Gesellschaft

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siehe auch HypothetischeGesellschaftsformationen

Neue Seiten im Kontext

Samstag, 5. November 2011

Verein und Netzwerk aus verschiedenen Höfen und Initiativen

Mittwoch, 17. August 2011

Im Rahmen der Transition Town Bewegung (etwa "Stadt im Wandel") gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u.a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des „Kinsale Further Education College“ in Irland. Ausgehend von der Beobachtung, dass die nationale und internationale Politik nicht entsprechend auf die Herausforderungen des Klimawandels und des bevorstehenden globalen Ölfördermaximums ("Peak Oil") reagiert und daher die Kommunen von sich aus mit ersten vorbereitenden Maßnahmen auf eine Zukunft knapper werdender Roh- und Treibstoffe reagieren müssen, initiieren Transition Towns Gemeinschaftsprojekte. Hierzu gehören u.a. Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von fossilen Energieträgern sowie zur Stärkung der Regional- und Lokalwirtschaft. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, ähnlich effizient und resilient zu funktionieren wie natürliche Ökosysteme.

Samstag, 13. August 2011

Dokumentarfilm: Die Münchner Räterepublik und ihre Dichter

Mittwoch, 13. Juli 2011

Bedürfnisorientierte Versorgungswirtschaft (BVW) statt Kapitalismus. Eine Kritik der Marktwirtschaft und die Umrisse einer Alternative

Mittwoch, 26. Januar 2011

Broschüre der Heinrich-Böll-Stiftung über Gemeingüter.

Samstag, 21. August 2010

Zeitschrift mit Texten, die sich kritisch mit dem Phänomen der Stadt und dem städtischen Wohnen und Leben auseinandersetzen.

Freitag, 25. Juni 2010

Die Initiative bietet eine Plattform, wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten in einer Karte einzutragen, um sie anderen Menschen ins Bewusstsein zu bringen.

Dienstag, 17. November 2009

kleingedrucktes

Dieser Blog sieht sich dem Kampf für die verallgemeinerte Emanzipation; dem kollektiven Einsatz für die Überwindung jeglicher Form von Ausbeutung und Unterdrückung verpflichtet und versteht sich als Teil einer weltweiten revolutionären Bewegung. Kommentare mit sexistischen, antisemitischen, rassistischen, nationalsozialistischen/faschistischen, homophoben, religiös-fundamentalistischen oder anderen reaktionären und antiemanzipatorischen Inhalten oder Werbe-Spam werden daher nicht freigeschaltet sondern gelöscht.

Alle hier online gestellten Beiträge unterliegen seitens Entdinglichung keinem Copyright, eine Weiterverbreitung ist (unter Hinweis auf die Quelle) ausdrücklich erwünscht. Ebenso erwünscht sind Gastbeiträge, welche an die Kontaktadresse gemailt werden können.

Montag, 16. November 2009

WERKSTATTGESCHICHTE

ist eine unabhängige Zeitschrift. Sie wird allein durch AbonnentInnen, KäuferInnen, Anzeigen, die unbezahlte Arbeit der HerausgeberInnen und Redaktionsmitglieder finanziert sowie durch den Klartext Verlag produziert.

Die Zeitschrift versteht sich als eine Werkstatt für kritische und innovative Geschichtsschreibung, die sich insbesondere der Perspektive der Kultur-, Geschlechter- und Alltagsgeschichte sowie ihrer historischen Akteure und Akteurinnen annimmt.

Selbstdarstellung

Grundlegendes

Kritische Geschichte vertritt die Auffassung, dass die historische Analyse der Gesellschaft dazu beitragen soll, Ausbeutung, Unterdrückung und Entfremdung - sei es durch Ökonomie, Rassismus oder Geschlecht - zu überwinden. Kritische Geschichte bezieht Stellung und ist somit bewusst "politisch". Historikerinnen und Historiker, die sich einer Geschichtswissenschaft im Sinne der kritischen Theorie verschrieben haben, sind selbst nur Lernende und Forschende. Mit diesem Wiki schaffen wir eine Plattformen, um Informationen und Ansätze für diese Geschichtsarbeit zu sammeln, die emanzipatorische Ziele verfolgt. Das ist die Grundidee von kritische-geschichte.de. Wir wollen die sachliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung fördern, auf wichtige Themen und Ansätze hinweisen. Der kooperative und offene Ansatz des Wikis ist dafür die geeignete Form, um die Inhalte kritischer Geschichte zu vernetzen, zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

Selbstdarstellung

Samstag, 31. Oktober 2009

Dies ist eine Seite von Annette Schlemm zur Vor- und Nachbereitung des Kongresses "Utopia Now" vom 28.-29.Mai 2010 in Erfurt .

Sonntag, 11. Oktober 2009

Samstag, 10. Oktober 2009

Anders leben und wirtschaften im Alltag.
Buch von Friederike Habermann

Sonntag, 27. September 2009

Hier sollen Tipps gesammelt werden, wie Lebensmittel besorgt werden können.

Samstag, 20. Juni 2009

Kindergarten und ich

"(...) Bertelsmann und die Gesinnungsgenossen sind überall, sie sind in irgendeiner Form in jeder Stadt, in jeder Landesregierung, in jedem Ministerium. Deshalb ist es egal, in welcher Stadt wir sind, wie ich heiße und wie ich aussehe. Es geht nicht um mich und um unseren Kindergarten- es geht um gravierende gesellschaftliche Veränderung, um eine Entdemokratisierung, eine Entsolidarisierung und um fatale Folgen nicht nur für Kinder. Aber eben auch um Kinder. Und die liegen mir sehr am Herzen (...)"

Dienstag, 16. Juni 2009

Vivir la utopía. El anarquismo en Espana (in deutsch: Die Utopie leben!. Der Anarchismus in Spanien) ist ein Dokumentarfilm von Juan A. Gamero.

Mittwoch, 22. April 2009

Initiative zu einem Netzwerk von waren- und erwerbsarbeits-kritischer Gruppen, gegründet auf dem Gib und Nimm 2009 in Köln.

Angestrebt wird eine eine Zusammenarbeit an mit allen Menschen, denen eine Ausweitung einer verabredeten gemeinsamen Produktion und Nutzung von Dingen und Diensten wichtig ist.

Freitag, 27. Mrz 2009

Donnerstag, 12. Mrz 2009

Zeitgleich zu der Gründung des Kultur und Bildungszentrums, (Kubiz) in Berlin Weißensee im Frühjahr dieses Jahres soll auf dem Außengelände ein offenes Gartenprojekt starten. Dieses hat die Zielsetzung, die verfügbare ca. 6000 qm große Außenfläche des Kubiz zu einer offen, hierarchiearmen und diversen Plattform für vielerlei Nutzungen von Projektteilnehmern, Nachbarn, Interessierten und Studenten entwickeln. Offen, weil wir denken, dass es in der Stadt kaum gestaltbare Freiräume in der Natur gibt auf die viele Menschen brauchen, hierarchiearm um Alternativen zum erfahrenen Alltag in Schule, Beruf oder Alltag aufzuzeigen und divers, um die verschiedenen Möglichkeiten der Nutzungen in einer sich bereichernden Weise zu kombinieren.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Vorträge, Gespräche und Interviews zum Thema Anarchismus

Montag, 9. Februar 2009

When we talk about trouble with the economy, we’ve been overlooking an astounding opportunity. Something new is possible for the first time in thousands of years. If you care about the planet, if you care about your kids, if you care about other people, this is something to pay attention to.

Sonntag, 8. Februar 2009

Das Gesellschafter-Projekt der Aktion Mensch

Nachdem in den vergangenen Jahren Staat und Wirtschaft die Diskussion um die Zukunft der Gesellschaft bestimmt haben, meldet sich seit Frühjahr 2006 die Zivilgesellschaft eindrucksvoll zu Wort. Mehr als 45.000 Beiträge und Kommentare rund um die Frage „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ wurden auf der Website „dieGesellschafter.de“ bislang gesammelt. Hinter dem Projekt stehen die Aktion Mensch und zahlreiche Verbände und Organisationen – darunter die Wohlfahrtsverbände und das ZDF. Ziel des Projektes ist es, der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, sich die Diskussion um die Zukunft der Gesellschaft wieder anzueignen. Ein Förderprogramm unterstützt im Rahmen des Gesellschafter-Projektes Initiativen für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft.

Freitag, 6. Februar 2009

West Marin Commons is dedicated to the practice of community in West Marin, in order to sustain and enrich our social and natural environment. We seek to establish, preserve, and enhance both common spaces and the life that occurs in them; and to create social infrastructure for resource sharing, conservation, and learning.

Im Oktober 2008 haben wir mit Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen begonnen, die einmal monatlich ein ganzes Jahr stattfinden werden (an jedem 3. Montag im Monat jeweils um 19 Uhr). Bisher ging es um das Recht auf Wohnen, Schulden, die soziale Situation in Neukölln und die Berliner Beschäftigungsindustrie. In den nächsten Veranstaltungen wird es um folgende Fragen gehen

Montag, 26. Januar 2009

Petition zur Einführung eines Grundeinkommens

Montag, 29. Dezember 2008

Vom Tausch zur Produktion nach Bedürfnissen. Peer-Produktion – eine mögliche Grundlage einer Gesellschaft ohne Kapital, Markt und Staat?

In den letzten Jahrzehnten ist jenseits der kapitalistischen Warenproduktion eine neue Produktionsweise entstanden, die auf Kooperation und Teilen beruht. Diese Peer-Produktion hat ausgereifte Betriebssysteme wie GNU/Linux, unzählige andere Freie Softwareprogramme, Wissenssysteme wie die Wikipedia, die Bewegung Freier Kultur und die sogenannte Blogosphäre hervorgebracht. Siefkes diskutiert die Frage, ob die bisherige Beschränkung auf die Produktions von Informationsgütern notwendig ist oder ob die Form von Peer-Produktion verallgemeinerbar ist und damit eine Gesellschaft materiell tragen könnte, die nicht auf der Warenproduktion gründet.

Freitag, 13. Februar 2009, 19.00 Uhr, einführender Vortrag von Christian Siefkes zum Thema, anschließend Diskussion, Eintritt: 1,50 €

Sonnabend, 14. Februar 2009, 10.00 bis 17.00 Uhr, Seminar zum Thema, Eintritt: 5 € (inkl. Imbiss)

Ort: Helle Panke, Kopenhagener Straße 76, Berlin-Pankow

Wegen der beschränkten Teilnehmerzahl bitte zuvor anmelden.

Eine Veranstaltung der Gruppe Wege aus dem Kapitalismus

Freitag, 5. Dezember 2008

Unter dem Motto Anarchismus im 21. Jahrhundert - Anarchie organisieren veranstalten die Anarchistische Förderation Berlin und Freund innen an Ostern 2009 einen anarchistischen Kongress in Berlin. Zum viertägigen Kongress sind verschiedene Referierende und Vertretungen internationaler und lokaler anarchistischer Gruppen und Organisationen eingeladen zu diskutieren, sich auszutauschen und zu vernetzen sowie neue Ideen und Ansätze für den Anarchismus zu entwickeln. Es würde uns große Freude bereiten, euch dabeizuhaben.

Sonntag, 9. November 2008

Das Magazin "SchwarzRote Feder" wird gemeinsam herausgegeben vom Allgemeinen Syndikat Nordhessen (ASN) und dem Anarchosyndikat "eduCat", Köln/Bonn

Freitag, 17. Oktober 2008

Ein Film, der für ein bedingungloses Grundeinkommen wirbt:

„Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln!“ so beginnt der Film. Sollte das für jeden bedingungslos sein? Kann es das geben: ein wirtschaftliches Bürgerrecht?

Der Film ist packend, bewegt, berührt und kommt gerade da auf den Punkt, wo es um reine Vernunft geht. Er lässt die Verhältnisse - und die Aufgabe des Geldes - unter einem neuen Licht sehen.

Der Film kann komplett aus dem Netz gezogen werden. Sogar Cover, Booklet und Filmplakat sind im Netz verfügbar.

Montag, 22. September 2008

Vom 20.-22.Februar 09 wird auf der Boku in Wien der Kongress "Solidarische Ökonomie" stattfinden. Dabei wird jedoch versucht Alternativen zu den üblichen hierarchischen Organisationsstrukturen auszuprobieren, die unserem egalitäten und partizipativen Anspruch gerecht werden. Das bedeutet soviel wie, dass ein Rahmen organisiert wird, der allen offen steht, und nicht nur gezielt eingeladene "Polit-Promis" Platz bekommen. Alle Personen und Gruppen, die sich für die Thematik interessieren, sind daher eingeladen sich selbstständig Programmpunkte zu überlegen und auf der Homepage einzutragen. Wir werden den Raum und Ressourcen (z.B.: Videobeamer) bereitstellen und aus den einzelnen Angeboten ein Programm zusammenstellen und bewerben.

Die Website "Archiv Grundeinkommen" bietet Materialien zum "Bedingungslosen Grundeinkommen".

Sonntag, 21. September 2008

Buch von Werner Rätz, Dagmar Paternoga, Werner Steinbach, Attac Basis Texte Nr. 17, Hamburg (VSA) 2005, 94 Seiten, 6,50 Euro

nef is an independent think-and-do tank that inspires and demonstrates real economic well-being. We aim to improve quality of life by promoting innovative solutions that challenge mainstream thinking on economic, environmental and social issues. We work in partnership and put people and the planet first.

Donnerstag, 18. September 2008

anarchistischer Podcast

alle 3-4 Wochen 6-10 Minuten:libertäre Ansichten und Themen, Basisradios der We

Wem gehören Atmosphäre, Natur und Wissen?

Allen, einer Gruppe oder jedem ein bisschen?

Der US-amerikanische Autor Peter Barnes fordert in seinem Buch Kapitalismus 3.0 einen gerechten und nachhaltigen Umgang mit Gemeinschaftsgütern als Voraussetzung und Ergänzung zukunftsfähiger Märkte.

Wissen ist ein Gemeinschaftsgut mit besonderen Eigenschaften. Je mehr es genutzt wird, desto wertvoller wird es. Zugang sollte jedeR haben, aber wer bezahlt dafür?

Im Oktober gibt es Gelegenheiten zur Begegnung mit dem Autor; die Heinrich-Böll-Stiftung , Herausgeberin des Buches, hat eine Lesereise organisiert

Dienstag, 9. September 2008

Dokumentarfilm über Geld.

Geld macht sexy. Geld heißt Macht. Aber wir wissen wenig über die Erfindung. Otto Steiger hat Geld gerade erst definiert. Der Film macht sich mit auf die Suche nach dem magischen Geist des Geldes.

Montag, 31. Mrz 2008

Wir sind ein junges Paar mit Baby aus Wien welches es sich zum Ziel gemacht hat sich abseits der Wohnabteile der Stadt ein freieres selbstversorgerisches Leben am Land aufzubauen. Dazu möchten wir einen alten Vierkanthof kaufen, diesen herrichten um in ein paar Jahren unseren Lebensmittelpunkt dorthin verlagern zu können. Es soll genug Platz zum grossflächigen Anbau von Gemüse, Obst, Getreide, usw vorhanden sein um das ganze Jahr über davon leben zu können.

Sonntag, 23. Mrz 2008

Public Private Property (PPP) verfolgt das Ziel, mit Hilfe von Lizenzen einen entknappenden Umgang mit materiellen Gütern zu ermöglichen.

Das Konzept ist angelehnt an die Erfindung der GPL, die dies im Bereich "Computerprogramme" bereits erreicht hat. Dabei soll ein ähnlich modulares Lizenzsystem zum Einsatz kommen, wie es Creative Commons erfolgreich vorgemacht hat. Weitere Inspirationsquellen finden sich in den schon existierenden oder angedachten Projekten Peerconomy, Mietshäuser-Syndikat, Nutzigems, Reisenetzwerken. Allen diesen Projekten ist gemeinsam, dass sie versuchen das private Eigentumsverhältnis an materiellen Gütern zu verändern (manchmal sicherlich nicht in vollem Bewußtsein, was sie da tun).

Dabei wird das juristische Eigentum selbst erst einmal nicht angetastet. So wie ja auch bei GPL- oder CC-lizensierten Werken das Copyright beim ursprünglichen Autor verbleibt. Dennoch soll es die Möglichkeit geben, durch ein eigenes Lizenzmodul den dauerhaften Verbleib der ehemaligen Ware in PPP zu sichern. In diesem Fall wird dann das Eigentum übertragen an eine Organisation, die die Garantie übernimmt, dass PPP gültig bleibt. Auch das gibt es im Fall der GPL: Viele GNU-Projekte verlangen ein Abtreten der Rechte an die FSF, um so unproblematisch zukünftige Lizenzänderungen vornehmen zu können.

Die Nutzung eines PPP-Gutes wird möglich, wenn man die Lizenz anerkennt. Das Eigentum bleibt also privat, der Besitz wird aber gesellschaftlich. Dabei formuliert PPP den kleinsten gemeinsamen Nenner von "zur Verfügung stellen": Zeigen, dass es da ist. Zusätzlich angegebene PPP-Module ermöglichen mehr Freiheit.

Das Experiment soll dezentral ohne die Notwendigkeit, erst eine Community aufbauen zu müssen, und ohne aufwendige Software-Programmierung funkionieren. Eine Gemeinschaft bildet sich durch Nutzung und durch die Vermittlung des Internet. Von Anfang an soll aber (im Entwurf von Formaten und Protokollen) daran gedacht werden, dass man in einem nächsten Schritt dann durchaus Werkzeuge entwickelt, oder schon vorhandene nutzt, die den Umgang mit größeren Datenmengen dann überhaupt erst ermöglichen.

Unterstützer, die diese Lizenzen ausarbeiten, sowie Übersetzer (vorerst ins Englische) werden gesucht.

Dienstag, 5. Februar 2008

There’s no such thing as a free lunch under capitalism — For anarchists, there’s no other kind.

Donnerstag, 8. November 2007

Ein Buch über die von Christopher Alexander entworfene Mustertheorie von Helmut Leitner. Erschienen im Verlag Nausner & Nausner, am 31. Oktober 2007. Taschenbuch 174 Seiten.

Vielleicht wird die Bedeutung der Alexanderschen Theorie am plakativsten verständlich, wenn man weiß, dass es ohne sie weder Wiki, die WikiPedia, noch Google gäbe.

Die Mustertheorie beschreibt den kreativen Prozess der Entfaltung. Das betrifft "lebendige" Systeme: Menschen, Städte, Organisation, Ideen usw. Die Mustertheorie hilft bei der Umsetzung der Veränderung, bei der Auswahl und Planung von Schritten zum Erreichen von Zielen. Entscheidend ist die Partizipation, als Gestaltung oder Mitgestaltung, der Betroffenen. Strategien werden der Natur abgelauscht. Dauerhaft erfolgreich sind Veränderungen, wenn sie systemisch - für alle - Vorteile bringen. Mustertheorie vertreten bedeutet in der Praxis die Verpflichtung zu einem fairen Interessenausgleich.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Derzeit sind wir eine Gruppe von Leuten im Alter von 18 bis 45 Jahren, die in Lichtenberg ein Wohn- und Kulturprojekt gegen Rechts planen.

Sonntag, 30. September 2007

Buch von Raimund Pousset

Poussets fundierte Attacke bringt einen ganz neuen Ton in die schulinterne und öffentliche Diskussion. Sie ist ein Plädoyer für freie Schulen und damit für Bildungs- ohne Schulpflicht.

Eichborn Verlag, Gebundene Ausgabe, 144 Seiten

Dienstag, 25. September 2007

Kritische und Kreative Kultur Debatte

ist ein kulturkritisches OnlineMagazin von Victor Trimondi und Victoria Trimondi. Themen sind vor allem die Verstrickungen von religiösen Denkformen und Herrschaft, religiöser Wahn, Fundamentalismus und Faschismus.

Freitag, 21. September 2007

Ein Buch von Ulrich Klemm, Din A5/118 Seiten.

Die Frage nach Pädagogik gehört zu einem zentralen Bereich libertärer Gesellschaftskritik und Innovation. Vor diesem Hintergrund will der Band biographie- und ideengeschichtlich einen Überblick über diese bis heute von der etablierten Pädagogik und Erziehungswissenschaft weit gehend vergessenen antiautoritären Tradition geben. Mit ihren pädagogischen Ansichten werden William Godwin, Leo N. Tolstoi, Michael Bakunin, Francisco Ferrer, Ernst Friedrich, Walther Borgius, Herbert Read und Paul Goodman dargestellt.

Donnerstag, 20. September 2007

Über REBEL:ART

REBEL:ART ist das internationale Medium und Netzwerk für Culture Jammer & Adbuster, Hacktivisten & Net Aktivisten, Street Artists & Street Vandalen, Post-Dadaisten & Retro-Neoisten, notorische Nervensägen & subversive Störenfriede ("About").

Freitag, 14. September 2007

Neue Jugendzeitung für herrschaftslose, gewaltfreie Welt

Zu Beginn des neuen Monats erscheint die erste Ausgabe von utopia, der neuen Zeitung von Jugendlichen für Jugendliche. "Eine Jugendzeitung für eine herrschaftslose, gewaltfreie Welt, die ist schon lange fällig", so Lotta Goldenberg (24) aus der utopia-Redaktion. Leicht verständlich soll sie sein, die neue Zeitung, und nicht zu lange Artikel beinhalten: "Wir wollen keine Bleiwüste sondern eine ansprechende Zeitung für junge Leute".

In der Nullnummer finden sich Artikel zu Themen wie Bundeswehr, Schule, Anarchie, oder Umweltschutz. "Herrschaft, Unterdrückung, Ausbeutung und Umweltzerstörung gibt es in dieser Welt mehr als genug. Wir hoffen, dass wir mit dieser Zeitung die Welt zumindest ein kleines Stück verbessern können." So begründen die jungen Autorinnen und Autoren im Editorial ihre Motivation, für utopia zu schreiben – allesamt ehrenamtlich. Die Zeitung geben sie in Eigenregie heraus; gemeinsam beschließen sie, über welche Themen sie schreiben und welche Artikel veröffentlicht werden.

Die nächste Ausgabe soll im Dezember erscheinen. Aber zuvor muss die Zeitung noch an den Mann und an die Frau gebracht werden: Die Zeitung liegt der September-Ausgabe der Graswurzelrevolution bei, sie wird an verschiedene SchülerInnen- und Studierenden-Vertretungen geschickt, außerdem wollen die Jugendlichen die kostenlose Zeitung in ihren Städten verteilen. Interessierte Jugendliche können dann weitere kostenlose Exemplare anfordern und die nächste Ausgabe vorbestellen.

Die Jugendzeitung wird kostenlos angeboten und finanziert sich aus Werbung sowie aus Spenden.

Dienstag, 11. September 2007

Unter dem Namen net culture lab gibt es seit Herbst 2007 an den Standorten Wien und Dornbirn offene Netzkulturwerkstätten. Darüber hinaus können Projekte mit einem Art Mikrofördersystem durch ein Kuratorium mit bis zu EUR 5000 gefördert werden.

Freitag, 17. August 2007

Kritik kann Verschiedenes bedeuten.

Auch der Herr, der mit der Faust auf den Tisch schlägt und sich die angebliche Schlamperei seines Personals nicht mehr bieten lassen will, oder der auf die Sachzwänge des Profits verweist und "Kritik" an der 40-Stunden Woche übt, weil die achtundvierzig Stunden Woche ohne Lohnausgleich den Standort Deutschland wesentlich profitabler und konkurrenzfähiger werden ließe, hält seine Standpauke für eine berechtigte Kritik an den Verhältnissen und sein Gezeter über den "Freizeitpark hierzulande und den Egoismus der satten Deutschen, die sich angeblich nur noch um sich selbst sorgen und die abstrakte Sache dabei vergessen, für eine tiesinnige altruistische Einsicht. Sein Gezeter ist aber weder das eine noch das andere. Es ist nicht Kritik an den Verhältnissen, sondern die Identifikation mit ihnen. Es will mit Angstmache die totale Identifiktation derer, die von der Herrschaft geschlagen werden, mit eben dieser Herrschaft erzwingen und nichts bestehen lassen, das anders ist. Mag sich solch autoritäre Zurechtweiserei auch "Kritik" nennen, mit Kritik, wie sie auf dieser Seite geübt wird, hat sie gewiss nichts zu tun. Die Kritik der Freunde der kritischen Theorie zielt umgekehrt auf die Abschaffung von Herrschaftsverhältnissen, die es einigen wenigen erlauben, von oben herab Kritik an den Menschen zu Gunsten von Verhältnissen zu üben, in denen Wenige, wie vermittelt auch immer, über die vielen Anderen herrschen und sie mit ihrer "Kritik" zunichte machen können. Kritik in diesem Sinne ist eine Kritik, die den Weg zu einer besseren Praxis öffnen und die individuelle und gesellschaftliche Emanzipation voranbringen will. Deshalb kann sie auch nicht die dienstbeflissene und wohl auch darum hierzulande so beliebte "positive" oder "konstruktive Kritik" selbst unterstellter Subjekte sein, sondern nur jene negative Kritik, die den Zwang zur Selbstunterstellung und Identifikation mit der Macht und seine individuellen und gesellschaftlichen Folgen in allen Bereichen unablässig thematisiert. Es geht ihr um eine gesellschaftliche Praxis, in der die Menschen ohne Angst verschieden sein können, weil sie ihre eigenen Kräfte als gesellschaftliche erkannt und organisiert haben und sie nicht mehr in Gestalt von Kapital und Staat von sich entfremden.

Dienstag, 7. August 2007

Der Arbeitskreis rote ruhr uni

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni ist 1995 aus einem studentischen Lesezirkel an der Ruhr-Uni Bochum hervorgegangen und besteht seitdem als Verein freischaffender Kritikerinnen und Kritiker. Kritisiert werden die kapitalistische Gesellschaft und ihre zum Amüsierbetrieb für Frühvergreiste fortgeschrittene Universität sowie eine auch unter Studierenden beliebte Vorstellung von Politik, welche die "Wirtschaft" unablässig an deren "soziale Verantwortung" gemahnt.

Daß die einen nur reden und die andern alles falsch machen, ist bekanntlich ein Malheur nicht nur der bürgerlichen Gesellschaft und ihrer Spätfolgen, sondern auch der linken Opposition: ein Malheur allerdings, dem man mit der ebenso hilflosen wie idiotischen Forderung nach Einheit von Theorie & Praxis nicht beikommt. Aufklärung, die sich aus Schwäche im Theoretischen herumtreibt, ist bisweilen nicht die schlechteste Maßnahme gegen "die Schwäche einer Art von Kritik, welche die Gegenwart zu be- und verurteilen, aber nicht zu begreifen weiß." (Marx).

Der Arbeitskreis rote ruhr-uni liest (und schreibt) Texte und lädt zu Diskussionen ein, die gemeinhin weder im akademischen Seminar noch in der sogenannten politischen Öffentlichkeit geführt werden, betreut Lesegruppen und organisiert Seminar- und Vortragsreihen. Traditioneller Höhepunkt ist die in dieser Form seit 1996 jährlich im Wintersemester stattfindende "rote ruhr-uni", die mit Vorträgen und Diskussionen über zwei Wochen ein Forum für Wissenschafts- und Gesellschaftskritik an der Ruhr-Uni Bochum bietet.

Wer mehr erfahren möchte, wende sich bitte an den Arbeitskreis unter critix@gmx.de