Werner Berthold

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Verfasser des Buchs "Gedanken eines Glücklichen Arbeitslosen".

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Dienstag, 25. Juli 2006

Als Physiker mache ich mir Gedanken über einige gesellschaftliche Probleme unserer Zeit - zum Beispiel der Arbeitslosigkeit - und komme dabei zu einem erstaunlichen Ergebnis: die gemeinsame Ursache vieler sozialer Probleme ist die Überbewertung des Stellenwertes der gewerblichen Arbeit! Der 1999 vom amerikanischen Magazin "Time" als "Mann des Jahrhunderts" benannte Physiker Albert Einstein hat uns gezeigt, dass man durch bloßes Nachdenken die Welt verändern kann. Einstein stellte die von der Fachwelt und von der Allgemeinheit für selbstverständlich gehaltene Absolutheit der Zeit in Frage und kam dadurch zu überraschenden Erkenntnissen. Was in der Physik möglich war, sollte auch bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme funktionieren: von der Fachwelt und von der Allgemeinheit für selbstverständlich gehaltene Prinzipien in Frage zu stellen, um dadurch zu neuen Erkenntnissen und Lösungen für bisher als unlösbar erscheinende Probleme zu kommen. So gilt zum Beispiel die Arbeit in unserer Gesellschaft als ein wertvolles Gut und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ist ein unumstrittenes Ziel aller gesellschaftlichen Gruppierungen. Niemand hat es bisher gewagt, den absoluten Wert der Arbeit in Frage zu stellen. Wenn man jedoch konträr zur allgemeinen Meinung den Wert der gewerblichen Arbeit (wie Einstein die Zeit) relativiert, kommt man zu überraschenden Erkenntnissen und Lösungsansätzen zu vielen Problemen unserer Zeit. Abgehandelt werden u.a. die Themen Arbeitslosigkeit, Schwarzarbeit, Bildungsdefizite, Kostenanstieg bei den Sozialversicherungen, Schwächen des Gesundheitssystems, Globalisierung und Ausländerfeindlichkeit. Die Umsetzung meiner Gedanken in die Praxis dürfte allerdings schwierig sein, weil unsere gesellschaftlichen Strukturen zu festgefahren sind. Und wer folgt schon einem querdenkenden Außenseiter? Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass veraltete und unbrauchbare Systeme nur durch Querdenken verbessert werden können. Aufgelockert werden meine Ausführungen durch treffende Zeichnungen des Karbener Künstlers Thomas Braun, der sich durch fotorealistische Grafiken in Büchern und Fachzeitschriften aus den Bereichen Medizin, Forschung und Umwelttechnologie bereits einen Namen gemacht hat.