Kongress "SolidarischeÖkonomie" 2009 in Wien

Version 2, 134.169.13.24 am 19.11.2008 13:08
Daten
d: 20.-22. Februar 2009
web: http://www.solidarische-oekonomie.at

Vom 20.-22.Februar 09 wird auf der Boku in Wien der Kongress "Solidarische Ökonomie" stattfinden. Dabei wird jedoch versucht Alternativen zu den üblichen hierarchischen Organisationsstrukturen auszuprobieren, die unserem egalitäten und partizipativen Anspruch gerecht werden. Das bedeutet soviel wie, dass ein Rahmen organisiert wird, der allen offen steht, und nicht nur gezielt eingeladene "Polit-Promis" Platz bekommen. Alle Personen und Gruppen, die sich für die Thematik interessieren, sind daher eingeladen sich selbstständig Programmpunkte zu überlegen und auf der Homepage einzutragen. Wir werden den Raum und Ressourcen (z.B.: Videobeamer) bereitstellen und aus den einzelnen Angeboten ein Programm zusammenstellen und bewerben.

Aufruf zur Mitgestaltung des Kongresses "Solidarische Ökonomie" Wien (BOKU), 20.-22.2.2009

Von 20. – 22.2. 2009 findet in Wien der Kongress "Solidarische Ökonomie" statt. Alle sind eingeladen Workshops, offene Diskussionsrunden, Filme, Performances etc. einzubringen. Tragt dies bis 17.10.2008 auf der Website ein. Bitte tretet ggf. zwecks Koordination mit anderen in Kontakt.

Ziel des Kongresses ist:

Das Verständnis von Solidarökonomie soll dabei breit angelegt werden - also bezogen auf Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine Ökonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt.

Der Begriff soll bewusst nicht eng eingrenzt werden um sehr unterschiedlichen Konzeptionen und Ansätzen Platz zu geben und kontroversielle Diskussionen zu ermöglichen. Dabei geht es um Kritik der Geschlechterverhältnisse, Grenzregime, Kapitalismus, Zerstörung natürlicher Lebensräume genauso wie um den selbstreflexiven Blick auf solidarökonomische Projekte wie: selbstverwaltete Räume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische Wohnformen, Aneignung von Raum und Ressourcen, Kommunen, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, Bleiberechtsinitiativen, Tauschringe, Regionalwährungen, Frauenräume und feministische Projekte, Umsonstläden, alternative Finanzierungseinrichtungen, fairer Handel, Solidarische und Interkulturelle Gärten, Volxküchen, landwirtschaftliche Direktvermarktung, Ökodörfer, OpenSource, Alternative Bildungseinrichtungen, Wissensallmende, Grundeinkommen u.v.a.m.

Unser Konsens gilt egalitären, partizipativen und unhierarchischen Formen und Prinzipien der Solidarischen Ökonomie, die wir auch in Vorbereitung und Ablauf des Kongresses leben wollen. Daraus ergab sich für die geplante Kongressstruktur: à Parallele gleichwertige Einheiten, in denen alle ihre Inhalte anbieten können à Für spontane Veranstaltungsideen und weiterführende Diskussionen werden ebenfalls Räume vorhanden sein.

Ausführlichere Informationen, die Zeitstruktur des Kongresses und Anmeldungen von Beiträgen zum Kongress: http://www.solidarische-oekonomie.at