Noam Chomsky

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web: http://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky Wikipedia

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Avram Noam Chomsky (ˈævɹəm ˈnoʊəm ˈtʃɑːmskɪ) (* 7._Dezember 1928 in Philadelphia, Pennsylvania, USA) ist Professor für Linguistik am Massachusetts_Institute_of_Technology (MIT).

Er entwickelte die nach ihm benannte Chomsky-Hierarchie, seine Beiträge zur allgemeinen_Sprachwissenschaft förderten den Niedergang des Behaviorismus und den Aufstieg der Kognitionswissenschaft. Neben seiner linguistischen Arbeit gilt Chomsky als einer der bedeutendsten politischen Intellektuellen Nordamerikas und ist als scharfer Kritiker der US-amerikanischen Außenpolitik bekannt. Er ist Anhänger des Anarchismus und Mitglied der Industrial_Workers_of_the_World.

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Montag, 12. Juni 2006

Die Dokumentation von Mark Achbar und Peter Wintonick beschäftigt sich mit der Medienkritik Noam Chomskys. Der Linguist, der sich neben seinen Ausführungen zur generativen Transformationsgrammatik auch einen Namen als radikalster Kritiker der US-Außenpolitik gemacht hat, stellt dabei die These in den Mittelpunkt, dass Propaganda in modernen Demokratien die gleiche Bedeutung besitzt, wie die rohe Gewalt in totalitären Gesellschaften.

Wo sich die Menschen ein bestimmtes Maß an Freiheit und Rechten erkämpft haben, wird die Gedankenkontrolle und die "Herstellung von Konsens" als wichtigstes Mittel herrschender Eliten genutzt. Beides wird erreicht durch die Erzeugung einer beschränkten Wahrnehmung, gezielter Fehlinformation und der Kreation "notwendiger Illusionen". Chomskys Analysen bieten dem Zuschauer hier die Möglichkeit zur "intellektuellen Selbstverteidigung" gegen Manipulation.

Der mehrfach ausgezeichnete Film thematisiert auch kritisch die Kontroverse um den Auschwitz-Leugner Faurisson, für dessen Publikationen Chomsky aus Gründen der Meinungsfreiheit Stellung bezogen hat.

Donnerstag, 8. Dezember 2005

Feature im Deutschlandfunk

Vielen ist das neue "Empire" unheimlich, zu dem Vordenker heute die USA erklären. Doch als "Empire des Geldes" sind die USA schon seit den frühen Tagen der Kolonialzeit angelegt, in dem sich ökonomische Verheißungen des Weltmarkts von Anfang an mit religiösen Verheißungen verbanden. Klaus Theweleit und Noam Chomsky erläutern, wie die Frühgeschichte Amerikas bis heute in der eigentümlichen Empire-Politik der USA weiter wirkt.