Ubuntu

Version 12, 82.58.216.161 am 15.7.2006 10:32
Daten
web: http://www.ubuntu.com/
http://www.ubuntuusers.de/

Ubuntu ist eine auf Debian basierende GNU/Linux-Distribution. Sie wird mit Gnome als Benutzeroberfläche ausgeliefert, es gibt aber auch eine KDE-Variante (Kubuntu). Eine besonders für Schulen ausgerichtete Version ist Edubuntu.

Ubuntu unterscheidet sich von anderen Distributionen vor allem durch die Ausrichtung an den ungeübten Nutzer. So ist per Voreinstellung der Root-Zugriff ausgeschaltet.

Es gibt ein Skript namens "Automatix", das (x)ubuntu im Handumdrehen um alle irgend wünschenswerte freie und komerzielle Software erweitert:

http://www.getautomatix.com/

Ubuntu ist kein Wohltätigkeitsprojekt

Doch Ubuntu ist kein Wohltätigkeitsprojekt; mit seiner Firma Canonical will der Südafrikaner Profit machen. Geld bringen soll nicht der Vertrieb der Software, sondern die Unterstützung der Anwender. Daher richtet sich die neue Version an Unternehmen. Canonical hilft ihnen bei der Installation und Pflege der Software - gegen Bezahlung. Anders als Linux-Konzerne wie Novell und Red Hat bringt Ubuntu aber keine besonders ausgestattete Variante für Firmen heraus. Die Entwicklung von Linux und anderer Open-Source-Software ist eine Art weltweites Joint Venture. Viele Firmen beschäftigen Programmierer, die in ihrer Arbeitszeit die Open-Source-Software weiterentwickeln - und gleichzeitig die vom Arbeitgeber gewünschte Verbesserungen einbringen. Die Anpassungen fließen oft in die Open-Source-Projekte zurück und werden wiederum von Entwicklern anderer Firmen aufgegriffen. Linux-Distributoren wie Canonical und Novell nehmen an dem Entwicklerpool teil, und auch Konzerne wie IBM. Den weitaus größten Teil der Arbeit liefern freilich Freiwillige, die ohne Bezahlung an den frei verfügbaren Programmen mitwirken.

ThomasKalka:

Ich habe die Überschrift geändert (war "Warnung"). Warum soll man davor warnen, dass Menschen mit ihren Unternehmungen auch Geld verdienen wollen ? Geht es nicht gerade darum Formen zu finden, wo jemand versucht Geld zu verdienen ohne künstliche Knappheit zu schaffen ? Ubuntu ist da in meinen Augen ein positives Beispiel.

christian:

Dein Vorschlag gefällt mir! Ich denke nur, dass es in Zukunft stärkere Versuche geben wird, OpenSource kapitalistisch zu nutzen - einzudämmen. Der letzte Teil dieses Zitates ist mir wichtig, weil hier gesagt wird, dass viele Stunden freiwilliger Arbeit in Geld verwandelt werden, aber die wirklich Produktiven übergangen werden. Auch im IT-Bereich gibt es viel Ausbeutung. So werden auch die Ideen der OpenSource-Bewegung unterwandert.

Literatur