Capitalism21

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Idee: Aktien als Geld benutzen und damit Arbeit bezahlen.

Die Webadresse http://www.capitalism21.de ist seit Mitte 2004 nicht mehr erreichbar.

thomas:

Diese Seite wurde zur Löschung markiert. Ich finde das Thema so spannend, dass ich gerne das bisschen Information hier aufbewaren möchte. Vielleicht findet sich ja irgendwann ein Anknüpfungspunkt.


Denic-Eintrag lautet auf Gerold Herrmann, IHH Consulting, +49 8151 5551660. Habe versucht dort anzurufen, ging jedoch niemand dran.

Wer war an Capitalism21 beteiligt ? Der unten verlinkte Text erwähnt Maximilian Vogel. Mal schauen.

Texte

Am Anfang ging es um die GeschenkÖkonomie: http://www.codec.at/x/unit_one/recherche/Capitalism21.html


Nachdem das Regierungsprojekt "Green Card" bisher nur mäßigen Erfolg erzielen konnte, gibt es jetzt einen neuen offensiven Vorstoß dem Fachkräftemangel in Deutschland wirkungsvoll zu begegnen.

So plant die Berliner capitalism21 AG für den Januar nächsten Jahres die Einführung eines Marktplatzes zum Austausch zwischen Fachkräften und Unternehmen. Dabei sollen Know-How-Träger ihre Arbeitskraft bzw. bestimmte Dienstleistungen gegen eine direkte Beteiligung an Unternehmen oder einzelnen Produkte bereitstellen. Arbeit ab 30 Minuten Einsatzzeit sei demnach laut capitalism21 so schnell und unkompliziert investierbar wie Geld bei einem Online Broker.

Das Projekt, das die Begründer auch mit "Linux auf Aktien" umschreiben, setzt dabei auf global kooperierende Netzwerke, die ähnlich wie bei Open-Source-Strategien an gemeinsamen Projekten oder Unternehmensgründungen arbeiten, aber im Gegensatz dazu, im Erfolgsfalle von dem realisierten Produkt auch monetär profitieren. In der Betaphase haben sich bereits ca. 70 Freelancer aus dem IT-Bereich registriert, die Startups ihre Mitarbeit und Erledigung von Aufträgen gegen eine Beteiligung anbieten. Derzeit sind die Plattformbetreiber allerdings noch auf der Suche nach Unternehmen, die bereit sind, Aufträge gegen Anteile auszuschreiben.

Die Revenues für capitalism21 AG in Gründung sollen vor allem durch die Lizensierung der Plattform an Unternehmen sowie den Ausbau von "Working Communities" erzielt werden. Bereits nach 4 Jahren weist der Business-Plan dabei einen stolzen Gewinn von rund 44 Millionen Euro vor Steuern aus.

Pressemitteilung

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Mittwoch, 4. Juli 2001

Ökonomien, die nicht der gegenseitigen Konkurrenz verpflichtet sind.