Bewußtsein

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Für roy.ly ist es bewußtes Sein - Sein im Hier und Jetzt - wissen, das bin ich, das bin ich nicht, das gibt es, das ist Gedanke, das ist Gefühl, das ist Erfahrung, das ist Realität, das ist Illusion, das ist wirklich Wirklichkeit, das ist meine Wahrnehmung, das ist Weltenseele, das ist Weltgeist, das ist Universelles Bewußtsein, das ist Ursache, das ist Wirkung, das ist Aufgabe, das ist Ziel, das ist Weg und eines vom Anderen unterscheiden zu können. --roy.ly

Für mich hat es zwei verschiedene Aspekte

Beide Aspekte bedeuten ImhO vor allem einmal, das ich dies mir selbst zugestehen können muss. Zudem allen anderen Menschen. Diese Unterteilung könnte der Kontext sein für z.B. roy.ly´s Definition.
Sein und nicht Sein, universell etc bezeichne ich als Wahrnehmung, weil ich sowieso immer alles unbedingt richtig reinkriege (Augen, Ohren, Aussagen) und dann in einer anderen Instanz relativiere, korrigiere, nachfrage. Ist eine solche Instanz vorhanden, kann man von bewusster Wahrnehmung sprechen (bei Menschen).
Ist eine soziale Gemeinschaft (alle Menschen an sich, die Gesamtheit an ihrer Umgebung) sich ihrer Taten bewusst (= trägt die vollste Verantwortung), ist dies das Bewußtsein, welches wir hier vielleicht suchen. --mz


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zu Bewußtsein und Bewußtheit siehe: Moshe Feldenkrais und Heinrich Jacoby,
SozialisationDurchErwartung,


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Montag, 21. August 2006

Zitat von Klaus Holzkamp in Die Menschen sitzen nicht im Kapitalismus wie in einem Käfig:

Nehmen wir als Beispiel eine gebräuchliche Erziehungstechnik, die wir "Gleichheitsregulation" genannt haben: alle Kinder kriegen das gleiche. Du kriegst ein Spielzeug, dann kriegst du auch ein Spielzeug. Du kriegst zwei Scheiben Wurst, dann kriegst du auch zwei Scheiben Wurst. Das sieht so aus, als ob das vernünftig und gerecht wäre. Es ist scheinbar einfach und handhabbar, aber es führt schließlich dazu, daß die Kinder gar nicht mehr darauf achten, was sie selber eigentlich wollen. Sie achten nur noch darauf, was der andere kriegt. Das ist eine Entwicklungsbehinderung in dem Sinne, daß das Bewußtsein für die eigenen Interessen, damit die Möglichkeit subjektiver Bestimmung des eigenen Lebens, hier eingeschränkt werden. Diese Regulationsformen werden dann von den Kindern übernommen und gegen die Erwachsenen angewandt. Da man ja nie hundertprozentig gerecht sein kann, haben die Kinder ständig etwas einzuklagen von den Eltern. Das groteskeste Beispiel ist das: Von drei Kindern will jedes in der Mitte sitzen. Auf diese Weise klammert man die Kinder nicht nur, indem man sie zu manipulieren versucht, als Partner bei der Bewältigung von Alltagsproblemen aus. Sie werden sogar zu Gegenspielern. Sie machen den Eltern das Leben zu Hölle, indem sie - quasi in einer Art von Gegenmanipulation - deren Prinzipien dauernd gegen sie selbst kehren.