Werkstatt-Projekte

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Ein Werkstatt-Projekt ist eines, dass eine Werkstatt oder ähnliches einer Öffentlichkeit zur Verfügung stellen will. Andere Namen dafür wären "offene Werkstatt" , englisch "public workshop"

Hier eine Liste

Deutschland

anderswo

WerkstattProjektInitiativen

Diskussion

roy:

gibt es in den hier beschriebenen "offenen Werkstätten" Herrschaft oder sind es Offene Räume im Sinne der http://de.anarchopedia.org/index.php/Offener_Raum

Thomas Kalka:

Mit offen ist hier das gemeint, was in den ersten Zeilen dieser Seite geschrieben ist: von der Öffentlichkeit erreichbar. Wenn Du von Werkstätten weist, die gleichzeitig im Sinne Deiner obigen Beschreibung betrieben werden, kannst Du sie zusätzlich als is:Offener_Raum beschreiben.

Ich weis nicht, was Du unter Herrschaft verstehst; wenn Du damit aber zum Beispiel auch Eigentum an Dingen meinst, wüsste ich nicht, wie eine Werkstatt ohne funktionieren soll (unter den jetzt herrschenden Bedingungen). Bei allen öffentlichen Einrichtungen gibt es meiner Ansicht nach das Problem des Abwägens von Selbsterhaltung gegen Öffnung. Eine Werkstatt, aus der alle Werkzeuge entfernt werden, ist keine mehr.

roy:

Das ist ja grad das Interessante; es zu probieren, auch ohne Herrschaft (z.B. besondere Eigentumsrechte an Dingen) eine Werkstatt als nutzbar zu erhalten, eine Verantwortlichkeit der Nutzies für deren Erhalt auch ohne Herrschaft zu erreichen. Denn wenn die Nutzies dieser Verantwortlichkeit nicht gerecht werden, wird die Werkstatt für sie bald unnütz und geschlossen. Spätestens dann sollten sie gelernt haben, solche offenen Räume in dem Sinn zu nutzen, wie sie eingerichtet wurden. Ähnlich wie bei Umsonstläden ist dies ja nur aufgrund unseres Überflusses möglich. Aber eben gerade darum bietet sich uns die Chance, dies auszuprobieren. (Nutzies = Nutzer/innen)

Die permanente Anwesenheit von Menschen, die dieses Prinzip erkannt und Verantwortung verinnerlicht haben und auch gegen unverschämten Zugriff verteidigen, ist / wären beste Voraussetzung für einen dauerhaften Erhalt einer offenen Werkstatt i.o.ges.Sinn.

Thomas:

Nun ja, dann hast Du hast kollektives Eigentum. Die Gruppe der kooperierenden Nutzies sind dann die Eigentümer. Es gibt immer noch ein Außen, gegen das das Eigentum geschützt werden soll. Letztendlich finde ich es nicht nützlich, ganz abstrakt die Abschaffung von Eigentum zu fordern. Es geht doch vielmehr darum, das Regelungen (wie Eigentum) jederzeit in einem kooperativen Klima besprochen und geändert werden können. Oder ?

roy:

1. Es geht nicht darum, etwas gegenüber einem "Außen" zu verteidigen, sondern
2. Es geht um ein Angebot für den Lernprozess, mit Räumen und Dingen so umzugehen, dass sie möglichst lange offen stehen und nützlich bleiben.
3. Es geht darum, diesen Lernprozess ohne Herrschaft über den Raum und deren Inhalte (z.B. auch Öffnungszeiten, Gegenstände) zu erreichen. > Lernen ohne Herrschaft. Eigen-Kritik Ein Rest von Herrschaft bleibt; Die/der Verantwortliche im Sinne von Verträgen und Gesetzen schließt den Raum, wenn er nicht mehr dem Lernziel dienen kann.
falsch Es besteht kein kollektives Eigentum sondern kein Eigentum, da es niemandem gehört, sondern allen Außen und Innen, die es nutzen wollen. ("offene Benutzer-Gruppe")
ähnlich Es geht darum, dass alles (wie Regelungen) jederzeit in dem Klima besprochen und geändert werden können, das gerade da ist. Die InitiatorInnen und schlaue Nutzies wenden versucht sein, es kooperativ zu halten.

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Mittwoch, 29. Februar 2012

offener Raum in der Altmark. Hier steht ein ehemals von der Grenzkompanie der NVA benutztes Gelände und ein das direkt anschließende Gelände eines stillgelegten Bahnhofes mit verschiedenen Gebäuden – unter anderem dem alten Kasernen- und dem Bahnhofsgebäude zur Verfügung. Wir haben hier einen Schenkladen, einen Hackerspace und einiges weitere im Aufbau.

Dienstag, 9. September 2008

Englischsprachiges Verzeichnis von HackerSpaces:

Hackerspaces are community-operated physical places, where people can meet and work on their projects.

This website is for everyone who started or wants to start their own hackerspace.

Hinter dem schmucklosen Tor zwischen Wolfstraße 10 und dem "La Brochette" verbirgt sich neben Parkplätzen und Müllcontainern ein malerisch-angegammeltes Backsteingebäude, das bereits seit Jahrzehnten als Zentrum kreativ-alternativen Lebens in Bonn dient.

Seit Frühjahr 2003 hat hier auch der Netzladen ein Zuhause gefunden. In dem bundesweit einmaligen Projekt haben sich von Computernerds über Trickfilmer, DJs und anarchistische GewerkschaftlerInnen unterschiedliche Menschen zum kreativen Miteinander zusammengetan. Und dass nicht nur, weil alle einen Raum zum Treffen, zum Diskutieren und zum Feiern brauchen und sich das alleine nicht leisten können. So ist ein offener Raum für selbstverwaltete Technik, Kultur und Politik entstanden. Selbstorganisierte Strukturen, freier Meinungsaustausch weltweit und die nichtkommerzielle Nutzung von Informationsstrukturen sind für Nerds schließlich genauso wichtig wie für basisdemokratische GewerkschaftlerInnen.

Sonntag, 7. September 2008

Der c-base e.V. ist ein gemeinnütziger Verein in Berlin, der von seinen knapp 300 Mitgliedern unterhalten wird. Der Vereinszweck ist die Mehrung des Wissens um Software, Hardware und Netzwerke. Die c-base bietet vielen Berliner Initiativen Veranstaltungsräume, wie zum Beispiel dem freifunk.net, dem Chaos Computer Club und einem Stammtisch von Wikipedia-Benutzern. Die Räumlichkeiten stehen dabei prinzipiell allen Gruppen für Treffen oder Veranstaltungen offen, die sich mit den Zielen der c-base identifizieren können. Die Aktivitäten des Vereins sind vielfältig: So waren Mitglieder der c-base zum Beispiel Teilnehmer des Weltkindertages 2003 und führten dort den jungen Besuchern Robotertechnik und 3D-Design vor.

Das HappyLab ist ein professionall ausgestattetes High-Tech-Labor von InnoC. Das 92m² große Labor besteht aus drei Arbeitsräumen und einem Lagerraum. Durch die unmittelbare Nähe zur U6 und zur Schnellbahn ist das HappyLab öffentlich hervorragend erreichbar.

Der Name "HappyLab" ist in Gedenken an Prof. Dr. Herbert "Happy" Hörtlehner entstanden. Vor seinem plötzlichen Tod im Jahr 2005 gab er interessierten Schülern und Studenten in seiner Wohnung die Möglichkeit, kreative und innovative Elektrotechnik-, Hard- und Softwareprojekte zu planen und vor allem auch umzusetzen. Mit dem HappyLab können wir der technikbegeisterten Jugend wieder ein gemeinsames Wohnzimmer und eine Bastelstube bieten.

Das HappyLab ist mit Computerarbeitsplätzen, Platinen-Ätzplatz, Werkbänken und Elektronikarbeitsplätzen (Löten, Bestücken, Messen) ausgestattet.

Der Realraum ist ein Treffpunkt in Graz für Computer- und Elektronik-Interessierte.

Das Projekt verfolgt ähnliche Ziele wie die in Wien entstandenen Projekte Metalab oder Happylab bzw der C-Base in Berlin.

Wir arbeiten daran ein kleines Elektronik- und Computerlabor einzurichten.

Wir sind Bastler und Computerbegeisterte in und um Graz, die begeistert etwas basteln oder probiern möchten, denen aber dazu das nötige Equipment oder der Platz zuhause fehlt. Weiters bietet der gemeinsamer Raum die Möglichkeit, sich auszutauschen und Ideen in die Tat umzusetzen.

Dienstag, 11. September 2007

Unter dem Namen net culture lab gibt es seit Herbst 2007 an den Standorten Wien und Dornbirn offene Netzkulturwerkstätten. Darüber hinaus können Projekte mit einem Art Mikrofördersystem durch ein Kuratorium mit bis zu EUR 5000 gefördert werden.

Montag, 10. September 2007

Als Hackerspace wird ein Raum bezeichnet, der Geeks die Möglichkeiten zur ihrer Entfaltung bietet. Oftmals werden dazu mehrere Räume benötigt.

Das Metalab ist ein offenes und nichtkommerzielles Projektzentrum in Wien. Es bietet 200m² Raum für technologisch-kreative Projekte, Veranstaltungen, Software, Hardware, Essen & mehr....

Metalab is an awesome hacker space in Vienna. It's located in the heart of the city, right near the parliament building. It's a vital and active space and they have been intentional about setting it up and making things happen there. They've got facilities for presentations, community space for hardware and software hacking, a chill room for playing video games, a library, a foosball table and a wetroom for working on photography and circuit board etching.

Sonntag, 25. Mrz 2007

Werkstatthaus in Californien:

TechShop is a fully-equipped open-access workshop and creative environment that lets you drop in any time and work on your own projects at your own pace. It is like a health club with tools and equipment instead of exercise equipment...or a Kinko's for geeks.

TechShop was founded in 2006 by Jim Newton, a lifetime maker, veteran BattleBots builder and former MythBuster. TechShop is located in Menlo Park, California, on the San Francisco peninsula 25 miles south of San Francisco.

Anyone can come in and build and make all kinds of things themselves using the TechShop tools, machines and equipment, and draw on the TechShop instructors and experts to help them with their projects.

TechShop is designed for everyone, regardless of their skill level. TechShop is perfect for inventors, "makers", hackers, tinkerers, artists, roboteers, families, entrepreneurs, youth groups, FIRST robotic teams, arts and crafts enthusiasts, and anyone else who wants to be able to make Tthings that they dream up but don't have the tools, space or skills.

Freitag, 16. Februar 2007

Initiative zur Schaffung eines Kulturzentrums in Berlin. Im Moment wird der Pachtvertrag mit der Stadt verhandelt. Das Projekt sucht Mitstreiter.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Die Umwelt- und Projektwerkstatt Freiburg bietet jungen Leuten, die sich sozial oder umweltmäßig engagieren wollen, eine Plattform und die nötige Infrastruktur.

Sonntag, 29. Oktober 2006

Die Anstiftung hat ein Netzwerk offener Werkstätten in München initiiert:

das Münchner Netzwerk offener Werkstätten und Ateliers. Die 17 Projektpartner wollen Laien ermöglichen, nach eigenen Vorstellungen handwerklich und künstlerisch tätig zu werden. Denn neben dem ästhetischen oder praktischen Nutzen fördern Tätigkeiten dieser Art Schlüsselkompetenzen, die im Alltag immer wichtiger werden.

Donnerstag, 3. August 2006

Diskussion ob und wo Keime von New-Work und New-Culture zu finden sind. / zu KB5

Mittwoch, 14. Juni 2006

Am 24.6 wird die Villa der InWoLe eröffnet. Gleichzeitig kann auch das Werkstattprojekt Werkhaus Potsdam besichtigt werden.

Mittwoch, 10. Mai 2006

In Potsdam entsteht zur Zeit ein "Werkstatthaus", in dem Menschen aus der Nachbarschaft, der Region, aus Bildungseinrichtungen und aus Hausprojekten die Möglichkeit erhalten, selbst tätig zu werden, Eigenarbeit zu leisten und zu erlernen. Das heißt, nach eigenen Ideen und Entwürfen zu kreativ zu werden, einen eigenen Arbeitsrhythmus zu entwickeln, allein, aber auch in der Gemeinschaft zu arbeiten, zu reparieren statt weg zu werfen. Das "Werkhaus" soll es Menschen ermöglichen, eigene Kompetenzen und Potenziale zu entdecken, Arbeit als eine Bereicherung zu erfahren und selbst etwas zu tun. Es soll Begegnungen zwischen jung und alt, zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen und Berufswelten fördern.

Für Erwerbstätige soll das "Werkhaus" Alternativen zur Arbeitswelt, zur Erprobung neuer Arbeitsformen, für Erwerbslose neue Chancen und Perspektiven eröffnen. Für Kinder und Jugendliche soll Arbeit als etwas Spannendes und Schöpferisches erlebbar sein.

Dienstag, 2. Mai 2006

Angeregt durch Ideen von Fridhjoff Bergmann (NewWork) ensteht in Potsdam-Waldstadt ein offenes Werkstattprojekt. Angeboten wird Beratung und Unterstützung bei der Frage "Was will ich wirklich ?", sowie Raum und Material, dies auszuprobieren. Es wird eine vorbereitete Umgebung sein, in der Menschen - junge und ältere - ihre Talente entfalten. Das Projekt entsteht in enger Kooperation mit der Aktiven Schule Potsdam. In Zukunft wird auch eine Sekundarschule im gleichen Gebäude auf die Ressourcen des Fundus zurückgreifen können.

Dienstag, 18. April 2006

Das Projekt Kunst-Stoffe ist eine Transformationsstruktur. Auf dem Wege des Upcyclings erhalten hier Stoff- und Energieströme eine neue Gestalt. Kunst-Stoffe funktioniert als Plattform, die diese Ströme koordiniert und verschiedene gesellschaftliche Akteursgruppen in diesen Prozess einbindet.

Samstag, 8. Oktober 2005

Hausprojekt der InWoLe, beherbergt auch die offene Werkstatt "Werkhaus Potsdam".

Mittwoch, 20. April 2005

Ich will ne UmsonstWerkstatt starten (hier in Augsburg). Bin drauf gekommen, weil ich in meine neue Wohnung(großer Keller) meine umfangreiche Werkstattausrüstung, die seit fast zehn Jahren bei meinen Eltern brach lag mitgenomen hab und wieder aufgebaut hab. Das Ganze soll analog zum Umsonstladen-Prinzip laufen, also zB. ein Päckchen Schraubenreste mitbringen und drei andere Materialien mitnehmen. Werkzeuge einbringen und ausleihen läuft dann nebenher, das ergibt sich dann, je nach Vertrauen bzw. im Haus is natürlich auch eine Werkstatt, in der man je nach Sympathie dann zusammen arbeiten kann. ...

Mittwoch, 28. Juli 2004

Das Unperfekthaus listet das Tacheles als ein verwandtes Projekt. Gibt es dort wirklich offene Werkstätten ?

Das Selbstbauzentrum schafft Räume, in denen jeder Neues kennen lernen kann. Es werden Kurse, Workshops und Treffs angeboten. Besondere Zielgruppe sind Kinder.

Eines der ersten Werkstatt-Projekte in Deutschland. Gefördert durch die AnStiftung.

Das Unperfekthaus stellt Infrastruktur (Räume, Computer, Werkzeuge) unendgeltlich für Projekte zur Verfügung.

Diese verpflichten sich öffentlich zu sein, d.h. sie sind jederzeit für Besucher offen. Eine Möglichkeit zur Beteiligung der Besucher ist erwünscht. Finanziert wird das ganze durch Eintrittsgelder für Besucher (momentan ab 7€ für eine Woche).

Dienstag, 31. Juli 2001

Im Kempodium kann man sägen, hobeln, schweißen, töpfern, reparieren, kochen und essen, schneidern, Bilder ausstellen, Musik machen, Räume mieten, Kindergeburtstage feiern, Theater spielen, nebenan im Kaufhaus Allerhand stöbern oder einfach nur zusammen sitzen und schwätzen.

Donnerstag, 8. Mrz 2001

Lebensprojekt in Berlin-Kreuzberg, Zielsetzung:

  • Verbindung von Wohnen, Leben und Arbeiten

  • Hilfe Zur Selbsthilfe

  • generationsübergreifende, interkulturelle Arbeit

  • Selbstverwaltung - Selbstbestimmung - SelbstOrganisation

  • Kulturelle Angebote

  • Ökologisch Leben im Kiez

  • Nachbarschaft als Zielgruppe