Umsonstnetz Hamburg -- Praktische Wertkritik mit immer weniger Erwerbsarbeit

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Bloß "antikapitalistisch" zu sein, bedeutet noch keine Änderung im wirklichen Alltagsleben ...

Wer sich in Hamburg Schritt für Schritt gemeinsam und selbstorganisiert von der Erwerbsarbeit lösen möchte, auch selbstbestimmte Gemeinschaftsarbeit anstrebt, findet HIER erste Tipps, Informationen und Kontakte. Bitte, ergänzt HIER!!

Etliche Menschen in Hamburg sind mit ihrer Erwerbsarbeit nicht glücklich. Wer eine "volle Stelle" hat, ist häufig davon stark aufgesogen, hat wenig Zeit zum Leben. Wer nicht erwerbsarbeitet, hat oft wenig Mittel zum Leben ... Dabei stärkt die Erwerbsarbeit ständig das Kapital und das Ware-Geld-System als den Menschen gegenüberstehende, entfremdete Macht. Wirtschaften ist auch durch selbstbestimmte Verabredungen möglich. Das geht menschenfreundlicher und umweltschonender.

Diese Seite "lebt" von den Menschen, die weitere Infos über selbstbestimmteres Wirtschaften jenseits vom allgemeinen Warenmarkt ergänzen. Jede auch noch so kleine Initiative in diese Richtung ist hier herzlich willkommen. Bitte, selbst eintragen !! Es ist selbstverständlich, dass jegliche Tipps, die sich auf rassistische, sexistische oder andere Menschen-verachtenden Themen beziehen in dieser Zusammenstellung nichts verloren haben.

Nützliche Dinge (und Ideen)

Es muss ja nicht immer alles neu gekauft werden. Vieles gibt es auch gebraucht, manches umsonst im Bekanntenkreis, in der Nachbarschaft oder in den Umsonstläden. Es ist "zu schade zum Wegwerfen" ... Hier werden Orte dargestellt, an denen nützliche Dinge gesammelt und umsonst für den persönlichen Bedarf wieder ausgegeben werden:

Umsonstladen Hamburg Altona des Arbeitskreis Lokale Ökonomie Hamburg; Stresemannstraße 150 (Nähe S-Bhf. Holstenstraße) 22769 Hamburg Öffnungszeiten: Dienstag 18.30 Uhr bis 20.30 Uhr; Mittwoch 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr; Freitag 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr; Sonnabend 10 bis 12 Uhr 30 Tel.: 39 90 64 88 ) e-mail: umsonstladen(-ät-)ak-loek.de Infos: http://www.ak-loek.de/Umsonstladen

Umsonstkiosk des Arbeitskreises Lokale Ökonomie Hamburg; Caffamacherreihe 47; 20355 Hamburg; Tel.: 0151 - 14 90 30 31; umsonstkiosk@ak-loek.de Öffnungszeiten: Montag 16.30 - 18.30, Mittwoch 17.30 - 19.30 und Samstag 16.00 - 18.00

Umsonstladen Hamburg Billstedt , Öjendorfer Weg 30, 22119 Hamburg ; Tel: 040 – 360 958 23 ; Öffnungszeiten: Mo 16 bis 19 Uhr; Di 10 bis 13 Uhr; Fr 13 bis 16 Uhr, Sa 10 bis 13 Uhr Infos: http://www.kostnix-umsonstladen.de.vu/

In Hamburg und anderswo gibt es auch 'free boxen' oder Give - Boxen für alle möglichen überzähligen Dinge. Beispiel: Die free box im 'Cafe Knallhart' an der Hamburger Uni, im HWP-Gebäude (hier: Kleidung) Schafft weitere kleine (betreute) Orte des gegenseitigen Gebens und Nehmens in eurer Nachbarschaft!!

Das Freecycle™- Verschenk-Netzwerk organisiert in lokalen Gruppen den Austausch kostenlos abzugebender Gegenstände. Mit Freecycle kannst du zu verschenkende Sachen anbieten oder suchen.

Info: Freecycle Hamburg http://de.groups.yahoo.com/group/freecycle-hamburg/

Kleidung

... gibt es im Umsonstladen Hamburg Altona und in 'free boxen' in der Nachbarschaft.

Nahrungsmittel

Es ist möglich, Einkaufgemeinschaften für Bionahrungsmittel zu gründen oder ihnen beizutreten. Das sind die Food-coops.

Es besteht bei vielen Supermärkten die Möglichkeit zu containern. Schaut einfach bei dem Supermarkt um die Ecke vorbei wann die Tonnen rausgestellt werden. Meist geschieht dies einmal wöchentlich. Täglich gutes Essen gibts bei 2 Bioläden im Hinterhof. Kommt am besten Abends vorbei, weil die Verkäufer nicht gerne sehen, wenn man den "MÜLL" mitnimmt. Die Container befinden sich im Hinterhof und zwar in nahe U/S Bahn Wandsbeker Chaussee in der Hammer Straße und Mühlenstieg.

FOOD- COOPs (Bionahrungsmittel – Einkaufsgemeinschaften) :

Wer möchte mit anderen sich ein paar Nahrungsmittel selbst anbauen? Gibt es Gartengruppen in Hamburg? Schreibt sie hier auf.

Feiern, kochen und essen

... kann genauso Spaß machen wie zusammen selbstbestimmt Arbeiten. Hier können Möglichkeiten aufgelistet werden, wo mensch in dieser Hinsicht willkommen ist. Wo gibt es weitere für alle offene Volxküchen ?

Cafe Knallhart: Mo, Di, Do; vegetarisch

Hafenvokü: Mo - Do(erster Di im Monat nicht); vegan/vegetarisch

Libertäres Kultur– und Aktionszentrum "Schwarze Katze": Fr; meist vegan

Liz: Di, So; vegan

Rote Flora: Mo, Do; vegan

Wohnen ...

... ist ein wichtiger Lebensbereich und der stärkste Posten, der uns an die Warenwelt und den Zwang zu Geldverdienen bindet... Wohngemeinschaften bringen hier leichte Milderung. Wohnprojekte im Zusammenhang mit dem Miethäuser-Syndikat (Liste!) kann mittel- bis längerfristig Entlastung schaffen, weil auf diese Weise ein gesellschaftlicher Bereich von nicht mehr privatisierbarem Wohnraum entsteht.

Beispiel: Das Mietshäuser Syndikat (http://www.syndikat.org/)

Kontakt in Hamburg:(http://www.inter-pares.de/)

Möbel

Im Wohnbereich kommen die meisten Menschen nicht ganz ohne Möbel aus. Neukauf ist hier nur in seltenen Fällen nötig. Sie lassen sich, besonders wenn sie nicht sooo groß sind, reparieren und weitergeben. Wo in Hamburg komme ich günstig an Möbel?

Info: Kleinmöbellager, Stresemannstraße 136; Mo, Fr, Sa 10:00 - 14:00 Uhr und Mi 17:00 – 19:00 Uhr http://www.ak-loek.de/Main/Kleinmoebellager

Reparatur – Selbsthilfe –Werkstätten

Viele können das gar nicht so gut. Aber es kann Spaß machen, das zu lernen. Allerdings betrifft die Reparatur so viele Berieche, dass sie meist die Möglichkeiten eines Einzelnen übersteigt. Hier ist ein Zusammenschluss nötig.

Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt "Schrott wird flott" Stresemannstr. 142 ;

Infos: http://www.ak-loek.de/Main/Fahrradwerkstatt

Elektro - Reparatur im Kleinmöbellager , Stresemannstraße 136, jeden Dienstag Infos: http://www.ak-loek.de/Werkstatt/Reparatur

Im Haus drei in Altona gibt es Montags Dienstag und Mittwoch eine offene Holz- bzw. Metallwerkstatt, in denen für ein geringes NutzerInnen-Entgelt professionelle Maschinen unter Anleitung benutzt werden können Link: http://www.Haus-drei.de Angebote ...offene Werkstätten.

In der Roten Flora (Achidi-John-Platz 1 Ex-Schulterblatt 71) gibt es eine offene Fahrradwerkstatt sowie eine Motorradgruppe Montags ab 20Uhr bzw. 18Uhr

Verkehr und Transport

Überall kannst du nicht zu Fuß hingehen. Also: Wie können Menschen in Hamburg sich gegenseitig helfen, sich umweltfreundlich zu bewegen? Wie können wir umweltschädlichen Autoverkehr vermeiden, Bewegungen mit Fahrrad, Bus, Bahn ... fördern? Schreibe die Tipps für Hamburg hier bitte auf. Eine sehr gute Seite für alle die mit dem Daumen reisen möchten ist http://www.hitchwiki.org. Die Seite bietet Informationen für Hitchhike-Punkte in sehr vielen Städten und auch allgemeine Tipps fürs Trampen. Die Seite gibt's auf verschiedenen Sprachen(Die englische Version ist meiner Meinung nach etwas besser), helft mit, dass sie wächst!

Politische ‚Infrastruktur

( wird noch gefüllt !)

Sport

Wo in Hamburg kann ich umsonst durch gegenseitige Hilfen Sport treiben? Eine billige Alternative ist schon mal der Breitensportverein Sportspaß. Aber vielleicht geht es ja auch noch sekbstorganiiserter ??

Bildung

Warum fangen wir nicht an, uns gegenseitig anspruchsvolle Bildung uns gegenseitig verabredet zu geben?? Wichtig ist nur, dass die beteiligten dafür verlässliche menschliche Beziehungen entwickeln.

Freie Uni Hamburg - ein selbstorganisiertes Basis-Bildungsprojekt, in kleinen Lerngruppen geben sich Menschen gegenseitig anspruchsvolle Bildung und Fertigkeiten ohne Geld weiter. Info: http://www.ak-loek.de/FreieUni

Wissensbörse Hamburg - Nichtkommerzielle, gegenseitige Wissensvermittlung - besonders stark bei Sprachenangeboten ("Tandem-Lernen") Info : http://www.wissensboerse-hamburg.de/

Energie (-Sparen) und Heizung

Siehe mal weiter beim Kultur - Energie Bunker Projekt / KEBAP: http://kulturenergiebunker.de/

Wasser

Computer (Freie Software und Freies Internet)

Ubuntu - GNU/Linux Benutzer Gruppe http://www.ak-loek.de/FreieUni/Lerngruppen

Konzerte organisieren

Gratis-Konzerte kann man super selber organisieren. Zusammen mit ein paar Freund*innen ist es kaum Arbeit und es wirft ein großartiges Erfolgserlebnis ab, wenn ein Konzert stattfindet nur weil ihr es veranlasst habt. Außerdem: Wenn wir die Konzerte nicht selber veranstalten, dann kommen irgendwelche Bookingagenturen und holen die Bands für teuer Eintritt ran. Buh!

Schritt 1: Fragt einfach mal im autonomen Zentrum eurer Wahl auf dem Plenum nach, ob ihr den Raum für Gratiskonzerte nutzen dürft. Meistens sollte da niemand etwas gegen haben. Wir machen selber Konzerte im Café Knallhart (http://knallhart.anti.de), dort ist es auf JEDEN Fall möglich. Das geht aber bestimmt auch anderswo.

Schritt 2: Die meisten Underground Bands freuen sich über jede Gelegenheit zu spielen. Lokale Bands brauchen in der Regel kein Spritgeld und kommen daher gerne for free vorbei. Kümmert euch lange genug im vorraus darum, wen ihr wann zu euch einladen wollt. Ihr braucht natürlich auch Technik und einen Menschen der sie bedienen kann. Ausreichende Tontechnik haben die meisten Zentren eigentlich am Start, nur eine Person die sich mit Aufbau und Live-Mischen auskennt solltet ihr in eurem Umfeld haben. Aber: Einfach mal umhören und Leute ansprechen kann schon viel weiterhelfen.

Schritt 3: Bastelt ein paar Flyer oder Plakate, stellt den Termin auf Bewegungsmelder.org ein, und schon wissen Leute bescheid und freuen sich, dass es Musik für lau gibt.

Klingt wirklich einfach, das ist es aber auch. Wenn ihr Fragen habt, schaut einfach mal auf den Blog unserer Konzertgruppe. Da steht auch eine Kontaktadresse. http://offbrettkollektiv.blogsport.de

Kunst und Kultur

Welche Angebote sind nicht einfach nur ein "Schnäppchen", sondern eine Anregung selbst gemeinsam aktiv zu werden? Schreibt hier eure Vorschläge und Ideen dazu auf, bitte!

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