Gesprächskreise

Version 4, 88.72.217.238 am 27.5.2006 17:57

Neue Seiten im Kontext

Mittwoch, 11. Mrz 2009

Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des deutschen Widerstandes 1933 - 1945 e.V.

Dienstag, 7. August 2007

Der Arbeitskreis rote ruhr uni

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni ist 1995 aus einem studentischen Lesezirkel an der Ruhr-Uni Bochum hervorgegangen und besteht seitdem als Verein freischaffender Kritikerinnen und Kritiker. Kritisiert werden die kapitalistische Gesellschaft und ihre zum Amüsierbetrieb für Frühvergreiste fortgeschrittene Universität sowie eine auch unter Studierenden beliebte Vorstellung von Politik, welche die "Wirtschaft" unablässig an deren "soziale Verantwortung" gemahnt.

Daß die einen nur reden und die andern alles falsch machen, ist bekanntlich ein Malheur nicht nur der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Spätfolgen, sondern auch der linken Opposition: ein Malheur allerdings, dem man mit der ebenso hilflosen wie idiotischen Forderung nach Einheit von Theorie & Praxis nicht beikommt. Aufklärung, die sich aus Schwäche im Theoretischen herumtreibt, ist bisweilen nicht die schlechteste Maßnahme gegen "die Schwäche einer Art von Kritik, welche die Gegenwart zu be- und verurteilen, aber nicht zu begreifen weiß." (Marx).

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni liest (und schreibt) Texte und lädt zu Diskussionen ein, die gemeinhin weder im akademischen Seminar noch in der sogenannten politischen Öffentlichkeit geführt werden, betreut Lesegruppen und organisiert Seminar- und Vortragsreihen. Traditioneller Höhepunkt ist die in dieser Form seit 1996 jährlich im Wintersemester stattfindende "rote ruhr-uni", die mit Vorträgen und Diskussionen über zwei Wochen ein Forum für Wissenschafts- und Gesellschaftskritik an der Ruhr-Uni Bochum bietet.

Wer mehr erfahren möchte, wende sich bitte an den Arbeitskreis unter critix@gmx.de

Dienstag, 28. November 2006

Wir streben die Überwindung jeglicher Form von Herrschaft an. Kapitalismus und Patriarchat, Rassismus und religiöse Fundamentalismen, Eigentum und kollektive Identitäten wie Gender und Nation sehen wir als Haupthindernisse für die Verwirklichung einer herrschaftsfreien gesellschaftlichen Ordnung auf globaler Ebene, in der Verschiedenheiten in Freiheit gelebt werden können. Es gilt eine Welt zu schaffen, in der jede Person ein friedliches, selbstbestimmtes und ökologisches Leben führen kann. Die Welt, in der wir gegenwärtig leben, ist beherrscht von Gewalt und Unterdrückung auf verschiedenen Ebenen. Die Menschen werden ungleich behandelt: Während wenige in maßlosem Überfluss schwelgen, lebt ein großer Teil der Menschheit in bitterer Armut. Um diese Verhältnisse aufrechterhalten zu können, werden wir einem massiven Anpassungsdruck ausgesetzt. Dabei bedient sich das kapitalistische System sowohl eines körperlichen Repressionsarsenals, von der gelegentlichen Ohrfeige in der Kleinfamilie bis zu Massenvernichtungswaffen, als auch seelischer Druckmittel und alltäglicher Manipulation.

Freitag, 1. September 2006

Ein exzellentes Buch, das sich mit dem Thema GemeinsamDenken beschäftigt.

Dienstag, 29. August 2006

Ich beobachte immer wieder in Diskussionen, dass es sehr schwer ist, überhaupt einen Fokus zu setzen und diesen zu halten. Wenn eine Diskussion mit einer Frage gestartet wird, dann ist diese oft so unklar, dass mögliche Anknüpfungspunkte in viele verschiedene Richtungen entstehen. Im Laufe einer Diskussion wird dann eventuell klarer, wie die Frage überhaupt gemeint sein könnte und welche Menschen für eine Klärung zusammenarbeiten könnten.

Ich habe schon öfter Bücher gelesen, die im "Interview-Stil" geschrieben sind. Zumeist entstehen solche Bücher durch viele Gespräche einer kleinen Gruppe von Menschen, sind aber nicht reine Transkripte der Diskussion, sondern thematisch sortiert und überarbeitet, so dass sowohl Fokus wie auch Roter Faden spürbar werden.

Kann nicht daran angeleht ein Modus des Dialogs / Diskutierens im CoForum oder anderen Wikis entstehen ?

Sonntag, 20. August 2006

CoForum wurde bunter ... , Beschreibung der heute eingespielten Änderungen

Montag, 14. August 2006

ThomasKalka:

Die folgenden Dialoge sind aus der Überarbeitung eines Briefwechsels mit einem Freund über Peter Kafka's Buch Gegen den Untergang entstanden. Sie waren lange Zeit ein (langer) Bestandteil der Seite Gegen den Untergang. Ich habe sie Anfang August 2006 auf einzelne Seiten verteilt, um sie in Anderem Kontext neu Anzubieten und auch zur Beteiligung anderer einzuladen.

Sonntag, 13. August 2006

Wenn wir Peter Kafka's Vorstellung von "Entwicklung zu Strukturen mit immer weniger Bindungsenergie" auf unsere Situation übertragen, würde das ja bedeuten, dass "das Neue" in einer Sphäre angesiedelt wäre, die "weniger Bindungsenergie" hätte als der Kapitalismus. Kann das sein? Soziale Beziehungen im Internet zB haben ja in gewisser Weise "weniger Bindungsenergie" als herkömmliche soziale Beziehungen.

Die "Aufklärung der Massen" ist eine extrem arrogante Position. Was weiss ich schon, was die nicht wissen?

Das Wesen von Herrschaft ist es, die Aneignung fremder Ressourcen zu institutionalisieren (erzwungene Kooperation).

Die Grundlegende Frage ist: in welcher Richtung suche ich überhaupt. Diese bestimmt dann ja auch meine Wahrnehmung.

Gesells und daran angelehnte Reden über Zins und böse "leistungslose Einkommen" sind gruselig ?

Ist es hilfreich, Gesells Theorie als falsch zu beweisen ?

Der Quantenphysiker David Bohm verwendet den Begriff Dialog im ursprünglichen Wortsinn: "dia" heißt "durch" und "logos" meint "das sinnvolle Wort" im Sinne "Bedeutung". Der Begriff meint also das Fließen von Sinn und das Erschließen von Bedeutung um und durch die Menschen. Der Dialog soll ermöglichen, den Voraussetzungen, Ideen, Annahmen, Überzeugungen und Gefühlen von Menschen auf den Grund zu gehen, die unterschwellig ihre Interaktionen beherrschen.

Zu mehr Komplexität führt Entwicklung dadurch, dass das was zusammenpasst auch übrigbleibt. Mehr Komplexität ist das anzustrebende Ziel.

Vilém Flusser entwickelte die positive Utopie einer zukünftigen telematischen Gesellschaft (Telematik). Er nahm an, dass jede Gesellschaft vom Zusammenspiel zweier Kommunikationsformen geprägt wird: Dialoge, welche Informationen erzeugen und Diskurse, durch die Informationen weitergegeben werden.

In der Autoritären Gesellschaft dominieren Diskurse. Das Fehlen der Dialoge zieht eine Informationsarmut nach sich. Diskurse werden nicht durch Dialoge mit Informationen gespeist.

In einer zukünftigen revolutionären Gesellschaft überwiegen Dialoge, welche ständig Informationen erzeugen. Die entstehende Informationsflut zerbricht die alten Diskurse. Dementsprechend gibt es in der telematischen Gesellschaft keine Autoritäten. Sie ist, aufgrund ihrer vernetzten Struktur, völlig undurchsichtig und lenkt sich selbst kybernetisch. So wird Telematik von ihm auch als "kosmisches Hirn" bezeichnet.

Flusser sieht den Nomaden als Anlage des Menschen; Wohnen und Heimat als Zeichen seiner Gebundenheit des Menschen. In der Überwindung der räumlichen Distanzen durch die neuen Medien schafft sich der Mensch einen Zugang zu einer neuen Freiheit.

Dienstag, 27. Juni 2006

Arbeit und Leben Thüringen ist eine Bildungseinrichtung für allgemeine und politische Jugend- und Erwachsenenbildung. Sie wird getragen vom Deutschen Gewerkschaftsbund und Volkshochschulen in Thüringen.

Arbeit und Leben Thüringen will durch Bildung dazu beitragen, dass gesellschaftliche Verhältnisse besser durchschaut werden und demokratisch mitgestaltet werden. Solidarisches Handeln, Eigenverantwortlichkeit, Mitbestimmung und Mitverantwortung stehen im Zentrum unseres Bildungsengagements.

Unser Bildungsangebot richtet sich an alle Interessierten, unabhängig von Beruf, Konfession und Parteizugehörigkeit. Besondere Aufmerksamkeit widmen wir Jugendlichen, ArbeitnehmerInnen, Arbeitslosen, MigrantInnen, SeniorInnen und Frauen.

Mittwoch, 7. Juni 2006

ThomasKalka:

Heute Nacht haben mir Andrius Kulikauskas und Franz Nahrada die Leitung der deutschsprachigen Mailingliste von Minciu Sodas angetragen und ich habe zugestimmt. Auf dieser Seite entwickele ich meine damit verbundenen Ziele als Vorbereitung einer Mail an die Liste. Kommentare auf dieser Seite sind sehr erwünscht.

Samstag, 27. Mai 2006

Keine Uni ist ein von Studierenden selbstverwalteter Bildungsraum, der sich zum Ziel setzt Bildung in Inhalt, Methode und Organisationsform auf eine andere Weise zu praktizieren als wir es aus Schule und Universität kennen. Dabei ist der aktive Schritt aus der Lebenswelt Universität hin zu Gruppen, die vom herrschenden Bildungssystem benachteiligt werden von zentraler Bedeutung. Keine Uni soll aber auch der Vernetzung verschiedenster emanzipatorischer Projekte dienen.

Montag, 2. Januar 2006

Auf diese Seite können Wünsche aufgeschrieben werden, die im CoForum realisiert werden sollen.

Montag, 28. November 2005

anfangs-seite von WikiTing

Samstag, 5. November 2005

Der Quantenphysiker David Bohm verwendet den Begriff Dialog im ursprünglichen Wortsinn: „dia“ heißt „durch“ und „logos“ meint „das sinnvolle Wort“ im Sinne „Bedeutung“. Der Begriff meint also das Fließen von Sinn und das Erschließen von Bedeutung um und durch die Menschen. Der Dialog soll ermöglichen, den Voraussetzungen, Ideen, Annahmen, Überzeugungen und Gefühlen von Menschen auf den Grund zu gehen, die unterschwellig ihre Interaktionen beherrschen.

Dienstag, 26. April 2005

WAK steht für "Wege aus dem Kapitalismus". Die Bezeichnung geht zurück auf einen Gesprächs- und Arbeitskreis Berliner Linker, der den Leipziger Aktivitäten als Vorbild dient.

Mittwoch, 23. Juni 2004

Was ist der Unterschied zwischen Diskussion und Dialog ?

Freitag, 18. Januar 2002

Hier ist ein virtueller Platz für aktuelle Diskussionen oder Gespräche quer durch die Coforum- Themen.

Dienstag, 26. Juni 2001

Der Diskussionskreis »Wege aus dem Kapitalismus« (WAK) ist eine Gruppe von Menschen in Berlin, die mehr oder weniger regelmäßig Theoriearbeit betreiben und Veranstaltungen organsieren.

Mittwoch, 9. Mai 2001

Frage:

Wie aktiv ist das Netzwerk noch ? Die regelmäßigen Rundbriefe existieren (zumindest auf der Website) nur bis 2001. Kann es sein, dass das Internet die Vernetzung in andere Bahnen gelenkt hat ?