für den dümmsten verständlich

Version 54, 80.171.193.239 am 22.7.2006 02:32

das versuche ich ja: naemlich mich als duemmster anzunehmender user mir mich und Euch verstaendlich zu machen. Das ist schon sehr umstaendlich mit einer Sprache zu erklaeren, wie eine andere Sprache verstanden werden kann.
das schlimme dabei ist, daß mit jeder Neuigkeit, die wiedergefunden wird, abermals 10 Bände mehr geschrieben werden müßten, nur um zu erklären, daß dies immernoch zu dieser Gegenwart gehört, in die wir hineinleben.
Da ich den Bewegungshorizont aus der nationalsprachlichen Abgrenzung herausfuehren moechte, ohne in 125 Uebersetzungen zu landen, sondern im Verstaendnis in und als direkte_Rede bin ich fuer jedes Gespraech dankbar.

UweB
sigi:

ich stimme dir in deinem letzen satz so völlg zu, dass ich nicht umhin kann, mich selber zu ziteren: "man kann über alles reden" (Virtuelle Demokratie) oder auch: "ich bin gern bereit, über alles zu reden" (MartinInfo) . auf dieser basis könnnte man tatsächlich eine neue menschliche gemeinschaft aufbauen .

uwe:

es brauch aber auch ein Gefühl von Gegenseitigkeit, wenn das nicht gesucht oder nicht gefunden wird, gibt es eine Inflation von Angeboten, die, wenn sie Ich-Identitätsrepräsenta ist, in der umgebenden Nichtigkeit und Nachgiebigkeit auf "nichts nennenswertes" trifft. Wenn allerdings ein guter Filter davor kommt, dann kann die Summe "nicht nennenswerter Sachen" garnicht groß genug sein, um etwas zu finden, was es vielleicht ohne diese Suche nie geben würde.

Hier noch ein neuer link zum einsortieren: http://www.qype.com/

sigi:

gefühl von gegenseitigkeit (gefühl von gemeinsamkeit) ist eigentlich schon ein guter filter .
auch das gefühl von "sich gegenseitig nicht vestehen" kann auf der grundlage des "sich verstehen wollen" etwas gemeinsames sein .
das gefühl der babylonischen sprachverwirrung haben wir sicher gemeinsam . da hilft wohl nur geduld und aufmerksamkeit und immer wieder nachhaken .
so sind zum beispiel die "wassertore in den stadtmauern als paralleler mythos zur sintfluterzählung" (wie lebst du dies ?) eine interessante assoziation . das anschließende aschenputtel-zitat deutet darauf hin, dass es sich hier um ein trennungs-verfahren handelt . und damit wären wir wieder beim filter . gemeinsame vorstellungen herausfiltern . oder ein gemeinsames problem .
geld zum beispiel: geld ist eine gemeinsame vorstellung, deren umsetzung aber die menschen immer mehr voneinander trennt und zu erbarmungslosen konkurrenten macht . das problem ist nun, dass sie auf grund ihrer konkurrenz nicht mal mehr darüber reden wollen, ob es auch anders ginge (so wollte ein guter kumpel von mir mir noch nicht einmal verraten, was er verdient: das wüsste noch nicht einmal seine frau) . ein wahrer teufels-kreis .

uwe:

die Stadmauer von Jericho trennte das Diesseits vom Jenseits (und bis Jena war´s da noch weit). Inszwischen gibt es das Jenseitige nicht mehr, weil es dieses Dies-es der Anderen (einwandwunderer) überschneidet. Heimlich liegt alles offenneben einander und die Mehrwertsteuer errechnet die Summe als "tote Arbeit des Kapitals" vom (Scham)Hügel der Betrachtbarkeiten. So ist der Sommer eine schöne Zeit (hinterm UV-Filter); die paraparade verläuft als lovely laughter lower than paradise.

sigi:

eigentlich hatte ich mir eine erklärung erhofft, was diese schönen bilder nun konkret für das internet bedeuten . oder haben wir dieses stadium noch nicht erreicht?

uwe:

lass es doch wirken :-) http://www.aboutwebdesign.de/awd/weblab/css1/index.shtml
http://opentheory.org/immaterial_world_07/text.phtml
http://is.uni-sb.de/studium/handbuch/index.php
jenseits der Stadtmauer war Land mit Aussicht, vor blankpolierten Bildschirmoberflächen nur Einwand zur Einsicht.

[#lugo05]

Lukas:

zu UweB: »den Bewegungshorizont aus der nationalsprachlichen Abgrenzung herausfuehren ..., ohne in 125 Uebersetzungen zu landen, ....«: Als ein erster Annäherungsversuch und Zwischenschritt dahin, folgender Vorschlag: Wie wäre es mit einer Kommunikation über die Kombination von Piktogrammen und Zitaten, die in sehr vielen Sprachen verfügbar sind? (siehe: InternationaleTexte)

sigi:

cool!
[External Image][External Image][External Image]

uwe:

http://www.amazon.de/gp/product/ima ... 1632-1471766?ie=UTF8 "Ein Selbst, das sozial ist, müsste sich vielleicht nicht (mit abgetrennten Selbsten) "verabreden". sich selbst abgetrennt lassen, das ist nun das letzte Wort von Maike Arft-Jacobi. Und ich bin nur noch über die Version Nr.1 nachzubättern. Das Leben ist Ausdruck, aber manches beeindruckt mich garnicht. http://www.opentheory.org/immaterial_world_07/text.phtml ich kann deren hohlen Texte kaum ertragen, aber sie scheinen es so zu brauchen.

sigi:

ja, und durch die sprach-jongliererei entstehen dann sätze wie: "ein selbst, das sozial ist, .. " .
ein selbst, das sozial ist, wäre per definition schon nicht abgetrennt von andern selbsten . wir brauchen uns im coforum nicht zu verabreden, weil die neuigkeiten für jedermann einsehbar sind (zeitverzögert auch über die domain-schranken hinweg durch google möglich) . da könnte maike arft-jacobi dann sehen, dass hier auf seinen beitrag bezug genommem wurde (siehe auch WikiChat 2005-12-16)
allerdings ist andere ausschließen fast so ein schönes gefühl, wie jemandem eins auf die fresse geben, und jeder der schon mal eins auf die fresse bekommen hat (und wer hat das nicht), kennt keine größere wonne, als die erinnerung daran auszulöschen, indem er andern eins auf die fresse gibt .
wenn stefan meretz eine version schließt, um ein paar leute, die ihm da sonst müll reinschrieben, draußen zu halten, dann fühlt er sich gut dabei und dieses gefühl überschwemmt nun sein gehirn und signalisiert ihm: alles super . dass da die form dem eigenen inhalt widerspricht, bekommt er dann schon gar nicht mehr mit .

uwe:

und dann moechte er zu coforum kommen und das alles noch besser machen, hier ist ja auch soviel Muell ausschliessbar, es brauch ja nur kommunifiziert zu werden, wer was ist und was vernachlaessigbar ist, von dem was gesagt wirrt. Es sind wohl kurze Ziele, die manche Offizierlichen sich noch vornehmen, um ihre Identitaet zu finden. Sim-ple mentierbar... die idee laesst sich von dre immahterialen welt nicht ausschliessen; und dieseits und jenseits trennen kann nur der, der nicht am Leben festhaelt. Woran sich wer haelt, erfaehrt der, wenn es locker wird.

thomas:

gruß an euch frotzel-könige. etwas bereitstellen hat immer mit eigennutz zu tun, auch hier im coforum.

uwe:

so ist das bei den Abhängigen, sie gehen davon aus, daß sie etwas davon haben, dabei sind es die microorganismen die den Körper steuern.

sigi:

uwe sagt es unverstellt: geld regiert die welt .
und frotzeln, das ist unsre speise . den thomas trifft man stellenweise .


Diskuss ion zu Wolf Göhring http://coforum.de/?694

uwe:

Was ist eine Tasse Kaffee? nur biochemisches Gebräu Botenstoffund synapsenwirksam? Und welchen "Siegeszug" können wir in der Kaffeegeschichte verzeichnen? Die Wiener sind bis heute stolz darauf, die Türken verjagt und den Kaffee übernommen zu haben. "C A F F E E trink nicht zuviel" darin unterscheidet sich das christliche Kaff feehausaktivistische von dem Muselmanischen. Der Siegeszug des ChristallZucker ist dabei nicht nur zufällig auch im Kaffee eingestreut. Die Profitgläubigen propagieren auch eine Dreiteilung der Ernährung in Alkohohl, Kohlehydrate und Fette. So findet sich die Milchindustrie aus bewährter Mitte in dem Melangieren von Markt und Bund als lila Dritte.
Das Schöne ist der Vergleich der Bedeutungswirbel von weiß und braun in der Tasse mit den Einfluss-Kreisen in der historischen Betrachtung: alles fließt und man trinkt nicht zweimal das Selbe, der Strebsame ist zerstreut und die uns zerstreuenden streben zueinander, die histologie der Einen ist die Kaffee#Geschichte der Anderen. Wessen Leben das ist, weiß das Wolkenkuckucksheim Nichts ist Nachtwach und das Gegenteil von Allem im Rausch des Gelingens.

sigi:

sehr, sehr interessanter mensch, dieser wolf *g* . ökonuxt er noch, oder wikingert er schon?