Die Grenzen des Kapitalismus -- Wie wir am Wachstum scheitern

Version 3, 88.117.80.174 am 8.9.2008 13:54
Daten
ISBN: 3800073668
web: http://www.social-innovation.org

Das Buch "Die Grenzen des Kapitalismus – wie wir am Wachstum scheitern" ist ein Projekt des Social Innovation Network (Sinet) und das Ergebnis mehrjähriger, intensiver Diskussionen im Kreis um Andreas Exner, Christian Lauk, Konstantin Kulterer, Ernst Schriefl aus Wien und Klagenfurt. Wir möchten zeigen, dass der in das kapitalistische System eingebaute, positive Rückkopplungsmechanismus namens Wirtschaftswachstum mit einem kontinuierlich steigenden Verbrauch von Energie und Rohmaterialien verbunden ist. Und dass dieser steigende Verbrauch – und somit auch das Wirtschaftswachstum – früher oder später an seine natürlichen Grenzen stoßen wird.

Mit unserem Buch ist diese Diskussion nicht beendet. Ganz im Gegenteil: Eine zum guten Teil auf knappe natürliche Ressourcen (Land, Energie und Rohmaterialien) zurückzuführende Inflation verteuert Grundnahrungs- und andere Lebensmittel und zeigt die Dringlichkeit eines radikalen Umdenkens. Wir sind uns sicher: Der Entwicklungspfad, auf dem sich unsere Gesellschaft seit der industriellen Revolution befindet, ist eine Sackgasse. Er ist nicht auf Sand, schlimmer, er ist auf die fossilen Energien Kohle, Öl und Gas gebaut. Und die reichen nicht ewig. Doch wie kommen wir da raus? Und wo wollen wir hin?

Wir widmen uns mit diesem Weblog allem, was helfen könnte, der Antwort auf diese Fragen näher zu kommen – praktisch und theoretisch. Wir wollen bequeme, doch gefährliche Illusionen zerstören. Zum Beispiel, wenn von Spiegel Online oder sonstwem wieder einmal ein technologisches Großprojekt als Lösung aller Energieprobleme gefeiert wird. Wir wollen die von der Mainstream-Ökonomie gepredigte Problemlösungskraft des Marktes als Zerstörungskraft entlarven. Zum Beispiel, wenn das angebliche Heilmittel Emissionshandel gepredigt wird. Wir wollen aber auch auf Projekte aufmerksam machen und diskutieren, die Keimformen für die nächste große Epoche nach der Industriegesellschaft sein könnten. Und, last not least, machen wir auf wichtige Termine von uns und uns nahestehenden Gruppen aufmerksam.

Wir laden herzlich dazu ein, unsere Beiträge zu kommentieren und zu diskutieren! Je nach Zeit, Lust und Laune diskutieren wir gerne mit!