Theorien

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Neue Seiten im Kontext

Montag, 29. Dezember 2008

Vom Tausch zur Produktion nach Bedürfnissen. Peer-Produktion – eine mögliche Grundlage einer Gesellschaft ohne Kapital, Markt und Staat?

In den letzten Jahrzehnten ist jenseits der kapitalistischen Warenproduktion eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Diese Peer-Produktion hat ausgereifte Betriebssysteme wie GNU/Linux, unzählige andere Freie Softwareprogramme, Wissenssysteme wie die Wikipedia, die Bewegung Freier Kultur und die sogenannte Blogosphäre hervorgebracht. Siefkes diskutiert die Frage, ob die bisherige Beschränkung auf die Produktions von Informationsgütern notwendig ist oder ob die Form von Peer-Produktion verallgemeinerbar ist und damit eine Gesellschaft materiell tragen könnte, die nicht auf der Warenproduktion gründet.

Freitag, 13. Februar 2009, 19.00 Uhr, einführender Vortrag von Christian Siefkes zum Thema, anschließend Diskussion, Eintritt: 1,50 €

Sonnabend, 14. Februar 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr, Seminar zum Thema, Eintritt: 5 € (inkl. Imbiss)

Ort: Helle Panke, Kopenhagener Straße 76, Berlin-Pankow

Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl bitte zuvor anmelden.

Eine Veranstaltung der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus

Freitag, 5. September 2008

Das deutsche HegelWiki ist nun ein eigenständiges Wiki mit eigener Datenbank und eigener Domain/URL. Es enthält mit nun etwa 40-50 deutschen Artikeln mehr Einträge als das bisher stiefmütterlich behandelte alte HegelWiki in englisch und deutsch zusammen. Mittelfristig wird es vermutlich auch meine hegelwerkstatt.de ersetzen.

Montag, 2. April 2007

Die Gruppe "Wege aus dem Kapitalismus" lädt ein: Freitag, 4. Mai 2007, 19:00 Uhr: Vortrag - Im Takt des Geldes oder die Geburt des bürgerlichen Denkens; Sonnabend, 5. Mai 2007, 10:00 bis 17:00 Uhr: Seminar - Konstitution des bürgerlichen Denkens und Bedingungen seiner möglichen Aufhebung

Samstag, 31. Mrz 2007

Notizen zur Diskussion im Diskussionskreis "Wege aus dem Kapitalismus" (Berlin) vom 15. Februar 2007 zum Literatur Wole Soyinkas und zu Liedern der Arbeiterbewegung.

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Thesen

  1. Das Menschenbild des Homo Oeconomicus ist autistisch: Die sozialen und kooperativen Wesenszüge des Menschen bestimmen ebenfalls sein Handeln.

  2. Die in der Ökonomie aufgestellten Theorien sind nicht zeit- und geschichtslos gültig.

  3. Das wirtschaftliche Handeln des Menschen ist als Teil des Kreislaufs der Natur zu begreifen.

  4. Die vorherrschende Wirtschaftswissenschaft ist nur ein Blickwinkel auf die Wirklichkeit. Andere Disziplinen nehmen andere Blickwinkel ein. Zusammen genommen können sie die Wirklichkeit besser erklären.

  5. Die Wirtschaftswissenschaften verschreiben sich der Einhaltung formaler Regeln. Die Urteilskraft in der Bewertung realer wirtschaftlicher Zusammenhänge nimmt dadurch ab. Eine Methodenvielfalt ist notwendig.

  6. Die Lösung realer gesellschaftlicher Probleme (Klimawandel, Ungerechtigkeit, Verarmung, Arbeitslosigkeit usw.) wird derzeit von den Wirtschaftswissenschaften vernachlässigt.

  7. Macht ist ein wesentlicher Faktor in der Wirtschaft. Sie sollte daher auch eine Größe in den Wirtschaftswissenschaften sein.

  8. Die methodische Orientierung der Wirtschaftswissenschaften an den Naturwissenschaften führt zu einer Vernachlässigung des kulturellen und gesellschaftlichen Kontexts.

  9. Einkommen ist nicht Lebensqualität. Wohlfahrtsanalysen greifen zu kurz. z.B. fließen politische Partizipation, Zugangsmöglichkeiten zu sozialen Einrichtungen, Bildung oder Selbstachtung nicht ein.

Forderungen

  1. Die Wirtschaftswissenschaften sollen sich ihrer Verantwortung und Grenzen bewusst sein. Hierzu ist es nötig, dass Entwicklung, Prämissen und Kontext der Wirtschaftswissenschaften thematisiert werden. Deshalb fordern wir, dass in die Lehrpläne der Wirtschaftswissenschaften Inhalte folgender Fächer verpflichtend aufgenommen werden: Wirtschaftsgeschichte, Geschichte des ökonomischen Denkens, Wirtschaftsethik und Wissenschaftstheorie.

  2. Die Vielfalt der Wirtschaftstheorien soll berücksichtigt werden. Deshalb soll nicht nur die neoklassische Lehre, sondern ein Überblick von Ökologischer über Femministische Ökonomie und Postkeynesianismus bis hin zu marxistischen und institutionell-evolutorischen Ansätzen usw. vermittelt werden.

  3. Die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften werden zu Technokraten erzogen. Deshalb muss die Herausbildung eigenständiger Positionen durch Diskussionen gefördert werden. Wir fordern, dass Vorlesungen und Seminare in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Darüber hinaus verlangen wir, dass die Studierenden Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung der Veranstaltungen haben.

  4. Der Austausch zwischen den gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen ist nicht vorhanden. Wir fordern interdisziplinäre Veranstaltungen an den sozial- und naturwissenschaftlichen Schnittstellen (Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft, Philosophie, Ethnologie, Ökologie usw.).

Donnerstag, 9. November 2006

Ein Projekt von Annette Schlemm, Uli Weiss und Stefan Meretz. www.opentheory.org/keimform/text.phtml

Dienstag, 22. August 2006

Zukunft ohne Geld und Arbeit - ist das möglich? realistisch? wünschenswert?

Vortragsreihe mit Diskussionen

Zu unseren Vorträgen mit anschließender Diskussion haben wir kühne Theoretiker und Praktiker eingeladen, die das behaupten und zum Teil schon ausprobieren

Samstag, 29. Juli 2006

zeitschrift für linke theorie & debatte

Samstag, 6. Mai 2006

The Uplift Academy seeks to use global networks to discover what's working to make the world a better place, and how to do more of it.

Sonntag, 26. Mrz 2006

Eine Initiative durch ein P2P-Netzwerk ein P2P-Geld zu ermöglichen. (Oder besser gesagt: jeden zu einer Bank zu machen).

Donnerstag, 21. Oktober 2004

Hier werden Links gesammelt zu Gender/Frauenstudien, die besonders zur westlichen Kultur abweichende Tendenzen in Geschichte und Gegenwart des Geschlechterverhältnisses in Afrika untersuchen.

Sonntag, 6. Juni 2004

Buch von Mark Buchanan im Campus Verlag

Auch wenn man den homo oeconomicus weglässt, der angeblich nur rational und egoistisch handelt, gibt es ein Prinzip, dass dazu führt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer...

Es basiert auf der sog. Small-World-Theorie nachder jeder Mensch nur ca. 6 Schritte von jedem anderen Menschen entfernt ist. Man kann dies mit Graphentheorie mathematisch beschreiben.

Sonntag, 1. Februar 2004

Diskussion um die Abschaffung von Zins

Samstag, 30. November 2002

Die diskursive Konstruktion von Natur als Produkt von Macht-Wissen Diskursen: Für eine postmoderne Wende in der ökologischen Theorienbildung.

Montag, 4. November 2002

Zentraler Text zum Verständnis des antisemitischen Gehalts von Ideologien, die mit "Geldkritik", "Finanzkapital", "Globalisierung" etc. hantieren.

Sonntag, 3. Februar 2002

In neoliberalen Zeiten werden auch die Unis immer mehr zu gewinnorientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. Kritische und nicht direkt ökonomischen Nutzen versprechende Inhalte werden zurückgedrängt bzw. ganz entfernt. Auch Konzepte wie die englische OpenUniversity sind nicht wirklich offen. Die Fernuni Hagen hat wiederum ziemlich geringe Gebühren, aber dafür fixe Studienpläne und Eingangsvoraussetzungen. Welche Alternativen kann es geben?

Freitag, 13. Juli 2001

Die Kritische Psychologie entstand Anfang der siebziger Jahre an der FU Berlin u.a. durch Klaus Holzkamp. Sie war das Resultat einer Kritikbewegung, die der bürgerlichen Psychologie als Herrschafts- und Anpassungswissenschaft eine emanzipatorische Alternative als Psychologie vom Standpunkt des Subjekts entgegensetzte.

Dienstag, 26. Juni 2001

Der Diskussionskreis »Wege aus dem Kapitalismus« (WAK) ist eine Gruppe von Menschen in Berlin, die mehr oder weniger regelmäßig Theoriearbeit betreiben und Veranstaltungen organsieren.

Mittwoch, 9. Mai 2001

Frage:

Wie aktiv ist das Netzwerk noch ? Die regelmäßigen Rundbriefe existieren (zumindest auf der Website) nur bis 2001. Kann es sein, dass das Internet die Vernetzung in andere Bahnen gelenkt hat ?

Sonntag, 6. Mai 2001

Texte wie FreieSoftware entwickeln - das ist die Grundidee von OpenTheory, kurz: OT.