Die Zukunft der Infrastrukturen

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Titelzusatz: Intelligente Netzwerke für eine nachhaltige Entwicklung a: Reinhard Loske Roland Schaeffer Reinhard Loske Franz Josef Radermacher Hermann Scheer Roland Schaeffer Felix Christian Matthes Kora Kristof Markus Hesse Engelbert Schramm Thomas Kluge Christa Liedtke Impressum: Marburg, Metropolis-Verl., 2005 Umfang: 478 S. : Ill., graph. Darst. ISBN: 3-89518-502-7 Reihe: Ökologie und Wirtschaftsforschung ; 57 web: http://www.metropolis-verlag.de/cgi-local/katalog.cgi?id=502

Infrastrukturen sind mehr als nur die materielle Voraussetzung für wirtschaftliches Leben. Sie sind gespeicherter gesellschaftlicher Reichtum und bestimmen über die Teilhabe am Gemeinwesen. Vor allem aber beeinflussen sie maßgeblich den Stoffwechsel zwischen Gesellschaft und Natur und somit den Umfang unseres Ressourcenverbrauchs sowie unserer Klima- und Umweltbelastung. Nachhaltige Entwicklung braucht die Neuausrichtung der Infrastrukturen für Energie, Verkehr, Wasser und Stoffflüsse. In Deutschland und vielen anderen Industriestaaten steht das Fenster der Möglichkeiten in den nächsten zwei Jahrzehnten für einen solchen Umbau weit offen, weil in diesem Zeitraum ein großer Teil der alten Strukturen abstirbt, vom Netz geht, an sein Nutzungsende gelangt. Das ist die Chance für eine Verschlankung der übergewichtigen Industriestaaten, deren Ressourcenhunger nicht zukunftsfähig ist und den Planeten bedrückt. Darüber, wie eine Infrastrukturpolitik aussehen müsste, die sich an den Leitbildern Dezentralität, Vernetzung, Ressourcenintelligenz, Teilhabe und öffentliche Daseinsvorsorge orientiert, schreiben in diesem Buch unter anderem Reinhard Loske, Franz Josef Radermacher, Hermann Scheer, Roland Schaeffer, Felix Christian Matthes, Kora Kristof, Markus Hesse, Engelbert Schramm, Thomas Kluge und Christa Liedtke.

sigi:

infrastrukturen sind also materiell . hmm . und netzwerke sind intelligent . infrastrukturen sind netzwerke . folglich ist materie intelligent . was uns doch nicht alles so verkauft wird . oder werden wir hier verkauft?

thomas:

es gibt nichts, was nicht materiell ist. hängt alles von der definition eines wortes ab. warum bist du so negativ ? Lies das Buch und schreib, was wir daraus lernen können. Anhand von einer Zusammenfassung (die wahrscheinlich von Bibliothekaren oder den Verkäufern des Buches stammt) ein Buch zu kritisieren finde ich nicht sonderlich nützlich.

sigi:

ich kritisiere hier nicht den inhalt, den kenne ich nicht, das stimmt . ich kritisiere die form, in der uns der inhalt hier begegnet und habe den eindruck, ich soll hier die katze im sack kaufen . im ernst, wir sollten uns fragen, ob die traditionelle buchform nicht technisch überholt ist . man sieht ja heute auch keine von pferden gezogenen post-kutschen mehr durch die lande fahren . http://ingeb.org/Lieder/HochAufD.html

CHRoMAXEN:

..gelesen hab ich es auch nicht (Armut⇔Bildungsmoeglichkeiten). Doch inspirieren mich die -oben- Leitbild(schreckliches Wort) genannten Aspekte. Die Dinge existieren parallel und gleichzeitig; Netze, Gesellschaften(Systeme) existieren parallel und gleichzeitig. (Es gibt Uebergaenge/Schnittstellen zwischen parallelen Systemen). Da ist eine parallele Post leicht realisierbar. In der SchulPost etwa gehen die Datentraeger(Schuelerinnen und Schueler) zu Fuss oder per Fahrrad(Handkarren/Anhaenger) von Schule zu Schule(Knoten) . Und allgemein : Kirchen, Kneipen oder Rathaeuser funktionieren als regionale Zentren nicht mehr. Schulen gibts auf der ganzen Welt wo es Zukunft(=Kinder) gibt. Da gibts auch Muetter, und wo Muetter und Kinder sind, gibts auch was zu Essen. Mit vernetzten Schulen als (jeweils) regionale Zentren fuer die Organisation gesellschaftlicher Grundfunktionen, kann man -parallel zu Existierendem- .. in jeder Region und Religion, auf der ganzen Erde, auch ohne Strom, Kindern(der Zukunft) einen Grund fuer Zukunft(Kinder) geben. Heranwachsende erhalten die Moeglichkeit, ihre Zukunft und die Ihrer eigenen Kinder wiederum, selbst zu gestalten.

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Montag, 22. August 2005

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