Kleinmöbellager Hamburg

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Daten
Adresse: Stresemannstr. 136
Hamburg
Tel: 040 - 40 18 67 59

Das Kleinmöbellager in Hamburg ist seit 2001 das erste Kleinmöbellager in Deutschland. Es hat ca. 100 Besucherinnen und Besucher pro Woche und ist mit anderen Projekten der gegenseitigen Hilfe verbunden, unter anderem den beiden Umsonstläden und der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt. Für Menschen, die ohne Hilfsmittel die Kleinmöbel nicht so gut transportieren können, stehen eine Sackkarre und ein Fahrrad-Anhänger zur Verfügung. Die Bitte an die Nutzer besteht darin, möglichst viele Kleinmöbel selbst zu holen und zu bringen.

Kleinmöbellager – eine Idee gegenseitiger Hilfe

In vielen Haushalten gibt es Möbel, die noch schön und nützlich sind, aber nicht mehr benutzt werden sollen. Sie sind zu schade zum Wegwerfen. Sie können zum Kleinmöbellager gebracht werden. Hier werden sie von Leuten, die gerade Möbel brauchen, abgeholt gegen eine Spende zur Deckung unserer (Raum-)Kosten. Für Aktive des Arbeitskreises Lokale Ökonomie e.V.. der das Projekt entwickelt hat, sind die Möbel umsonst. Wir bitten die NutzerInnen, dass sie die Kleinmöbel auch wirklich zum persönlichen Gebrauch nehmen und nicht wieder verkaufen. Die allermeisten Menschen halten sich auch daran.

Auch Lampen, Elektrogeräte, Schrauben und Eisenkleinteile können im Kleinmöbellager abgeben und wieder ausgegeben werden. Um unsere Kosten durch Spenden und Beiträge der Aktiven abdecken zu können, haben wir uns nur einen verhältnismäßig kleinen Raum gemietet, den wir aber versuchen intensiv zu nutzen.

Genau wie in den Umsonstläden sind viele nützliche Dinge weiter verwendet worden. Das Projekt läuft jetzt seit 14 Jahren. Wir sind zur Zeit fünf Aktive in diesem Teilprojekt gegenseitiger Hilfe. Zur Erweiterung unserer Öffnungszeiten können wir gerne noch weitere Aktive aufnehmen!

Das Kleinmöbellager verstehen wir als ein Modell einer gegenseitigen Hilfe, eines demokratischen Wirtschaftens als praktische Kritik an der allgemeinen Wertorientierung und der Erwerbsarbeit. Dadurch, dass wir ein paar Warengruppen teilweise der Verwertung entzogen haben und als bloße nützliche Dinge behandeln, haben wir ein Stück Zwang zur Erwerbsarbeit abgebaut. Außerdem leisten wir durch die Wiederverwendung von gebrauchten Dingen, als Aktive, aber auch als NutzerInnen, einen Beitrag zum schonenden Umgang mit unserer Umwelt.

Vielleicht haben Sie, hast du ja auch Lust, während unseren Öffnungszeiten genauer darüber zu sprechen. Herzlich willkommen!

P.S.:

Wir beraten auch gerne, wenn Menschen in anderen Orten ein Kleinmöbellager eröffnen wollen. So ein Projekt macht wirklich Spaß und dient direktem gegenseitigen Nutzen.

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Dienstag, 21. Februar 2006

Das Kleinmöbellager in Hamburg ist seit 2001 das erste Kleinmöbellager in Deutschland. Es hat ca. 60 bis 100 Besucherinnen und Besucher pro Woche und ist mit anderen Projekten der gegenseitigen Hilfe verbunden, unter anderem dem Umsonstladen und der Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt.