Krisis

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Daten
web: http://www.krisis.org
Newsletter: http://de.groups.yahoo.com/group/krisisinfo

Seit Ende der 80er Jahre gibt es das Projekt "Krisis", das sich um die gleichnamige Theoriezeitschrift gruppiert. (Seit Nr. 8/9 im Mai 1990 als "Krisis" - die Nummern 1-7 von März 1986 bis 1989 trugen den Titel "Marxistische Kritik").

Das Projekt war aber immer mehr als eine Zeitschrift. Die Gruppe veranstaltet Seminare und Diskussionen, betreibt und unterstützt theoretische Projekte, greift publizistisch in die öffentliche Debatte ein und versucht auf diese Weise Zusammenhänge und Foren einer reformulierten radikal-gesellschaftskritischen Auseinandersetzung zu entwickeln.

Unterstützt und finanziell abgesichert werden diese Aktivitäten vom Förderverein Krisis e.V., der u.a. die Zeitschrift "Krisis" und andere Publikationen herausgibt, das "Institut für kritische Gesellschaftstheorie" trägt und die Homepage - http://www.krisis.org - mit einem Textarchiv und weiteren Informationen unterhält.


Dead Man Working in 2004 beim Unrast Verlag


In 2004 hat es eine Spaltung / Trennung / ... bei Krisis gegeben: Robert Kurz, Claus Peter Ortlieb, Roswitha Scholz u.a. sind jetzt im Projekt "Exit!" aktiv.


31 - http://www.balzix.de/Voranzeige-krisis-31.html - 2301


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Zweifellos stellen Microsoft und Co ihre Produkte nicht aus Altruismus her, sondern um Geld zu verdienen. Weist das allein aber bereits diese Erzeugnisse als Waren aus? Beim Stichwort Ware hat der Alltags- und Ökonomenverstand noch nie etwas anderes als Tauschgegenstände vor Augen gehabt, und auch jeder Neueinsteiger in die Marxsche Ökonomiekritik lernt heute noch, was er immer gelernt hat: "Als Waren bezeichnet man nur etwas, das getauscht wird."1 Vollzieht sich auch die Verbreitung von Informationsgütern als Tausch und gehorcht die Beziehung von Käufer und Verkäufer den Gesetzen des Äquivalententauschs? Handelt es sich bei den neuen Informationsgütern also tatsächlich um Tauschgüter? Solange man nur die "Hardware" betrachtet und den materiellen Datenträger, lässt sich diese Frage mit einem klaren "Ja" beantworten. Die soziale Beziehung, die der Kauf eines Computers vermittelt, unterscheide sich durch nichts vom Kauf eines Autos oder einer Waschmaschine. Sobald es um das eigentliche Informationsgut geht, bietet sich indes ein völlig anderes Bild. Was diese Produkte angeht, kann von Tausch bestenfalls in einem diffus-metaphorischen Sinn die Rede sein, aber nie und nimmer, wenn der Begriff eine präzise ökonomische bzw. ökonomiekritische Bedeutung haben soll. Damit Güter zueinander in eine Tauschbeziehung treten und Tauschgut-Charakter annehmen, müssen nämlich zwei Bedingungen zusammenkommen. Zum einen müssen beide Warenbesitzer nach vollbrachtem Tauschakt jeweils das Gut in Händen halten, das vor dem Tausch dem Gegenüber gehört hat. Zum anderen müssen beide Tauschpartner das, was sie zu Markte tragen, definitiv weggeben. Der zweiten grundlegenden Bedingung tun zwar die Nutzer Genüge, die ihr Geld für kommerzielle Software oder für Musik- und Videodateien ausgeben, nicht aber die Vertreiber dieser Produkte. Die Kunden überlassen ihr gutes Geld ein für alle mal den Anbietern, Letzteren bleibt indessen erhalten, was sie geben! Die monetäre Transaktion vermittelt keineswegs den Händewechsel der entsprechenden Güter, sondern vermehrt lediglich die Anzahl der Menschen, die dasselbe Produkt legal nutzen dürfen. Die Produzenten digitaler Informationsgüter können etwas, was noch kein seriöser Warenproduzent je gekonnt hat und je können wird, etwas, was mit Tauschbeziehungen strikt unvereinbar ist: Sie sind in der Lage dasselbe Produkt, denselben Klingelton oder dieselbe Software, beliebig oft an den Mann oder die Frau zu bringen, und das, ohne wegen Betrugs vor Gericht zu landen!

Um Missverständnisse zu vermeiden: Dass das gleiche Produkt an viele verschiedene Kunden veräußert wird, ist ein wohlvertrautes Phänomen und steht selbstverständlich in keiner Weise im Widerspruch zu dessen Warencharakter. Bei der industriell-seriellen Fertigung ist das gang und gäbe und die Massenfabrikation gleichartig durchnormierter Güter bildete überhaupt die Voraussetzung für die Kommodifizierung und Durchkapitalisierung der materiellen Produktion. Tabakkonzerne fabrizieren Millionen von ununterscheidbaren Zigaretten und Automobilunternehmen Hunderttausende von Fahrzeugen, die einander noch weit mehr gleichen als ein Ei dem anderen. Das ist aber wohlgemerkt nicht mit dem zu verwechseln, womit wir es bei der kommerziellen Verbreitung digitaler Informationsgüter zu tun haben. In Hinblick auf den materiellen Datenträger lässt sich zwar durchaus auch bei ihnen vom gleichen Produkt sprechen; ob Hunderttausende von Menschen die gleiche Fertigpizza und das gleiche Auto erwerben oder Millionen den gleichen CD-Rom-Rohling usw., macht natürlich keinerlei Unterschied. Was das eigentliche Informationsgut angeht, den immateriellen Informationsinhalt, geschieht indes beim Vertrieb kommerzieller Informationsgüter etwas, wozu sich in der Welt der materiellen Produkte keine Parallele finden lässt. Die Produzenten von Informationsgütern sind nicht gezwungen, ihr Gut neu zu produzieren, um das Ergebnis ihrer Informationsarbeit außer an Müller auch noch an Meier, Schulze und eine Milliarde anderer potenzieller Kunden zu veräußern. Sie produzieren einfach und verkaufen mehrfach. So etwas ist kein Tausch, und der Gegenstand, der auf diesem Weg verbreitet wird, ist kein Tauschgegenstand und damit auch keine Ware.

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Der Begriff der "Informationsrente" spukt bereits seit etwa 10 Jahren durch die einschlägige linke Diskussion. Meines Wissens geht er auf den philippinischen Sozialaktivisten und Globalisierungskritiker Roberto Verzola zurück. Verzola gebraucht diesen Ausdruck ohne großen theoretischen Anspruch und ohne ihn auf die Marxsche Kritik der Politischen Ökonomie zu beziehen. Im Konzept der Informationsrente steckt aber viel mehr, als dessen Urheber klar war und als die bisherige Debatte zu Tage gefördert hat. Eine konsequent rentenökonomische Reformulierung wird es erlauben, die tausendmal totgesagte Marxsche Kritik der Politischen Ökonomie für die Analyse der inneren Widersprüche der Informationsökonomie fruchtbar zu machen.

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aus: Ernst Lohoff: Der Wert des Wissens. Krisis 31

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translated by google

Edited version of the article of the same name out krisis 31

The value of the knowledge

Ernst Lohoff

Capitalism creates itself new utilization fields and expands, by transforming wealth production into goods production. Approximately 200 years was located the social "hardware "in the center of this Kommodifizierungsprozesses. Capital extended its basis thereby that it down-competed traditional forms of the production of material goods and by industrially manufactured goods replaced their products (food, clothing, ect.) or by bringing to date unknown material goods on the market, those as goods the light of the world saw from the beginning (car, entertainment electronics, etc.). Those hardly appeared the industrial capitalism set growth borders, seemed the follow-up question already regulated with the crisis of the Fordism. Freely after the slogan "the industrielle capitalism is dead - it lives information capitalism "applied it already into the 1980er year as constituted that the Kommodifizierung of the social "software "lines up now and the utilization fields of the future particularly in the immaterial area "of the knowledge goods "to open itself and thus a golden future would open to the system of the value utilization. The reason for this hurrying ahead historiography failed rather dryly. It was limited the reason to the sentence "commodity is commodity ". Whether "immaterial goods populate ", or strong conventional forest and meadow goods the markets, is beep all the same after this understanding: Where capitalistic enterprises goods produce and to sell and profits gain take place utilization.

Certainly Microsoft and Co manufacture their products not from Altruismus to earn but around money. Alone however already proves these products as goods? With the keyword commodity did not have the everyday life and understanding of economist ever something else as articles of exchange before eyes, and also each new A RISEr into the Marx economics criticism learns today still, what it always learned: "As goods one designates only something, which is exchanged. "1 carries out itself also the spreading of information goods as exchange and obeys the relationship of buyer and salesman the laws of the equivalent exchange? Does it thus actually concern at the new information goods exchange goods? So long one only "the hardware "regards and the material data medium, can this question with a clear ""be answered. The social relationship, which the purchase of a computer obtains, differs by nothing from the purchase of a car or a washing machine. As soon as it concerns the actual information good, meanwhile completely different picture is offered. Which concerns these products, the speech can be, but never ever from exchange at best in a vague-metaphorical sense, if the term is to have a precise economic and/or economics-critical meaning. So that goods step to each other into an exchange relationship and accept an exchange property character, two conditions must accumulate. On the one hand both owners of goods must in each case hold the property in hands after achieved exchange act, which heard before the exchange the opposite. On the other hand both Tauschpartner must away-give what they carry to market, definitely. To the second fundamental condition do the users am sufficient, who spend their money on commercial software or on music and video files, not however the Vertreiber of these products. The customers leave their good money once and for all to the offerers, the latters remain meanwhile, which they give! The monetary transaction mediated by any means the hand change of the appropriate goods, but does not only increase the number of humans, who may use the same product legally. The producers of digital information goods can do something that still no respectable goods producer has ever skillfully and will ever be able, something that with exchange relations is strictly incompatible: They are able the same product, the same bell clay/tone or the same software to arbitrarily often bring to the man or the woman and that, without landing because of fraud before court!

In order to avoid misunderstandings: That the same product is sold to many different customers, a familiar phenomenon is and stands naturally in no way in the contradiction to its goods character. With the industrial-serial manufacturing that is common and the mass production of homogeneously through-standardized goods formed at all the condition for the Kommodifizierung and Durchkapitalisierung of material production. Tobacco companies produce millions of indistinguishable cigarettes and automobile enterprises of hundredthousands of vehicles, which resemble still far more than an egg the other one each other. That is to be confounded however mind you not with, with which we have to do it during the commercial spreading of digital information goods. In view to the material data medium can be spoken quite also with them of the same product; whether hundredthousands of humans acquire the same Fertigpizza and the same car or the same CD-ROM blank etc. for millions, makes naturally no difference. Which concerns the actual information good, the immaterial information contents, it happens meanwhile with the selling of commercial information goods somewhat to which in the world of the material products no parallel can be found. The producers of information goods are not forced to produce their property again in order to sell the result of their information work except at Mueller also still to Meier, Schulze and a billion other potenzieller customers. They produce simply and sell several times. Like that something is not an exchange, and the article, which is this way spread, is not an article of exchange and concomitantly no commodity.

Material wealth production went through countless circulations as a result of its subjecting under the capital in the last 200 years. In view to the social form all innovations up to the microelectronic revolution always contained the same: the creation of new exchange goods. The triumphant advance of the digital information goods blasts this Monoformie open. The digital information goods do not differ simply only materially and in the kind of their use of conventional goods. The technological difference implies a difference in the relations form of producer and product and producer and user in this special case. For the first time in the history of capitalism urge of paying goods on the market, which do not extend their arbitrary reproductibility because of simply the goods world, but the universe of the paying goods add a second department. Beside the commodity, beside the old-established "elementary form of the capitalistic wealth "(Marx) a once unknown steps and to today unidentified second "social hieroglyphic "(Marx), the denationalized universal property.

Marx manufactured a close relationship between the commodity and the Wertverhältnis in his writings. Marx knew quite goods without value, about reason and soil; turned around it insistierte however on the fact that value must present itself always necessarily as commodity. , Which does not accept a goods shape, a logical impossibility was worth in its eyes. "Capitalbildung can not take place except on the basis of the Waarenproduction and Waarencirculation "2, is called it at it accordingly, or apodiktisch in other place: "The Capital… produciert nothwendig Waare, its Product as Waare or it does not produciert anything. "3

The occurrence of digital information goods does not make this clear statement by any means revision needy. The difference between the commodity, and the denationalized universal property coincides rather with the difference of value and non--value.

The fact that conventional artifacts into exchange goods and thus into goods can be transformed is based on their singularem character. With all traditional artifacts it concerns clearly outlined sole specimens/single copies. They exist at a completely determined place for a certain time. None of them was ever present at two places at the same time. Their duplication implies accordingly new production. For the mass motorizing it is not sufficient to produce once the prototype of a car. So that these products spreading find, around other time material cars must again be manufactured. At the same time the use of traditional artifacts coincides with their consumption. A roll, which verzehrt becomes, is incorporated few bites later already and opposes thereby once and for all the new supply - and independently of social conditions, under which humans nourish themselves. In addition, each washing machine, each toothbrush, each building, each turning lathe proves as passing. All these goods are subject to one "technical wear "(Marx). By serving their purpose and being used, they lose gradually and irrevocablly their serviceability.

In contrast to this it concerns with the human knowledge since more jeher a transsingulare power. They are all these strict spatiotemporal limitations single and that are also the reason, why never the knowledge took care of, but only in singularen artifacts depressing use of knowledge a goods character. Who has knowledge, excludes thereby nobody automatically to acquire themselves and of their in another place avail themselves at the same time the same knowledge. The set of the Pythagoras is not to anybody only not at the disposal, because another straight with it operates. And also the coupling of use and consumption is strange to the world of the knowledge. How often the formula A may have been used ² +b ² =c ² in the last 2500 years already, it presents itself today still just as youth-freshly and usefully as on the day, on which it was set up. In its concrete execution the first awkward wheel, which humans formed, was a singular thing and as such it long disintegrated. The pertinent idea in the head of the first wheel producer survived against it both the end prototypes and their author without prejudice to. All knowledge is not naturally intended for the eternity. Also elements of the mental wealth can disappear, but not due to wear by use, but in the measure like the social connection and the realization context, in which they had meaning, to evaporate. While material goods fall sooner or later their use to the victim, knowledge disappears by nonusage.

From the discovery of the fire up to the beginning of the microelectronic revolution the demarcation line between the human knowledge and the human artifacts was identical to the border between the world of the universal one and the singular one. The digital information goods blow up this order. This new class of artifacts exhibits the same characteristics, which remained reserving so far the human knowledge.

As the knowledge thus can be assigned also over Internet spread programs and data records no special clear location. Like it also all other digital information goods are ubiquitous in principle, and their use coins/shapes exactly crucially. While singular goods can be only used rivaling, digital information goods are arbitrarily in principle often as much as desired at the disposal. "With two skirts one can dress two humans, with a skirt only one humans etc. "4, wrote Marx in "the capital "and meant, thus a banality valid for all capitalistically produced goods to express. With the digital information goods however products developed, which set this alleged matter of course repealed. The same software can be used just as well by humans as of a billion humans. At conventional goods the actual production process begins only with the end of the development. At digital information goods against it development and production are identical, and to the place bare copying processes, which help the same property to a multiplicity of parallel existences, step the classical manufacturing.

And also which concerns the question of use and consumption, the information goods resemble the universal property knowledge instead of the remaining artifacts. Software or data records loses often amazingly fast in fact its use. Responsible for the fact however never it is that they would fall their use to the victim. As it today to consume, could they leave themselves in principle up to expiring the sun be further-consumed. Apart from the durability lacking of the material storage media once, which stays far behind from paper let alone Pergament, but with the actual data type fact to confound is, do not make useless excluding the countless, from permanent revolutionizing of the technical standards resulting compatibility problems the information goods. Differently formulated, they become useless by increasing uncommonness. The author of these lines does not use no more for the letter of this contribution only therefore the simple and user friendly text processing program, with which for him before 18 years the computer era began, because it became thereby the passing on and subsequent treatment of this text impossible. With the use-conditioned wear of goods that does not have to do anything. Concerns here not over "technical wear ", but a new form of "moral wear "(Marx) - a difference of central value analytic importance.

If the capital of the production of singular goods seizes, then these transform into goods. If universal artifacts of the profit are produced because of, then this bornierte purpose brings the universal character of these goods and in them "vergegenständlichten "work, not simply for disappearing. Instead of goods shape they accept another, paradoxes social form, the form of denationalized universal artifacts.

Marx decoded the value in his criticism of the Warenfetischs as a specific social relations form. Against the civil conceptions the value is not natural characteristic of things, but the specific social relationship, which separate private producers die with one another. This relationship inkorporiert itself however paradoxically in things and makes from them goods. This conversion proves turned around the special social character of this kind of social wealth production. "Only products from each other more independently and from each other independent private work do not step each other as Waaren opposite ",5 paying goods, which do not represent goods as universal goods, represent value, but differently constituted social relationship than separate private producers. The producer of denationalized universal goods, represents denationalized general work.

ff.

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s.a. http://www.oekonux.org/list-en/archive/msg04477.html

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Neue Seiten im Kontext

Montag, 6. August 2007

Veranstaltung mit Vorträgen von Ernst Lohoff, Nürnberg, (Zeitschrift KRISIS) und Sabine Nuss, Berlin, (Zeitschrift PROKLA) sowie ein Seminar mit beiden Autor/innen

am Freitag, 7.9.2007, 19:00 Uhr, und Sonnabend, 8.9.2007, 10:00 bis 16:00 Uhr

Nuss und Lohoff beschäftigen sich mit der politischen Ökonomie des Informationskapitalismus. Während für Nuss der Eigentumsbegriff den zentralen Zugang eröffnet, ist für Lohoff die werttheoretische Einordnung vorrangig. Die Frage der Aufhebung der Warenproduktion wird von beiden folglich unterschiedlich beurteilt.

Freitag, 17. November 2006

Streifzüge will ihre Lager dezimieren und veräußert daher bis Ende des Jahres ihre Produkte zu Schleuderpreisen

Samstag, 31. Dezember 2005

Eine Produktion der Kooperative Haina, 2005.

Im ersten Teil unserer Reihe zur Herrschaft der abstrakten Zeit hören wir einen Vortrag "Im Takt des Geldes” von Eske Bockelmann, der Autor des gleichnamigen Buches ("Im Takt des Geldes. Zur Genese des modernen Denkens”; Zu Klampen Verlag) ist. Wir hören den Mitschnitt eines Vortrags, der von Bockelmann auf einem Seminar der Theoriegruppe Krisis 2005 in Neudietendorf gehalten wurde, wo er als Gastreferent eingeladen war.

Buch von Eske Bockelmann

"Es sind die Menschen, die (den Zwang des Geldes) eingerichtet haben, durch nichts sonst auf ihn verpflichtet als durch sich selbst. Aber sie haben ihn eingerichtet zu dem, was ihre Welt im Innersten zusammen hält; und glauben nun doppelt gezwungen - durch ihn, den sie eingerichtet haben, und ihn, den sie fest schon in sich tragen -, nicht sie hätten mehr über ihn, sondern er allein über sie zu entscheiden. Und fast will mir scheinen, am empfindlichsten seien sie gegen alles, was sie mahnt, dass sie darin irren."

Donnerstag, 29. Dezember 2005

Ein gängiges Argumentationsmuster (ich trenne mich von dir ohne dich weiter zu unterstützen) wird schön in Astrid Lindgren's Buch "Karlsson vom Dach" vorgeführt. "Ich mach nicht mehr mit."

Die Seite sammelt Beispiele und Auswege.

Samstag, 23. November 2002

Ich gebe es offen zu: Ich hasse Arbeit. Ich hasse es, mir für fremde Interessen den Arsch aufzureissen, ich hasse es mir sagen zu lassen, was ich zu tun oder zu lassen habe, ich hasse es meine Zeit zu verkaufen, ja ich hasse es mich zu verkaufen, denn nichts anderes bedeutet es für mich zu arbeiten.

Montag, 15. Oktober 2001

Gruppe Krisis. "Was ist Wertkritik?"

Mittwoch, 4. Juli 2001

Ökonomien, die nicht der gegenseitigen Konkurrenz verpflichtet sind.

Dienstag, 26. Juni 2001

Liste von Zeitschriften, die mit den Thema von CoForum mehr oder weniger in Zusammenhang stehen. Sie ist wie vieles auf der Welt: unvollständig - kann aber jederzeit ergänzt oder korrigiert werden.