Freie Schule Potsdam

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Daten
web: http://freie-schule-potsdam.de/

Die Schule wurde als Elterninitiative 1995 gegründet. Pädagogische Ausrichtung war am Anfang von Wild-Pädagogik inspiriert. Nach ca. 2 Jahren wurde die pädagogische Ausrichtung per Mehrheitsentscheid geändert und ein strukturierter Tagesablauf ("Gruppenzeiten") mit Betreuung durch je zwei Pädagogen pro Gruppe eingerichtet. Es gibt zur Zeit 3 Gruppen mit der Altersmischung 1-3 Klasse (untere Etage) und 2 Gruppen mit der Altersmischung 4-6 Klasse (obere Etage), wobei die 6. Klasse nochmal besondert betreut wird. In den letzten Jahren entwickelt sich in der oberen Etage wieder eine weitgehend selbstbestimmte Struktur, die jedoch durch die besondere Betreung der 6. Klasse beeinträchtigt wird.

Termine

Dienstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr ist Gelegenheit für unterhaltungslustige Eltern zum Kaffeeklatsch mit (mindestens) Simone!

Selbstbeschreibung

Lern- und Lebens(h)ort der Kinder

Kindern die Freude am Lernen zu erhalten ist eines unserer obersten Ziele. Dafür stellen wir eine entspannte, anregende Umgebung zur Verfügung, in der sie entsprechend ihren eigenen Entwicklungsbedürfnissen arbeiten, lernen und spielen können. Wir geben Raum für kindliche Neugier, Kreativität, Initiative und Ideenvielfalt. Wir wollen den Kindern helfen, mit beiden Beinen in der Realität zu stehen, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Wir möchten, dass die Kinder lernen, selbstbewusst ihre eigene Meinung zu vertreten sowie gemäß eigenen Bedürfnissen und unter Berücksichtigung der Interessen ihrer Umwelt verantwortlich zu handeln.

Kinder wollen lernen - Kinder sind neugierig

Die Grundschulzeit prägt in hohem Maße die Lerneinstellung der Kinder. Die PädagogInnen unserer Schule sehen ihre Aufgabe darin, aktives selbstbestimmtes Lernen zu fördern und die Kinder behutsam zu begleiten. Sie stellen den Kindern angemessene Herausforderungen, die sie an ihre Grenzen heranführen und sie ermutigen, diese zu überwinden. Dabei können die Kinder aus vielfältigen aber übersichtlichen Lernangeboten auswählen. Auf äußeren Zwang durch Noten oder Leistungsdruck verzichten wir.

Kinder lernen auf unterschiedliche Weise

Kinder lernen mit allen Sinnen, mit dem Gefühl, dem Intellekt und dem ganzen Körper und sie lernen aus dem sozialen Spannungsfeld der Lebenswirklichkeit heraus. Wir ermöglichen den Kindern vielfältige Erfahrungen und eine Verbindung von intellektuellem, künstlerischem, handwerklichem sowie sozialem Lernen.

Kinder brauchen keine Noten

Die Bereitschaft zur Leistung bringen gesunde Kinder mit in die Schule. Sie müssen nicht durch äußere Einflüsse gezwungen werden zu arbeiten. Wir verzichten bis zur fünften Klasse auf Noten und jede andere Form von vergleichender Bewertung. Am Ende eines Schuljahrs erhalten die Kinder Rückmeldungen zu ihren Lernerfolgen in Form von Jahresbriefen. Wenn wir feststellen, dass ein Kind Schwierigkeiten mit der Konzentration, der Lernmotivation, dem Durchhaltevermögen hat, versuchen wir die Gründe dafür zu verstehen und individuelle Unterstützung zu leisten.

Von Natur aus ist die Entwicklung der Kinder ein individueller Prozess.

Jedes Kind folgt einem inneren Entwicklungsplan, es ist "Baumeister seiner selbst" (Maria Montessori). Kindliche Lern- und Entwicklungsprozesse sind nicht durch Erwachsene planbar oder direkt zu steuern. Wir sorgen in unserer Schule durch eine ruhige und entspannte Lernatmosphäre für Rahmenbedingungen, in denen die Eigenaktivität und Individualität der Kinder geachtet wird und sie konzentriert und selbstbestimmt arbeiten können.

Kinder können mit zunehmendem Alter Teamarbeit schätzen lernen

Neben der individuellen Entfaltung der Kinder stellt die Kooperation mit anderen ein wichtiges Lernfeld dar. Die Kinder erkennen die Ergänzung ihrer eigenen Fähigkeiten und Ideen durch die anderer als eine wichtige Potenz. In unserem Schulalltag schaffen wir deshalb bewusst Anlässe zur Gruppenarbeit und unterstützen die sich bei den Kindern entwickelnden Eigenschaften, die gemeinsames Handeln ermöglichen.

Kinder besitzen die Voraussetzung soziale Kompetenz zu entwickeln

Unsere Schulorganisation lässt Interaktion zwischen den Kindern gewollt stattfinden. Im täglichen Morgenkreis jeder Gruppe, bei der Arbeit des Schülerbeirats und bei der Lösung von Aufgaben durch Gruppen üben sich die Kinder in unterschiedlichen kommunikativen Rollen wie der Diskussionsleitung oder dem gemeinsamen Finden von Ideen und im Einanderzuhören. Nicht zuletzt können hier erworbene Fähigkeiten auch helfen, Konflikte friedlich zu lösen.

Kinder wachsen in eine sich beständig verändernde Welt hinein

Unsere Kinder müssen auf eine ungewisse Zukunft vorbereitet werden. Sie müssen lernen, aus sich selbst heraus Mittel und Wege zu finden, selbstbewusst und flexibel zu denken und zu entscheiden. Die Kinder werden bei uns zu verzweigtem Denken und zum Wechsel des Blickwinkels auf ein Problem angeregt. Versuche, Umwege und Fehler sind erlaubt und werden als notwendige Erfahrung geschätzt.

Quelle: http://www.freie.schule.uni-potsdam.de/home.html

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Einen Überblick über verschiedene Versuche weltweit liefert das Buch Schule im Aufbruch von David Gribble.