Klaus Holzkamp

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(*30.11.1927, +1.11.1995)

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noch was feines aus keimform.de:

Du kannst dir sicher vorstellen, was Klaus Holzkamp für Diskussionen auslöste, als er auf der Volksuni 1981 in seinem Vortrag "We don't need no education..." (in Anspielung an das Lied von Pink Floyd) erklärte, dass eine "Erziehung zum Frieden" etc. genauso eine Entwicklungsbehinderung darstellt, wie jegliche Erziehung als Fremdbestimmung. Zentraler Satz: "Man kann nicht die eigene Selbstbestimmung erweitern, indem man von anderen gesteckte Ziele verfolgt". Deswegen sei "Erziehung zur Selbstständigkeit" ein Paradoxon.

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Neue Seiten im Kontext

Mittwoch, 25. August 2010

Eine Einführung in die "Grundlegung der Psychologie" von Klaus Holzkamp.

Donnerstag, 9. November 2006

Ein Projekt von Annette Schlemm, Uli Weiss und Stefan Meretz. www.opentheory.org/keimform/text.phtml

Montag, 18. September 2006

halte Holzkamps Arbeit für weitgehend bedeutungslos

Montag, 21. August 2006

Zitat von Klaus Holzkamp in Die Menschen sitzen nicht im Kapitalismus wie in einem Käfig:

Nehmen wir als Beispiel eine gebräuchliche Erziehungstechnik, die wir "Gleichheitsregulation" genannt haben: alle Kinder kriegen das gleiche. Du kriegst ein Spielzeug, dann kriegst du auch ein Spielzeug. Du kriegst zwei Scheiben Wurst, dann kriegst du auch zwei Scheiben Wurst. Das sieht so aus, als ob das vernünftig und gerecht wäre. Es ist scheinbar einfach und handhabbar, aber es führt schließlich dazu, daß die Kinder gar nicht mehr darauf achten, was sie selber eigentlich wollen. Sie achten nur noch darauf, was der andere kriegt. Das ist eine Entwicklungsbehinderung in dem Sinne, daß das Bewußtsein für die eigenen Interessen, damit die Möglichkeit subjektiver Bestimmung des eigenen Lebens, hier eingeschränkt werden. Diese Regulationsformen werden dann von den Kindern übernommen und gegen die Erwachsenen angewandt. Da man ja nie hundertprozentig gerecht sein kann, haben die Kinder ständig etwas einzuklagen von den Eltern. Das groteskeste Beispiel ist das: Von drei Kindern will jedes in der Mitte sitzen. Auf diese Weise klammert man die Kinder nicht nur, indem man sie zu manipulieren versucht, als Partner bei der Bewältigung von Alltagsproblemen aus. Sie werden sogar zu Gegenspielern. Sie machen den Eltern das Leben zu Hölle, indem sie - quasi in einer Art von Gegenmanipulation - deren Prinzipien dauernd gegen sie selbst kehren.

Mittwoch, 16. August 2006

Es wird keine Verbesserung der Lage geben, wenn nicht die Umgangsformen mit Eigentum sich ändern. / Es wird keine Verbesserung des Denkens geben, wenn man mit Begriffen inkompetent umgeht.

Dienstag, 8. August 2006

Vortrag von Klaus Holzkamp im Rahmen des Potsdamer Kolloquiums zur Lern- und Lehrforschung am 23. Februar 1994

Montag, 17. Juli 2006

Grundlegendes Buch von Klaus Holzkamp.

Eine Zusammenfassung von Teilen der Argumentation findet sich in Stefan Meretz Text Der Begriff der "Arbeit" bei Holzkamp.

Text von Stefan Meretz. Enthält eine kurze Inhaltsangabe des fundamentalen Werkes Grundlegung der Psychologie von Klaus Holzkamp.

Donnerstag, 9. Mrz 2006

Hier könnte über vermeintliche "Lernnotwendigkeiten" durch den neoliberalen Zwang zur Flexibilisierung reflektiert werden.

Sonntag, 3. Februar 2002

In neoliberalen Zeiten werden auch die Unis immer mehr zu gewinnorientierten Dienstleistungsunternehmen umgebaut. Kritische und nicht direkt ökonomischen Nutzen versprechende Inhalte werden zurückgedrängt bzw. ganz entfernt. Auch Konzepte wie die englische OpenUniversity sind nicht wirklich offen. Die Fernuni Hagen hat wiederum ziemlich geringe Gebühren, aber dafür fixe Studienpläne und Eingangsvoraussetzungen. Welche Alternativen kann es geben?

Montag, 15. Oktober 2001

Was ist Form, Keime und Keimform ? Diskussion zur neuen Einleitung / Replik und Definition

Freitag, 13. Juli 2001

Die Kritische Psychologie entstand Anfang der siebziger Jahre an der FU Berlin u.a. durch Klaus Holzkamp. Sie war das Resultat einer Kritikbewegung, die der bürgerlichen Psychologie als Herrschafts- und Anpassungswissenschaft eine emanzipatorische Alternative als Psychologie vom Standpunkt des Subjekts entgegensetzte.

Montag, 25. Juni 2001