können, dass im Einzelfall nicht das Praktikum in der Stadt die wesentliche Ursache des Erfolges ist, sondern teilweise noch stärker der Ansatz unserer Schule, jeden Schüler als einzigartige Persönlichkeit in seinen Stärken und Schwächen (aber hauptsächlich seinen Stärken) zu sehen und auf seinem ganz persönlichen, individuellen Lernweg zu begleiten. Das kann auch bei uns in Ausnahmefällen vollständig innerhalb der Schule stattfinden, wenn Schüler aus bestimmten lebensgeschichtlichen Gründen im Moment nicht praxisplatzfähig sind oder auch wenn sich ein bestimmtes (z.B. künstlerisches) Vorhaben besser in der Schule durchführen lässt.

Texte

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Freitag, 13. Juli 2001

Als Alternativschulen werden oft Schulen bezeichnet, die sich in einigen typischen Merkmalen von Regelschulen unterscheiden. Darunter zählen sehr unterschiedliche pädagogische und philosophische Konzepte, wie zum Beispiel Montessori-Schulen, Waldorf-Schulen und demokratische Schulen.

Einen Überblick über verschiedene Versuche weltweit liefert das Buch Schule im Aufbruch von David Gribble.